Ihre Kommentare Was halten Sie von einem Pfand auf alle Trinkflaschen?

17 Kommentare

  • Vollkommen klar In Schweden wird das schon 15 Jahre lang so gehandhabt. Ihr seid wieder
    hintendran wie immer.

  • Eine allgemeine Pfandpflicht schafft nicht Klarheit, wie die Umweltministerin behauptet, sondern eher Bequemlichkeit. Mit der Pfandpflicht wird einem lediglich suggeriert, der Umwelt etwas Gutes getan zu haben. Gekauft werden die Plastikflaschen trotzdem. Und der Plastikmüll entsteht auch, wenn ich meinen Pfand zurückbekommen habe.
    Wenn man schnelllebige Verpackungen und Wegwerfprodukte reduzieren will, darf man sie gar nicht erst produzieren.
    Ich hätte da von Frau Hinz als angebliche Umweltministerin eigentlich erwartet, dass sie sich mit denen auseinander setzt, die den ganzen Plastikmist auf den Markt bringen.
    Aber wie viele andere Politiker wird auch Frau Hinz da keine Ausnahme darstellen, beim Verbraucher anzusetzen ist halt auch der einfachere Weg.
    Ich finde solche Äußerungen wie oben beschrieben schon fast ein wenig lachhaft.

  • .ich muss gerade lachen.

    Bei uns um die Ecke verkauft ein Laden seit Jahren Palettenweise Cola, Fanta, Sprite und Mezzo Mix Exportdosen und es passiert auch nichts.

    Die ganzen Gesetze nützen nichts, wenn es keiner kontrolliert.

  • Moin, alle Flaschen/Dosen/Behälter mit Getränken sollten Pfand unterliegen ! Einen einheitlichen Betrag bitte !!

  • Alle Kunstoff Einwegpfandgebinde bestehen, bis auf die Verschlüsse und Banderolen, aus einer einzigen Materialart - PET. Dadurch ist ein sehr hohe Recyclingquote des Materials erreichbar.
    Andere Trinkflaschen für z.B. Fruchtsäfte können nicht aus reinem PET hergestellt werden da die Fruchtsäure das Material angreift. Hier kommen sogenannte Multilayer, also Verbundstoffe, zum Einsatz die sich im Recyclingprozess anschließend nicht mehr trennen lassen und somit nicht recyclingfähig sind. Damit würde man, entsprechend den heute genutzten Verfahren jede Menge Plastikmüll produzieren, da dieser Materialmix nicht mehr zur Herstellung neuer Getränkeverpackungen genutzt werden kann.

  • Es ist eins dieser vielen Themen, bei denen man versucht, mangelhafte Erziehung durch Gesetze zu nachzusteuern. Ich habe noch nie eine Einwegflasche/Dose in die Umwelt gefeuert. Das gleiche gilt auch für Plastiktüten und ähnliches.
    Da es der Staat nicht hinkriegt, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen hat er aber damit Ausgleich geschafft. Die Reichen werfen Dosen weg, die Armen sammeln sie auf...

    Ich kaufe inzwischen auch fast nie Mehrweg, weil die Politik es mir mit dem Einwegpfand viel einfacher gemacht hat: Die Einwegflasche kann ich naemlich überall zurückgeben, die Mehrwegflasche nur dort, wo der Flaschentyp auch verkauft wird.

    Konsequenter haette man die Mehrwegrückgabe so einfach gemacht, wie die Einwegrückgabe und die Nutzung von Einwegverpackungen für die HERSTELLER durch Steuern stark verteuert. Diesen Preisnachteil haette man an die Verbraucher weitergegeben und der Verbraucher entscheidet sich dann fuer die günstige und einfach zu nutzendes Mehrweglösung.

  • Wenn es denn unbedingt sein muss auf Pfand zu beharren, dann bitte aber mit einem wesentlich höheren Betrag. 15 - 30 Cent ist ein Witz. Das ist leicht zu verschmerzen und somit landet das Pfandgut doch in der Landschaft. Fragt mal die Flaschensammler wieviel sie aus dem Mülleimer holen und wieviel wirklich aus Büschen und Hecken. Der Pfandbetrag sollte wenn er schon bleiben soll auf mind. 1,50 Euro erhöht werden um die Umweltverschandelung zu minimieren. Besser wäre es auf all diese Überlegungen zu verzichten und einen Entschließungsantrag auf Glasverpackung einzureichen.

  • Das halte ich für richtig und ist längst überfällig.
    Besser wäre, ein Verzicht auf Einweg- und Kunststoffflaschen.

  • Ich finde man sollte alle Pfandflaschen beim jetzigen Wert so lassen wie es ist, auf Mehrweg 0,15 und auf Einweg 0,25, auf Glasflaschen wie bisher 0,08. Das da die FDP nicht logisch denkt ist ja klar, alles abschaffen wollen die Umfaller Partei.

  • Die Getränkeindustrie oder die Supermärkte tragen aber auch ihren Teil dazu bei. Wie kann es sein, dass das gleiche Produkt als 0,5 Liter Einwegdose 20 Cent günstiger angeboten wird als die 0,5 Liter Mehrwegflasche?

    Da könnte man schon einmal ansetzen. Die Preise für die Einwegflaschen und Dosen sollten tendenziell höher sein als bei Mehrweggebinden. Damit könnte man die Mehrwegquote meines Erachtens schon steigern.

    Genauso müsste man dann am besten auch McDonalds und Konsorten dazu verpflichten Getränke nur noch in Mehrweggebinden auszugeben oder hohes Pfand auf die Einwegverpackungen zu verlangen. Denn der Müll von deren Verpackung liegt sehr gerne am Straßenrand.

    Wobei ich den Eindruck habe, dass in vielen Ländern, in denen es kein Einwegpfand gibt, auch nicht mehr Müll in der Landschaft liegt.


  • Wenn man zu einem echten Recycling kommen will, müssten viel mehr flüssige Produkte in Mehrweg-Glasbehältern abgefüllt werden. Diese könnten dann zwar in verschiedenen Größen, aber mit normiertem Design angeboten werden. Das funktioniert m. E. für alle Getränke, eingemachte Gemüse/Obst, Milchprodukte u. a. m.

    Für alles Mögliche gibt es Normen, warum nicht hier?

  • Und ob das was bringen würde! Bei uns lagen vor dem Dosenpfand hunderte achtlos weggeworfene Dosen unter einer Brücke am Fluss,die von einem Imbissstand in der Nähe verkauft wurden. Nach Einführung des Dosenpfandes reduzierte sich die Menge drastisch. Ich bin Müllpate und sammle ehrenamtlich entlang Straßen. Dreimal darf man raten, was dort am meisten liegt, neben Zigarettenpäckchen und Coffe-to-go-Bechern...genau, Proseccodosen, Piccolo-, Einweg-PET-Flaschen etc. Eben genau die Getränkeverpackungen, auf die es keinen Pfand gibt.Sicher, es wird nicht ganz verschwinden, aber es wird sich reduzieren. Ich bin sogar dafür, dass das Pfand so hoch sein muss, dass es sich lohnt, die Dosen/Flaschen zurückzubringen. Bessere Recyclingstrategien? Die bekommen doch jetzt schon kein gescheites Recycling hin. Nein, Pfand auf alles ist längst überfällig. Es ist eine schnelle Abhilfe gegen Extrem-Vermüllung. Und bessere Strategien müssen zeitgleich entwickelt werden.

  • Wenn ich in meiner Gegend spazieren gehe sehe ich plastickflaschen ohne Pfand in den Wäldern und Wiesen. Mit Pfand wird aufgehoben. Deshalb überall Pfand drauf.Je höher desto besser 50 Cent bis 1 Euro.

  • Es müsste ein grundsätzliches Umdenken bei den Verbrauchern und auch bei den Herstellern/dem Handel stattfinden, weg von Plastikflaschen, hin zu echten Mehrwegverpackungen.

    Dann wäre auch eine weitere Erhebung von Pfandgeldern obsolet.

    Diese Seuche mit den vielen PET-Flaschen ist ein neuzeitliches Problem, wovor allerdings seit Jahren gewarnt wurde.

    Wasser und Softdrinks bekommt man auch in Glasflaschen, ebenso Säfte und Alkoholika.

    Alles machbar, wenn man will :)

  • Leider überfällig - und die Position der FDP ist nicht nachvollziehbar.

    Ja, es wäre schön, wenn wir ohne eine Pfandregelung auskämen. Aber: Ein Blick genügt um festzustellen, dass es offensichtlich nicht "ohne" geht. Im städtischen Raum hält sich der Müll in Grenzen - aber nur, weil die Stadtreinigung diesen entfernt. Außerhalb bebauter Bereiche lassen sich unterdessen wirklich überall die Reste unserer "Zivilisation" finden, Müll jeglicher Art inclusive Dosen und Plastikflaschen; dabei beruhigt es wenig, dass dies im Ausland meist nicht besser ist.

    Pfandflaschen haben den Vorteil, dass sich meist jemand findet, der sie aufhebt und das Pfand einlöst und damit die Umwelt von dem Müll befreit.

  • Hallo, besonders Apfelwein - und Sektdosen werden zu hunderten im Raum Langgöns in der Natur entsorgt. Plastikflaschen und Bierdosen aus dem Ausland sind die zweitgrösste Gruppe.
    Die Pfandausdehnung muss kommen, die Weinlobby sollte das diesesmal einsehen.
    MfG M.Boida ( Müllbekämpfer)

  • Bringt nicht viel, da der Pfand niemanden wirklich interessiert. Wird ja trotzdem in die Natur geworfen. Oder in den Müll. Verbot von Einwegflaschen generell. Alternativ Produkte, aus Produkten oder Maisstärke etc.