Behörden dürfen auch parteilosen NPD-Kandidaten den Waffenbesitz verweigern.

Das geht aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Gießen am Freitag hervor. Es bestätigte die Entscheidung der Waffenbehörde des Wetteraukreises, die einem Mann die Waffenbesitzkarte entzogen hatte, weil er 2016 parteilos auf der Kreistagsliste der NPD kandidierte.

Der Kläger hatte sich gegen den Entzug gewehrt. Er sei kein Mitglied der NPD und sei zudem im Verband der Reservisten der Bundeswehr. Die NPD habe verfassungsfeindliche Bestrebungen, so das Gericht.