Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Grüne) hat einheitliche Vorgaben für Betriebe gefordert, die Rückverfolgbarkeit ihrer Waren bei Rückrufen sicherzustellen.

Das Krisenmanagement müsse länderübergreifend verbessert werden, sagte sie am Donnerstag. Für krankheitserregende Keime müsse eine gemeinsame Datenbank geschaffen werden. Zudem brauche das Land mehr Durchgriffsrechte gegenüber den zuständigen Überwachungsbehörden. Hinz reagierte damit auf Keimfunde in Wurst des Herstellers Wilke. Am Freitag will Hinz ihre Vorschläge mit Ministerkollegen aus Bund und Ländern erörtern.