Ihre Kommentare Sollte bei den Kommunalwahlen in Hessen ab 16 Jahren gewählt werden dürfen?

48 Kommentare

  • NEIN, so lange 22jährige oft noch nach dem Jugendstrafrecht verurteilt werden, warum sollten dann 16-jähre wählen können. Wenn 22jährige nicht Erwachsengenug sind um danach bestraft werden können, warum sollten sie dann die Reife haben zu wählen?

  • Nein, so lange die Jugendlichen erst mit 14 strafmündig werden, obwohl sie auch schon mit 12 Jahren wissen was sie tun, sollte erst mit 18 Jahren gewählt werden dürfen.

  • Ich empfand es damals schon als schwierige Aufgabe 'richtig' zu wählen mit 18 Jahren. Da habe ich mich erstmal richtig mit dem Thema befasst, bzw. befassen müssen. Und wenn es Wahlrecht ist ist es auch Wahlpflicht für alle.
    Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Jugendlichen in ihrer Entwicklung soweit ist um das alles zu überblicken. Ich denke ab 18 Jahren ist es früh genug dies zu fordern.

  • Mir wäre es lieber, wenn der Einfluß der Jugendparlamente gestärkt wird.

  • Nicht dafür. Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt um die Reife einer Person festzustellen, das ist klar. Sind wir aber mal ehrlich:
    Wenn man mal zurückdenkt, wie man selbst mit 16 Jahren war, möchte man sich dann auch selbst damals das Recht zu wählen eingeräumt haben? - Ich Definitiv nicht.

    Wichtiger wäre es doch die Jugendlichen früh für Politik und politische Themen zu begeistern damit wir langfristig mündige Bürger haben, die im Sinne einer modernen Gesellschaft die Demokratie in Deutschland wahren und respektieren. Da muss Bildung her und keine Wahl ab 16.
    Wenn man sich Themen wie Radikalisierung im Netz oder Straftaten von Personen unter 18 Jahren anschaut, sollte die Bildung im Vordergrund stehen und nicht eine Wahl ab 16.

  • Ja. Unbedingt.
    Die Reife der Jugendlichen ist nicht immer am Alter fest zu machen. Die Jugendlichen haben eine Meinung und sollten die Möglichkeit haben, sich äußern zu dürfen...

  • Auf jeden Fall. Die Volljährigkeit ist kein Garant für Reife. Viele junge Menschen zeigen sich schon vorher sehr verantwortungsbewusst und engagiert. Ich hoffe, dass sich auch der hessische Landtag dafür einsetzt, jungen Menschen mehr Mitspracherecht an demokratischen Entscheidungen gewährleistet.

  • Nein einfach nein. In diesen alter sind die Meinungen, nicht so hinterfragt wie bei etwas älteren Menschen. Sprich nicht so gefestigt.

  • Logisch müssen die wählen dürfen. Sie sind es , die später alles ausbaden müssen, was die alte Garde der Politiker verzapft hat. Und eine Verjüngung des Altersdurchschnitts in den Parlamenten durch von dieser Generation gepushte, jüngere Politiker täte uns allen gut. In den Parlamenten setzten doch eh' nur Menschen, die vom realen Leben abgekoppelt sind und nicht den Durchschnitt der Bevölkerung spiegeln. Soviele Juristen, Beamten und Funktionäre sowie Lobbyinteressenvertreter gibt es nicht im realen Leben.

  • Auf keinen Fall sollten 16-jährige wählen, auch bei manch Volljährigem stellt sich die Frage, ob er reif genug ist. Immerhin könnten Volljährige ein bisschen Erfahrung haben, während diese den Jugendlichen fehlt, noch dazu sind diese durch die sozialen Medien etc. viel zu leicht zu beeinflussen.

  • Ja, aber für die Kommunalwahl in 2021 ist es wahrscheinlich zu knapp. Es geht hier erst einmal nur um die Absenkung des Wahlalters bei der Kommunalwahl. Das ist aus meiner Sicht angemessen. Es gibt auch keinen Automatismus, dass die Grünen am Meisten davon profitieren. Selbst ein Sieg der CDU unter den 16 - 17 Jährigen ist denkbar. Die Jugendlichen sollten nicht unterschätzt werden. Wahrscheinlich treffen viele ihre Entscheidung ausgewogener als so mancher Volljähriger.

  • NEIN, auf keinen Fall. Mit 18 Jahren ist man volljährig, und die Volljährigkeit sollte auch das Alter sein, ab dem man wählen darf.

  • Bin dafür. Wenn das zu mehr Politisierung unter der jüngeren Generation führt. Ja, das Risiko der Manipulation besteht. Aber wenn dadurch ein Gegengewicht zu den erzkonservativen Greisen geschaffen wird, dann her damit. Es soll hier nicht so werden wie damals in UK mit dem Brexit. Es ist ja die Zukunft der Jugend. Früher als Teenager konnte ich auch kaum abwarten, bis ich wählen durfte. Bin mir sicher, das geht vielen Jugendlichen so.

  • Sorry, finde ich gar nicht gut. Wenn Jugendliche bzw. junge ERWACHSENE straftätig werden, werden sie mit 20 noch nach dem Jugendstrafrecht verurteilt. Aber mit unreifen 16 schon wählen ... Das kann ich überhaupt nicht befürworten.

  • Nebenbei bemerkt müsste wohl auch die Hessische Verfassung geändert werden:


    Artikel 73
    ---
    (1) Stimmberechtigt sind alle über achtzehn Jahre alten Deutschen im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes , die in Hessen ihren Wohnsitz haben und nicht vom Stimmrecht ausgeschlossen sind.
    ---
    (2) Das Stimmrecht ist allgemein, gleich, geheim und unmittelbar. Der Tag der Stimmabgabe muß ein Sonntag oder ein allgemeiner Feiertag sein.
    ---
    (3) Das Nähere bleibt gesetzlicher Regelung vorbehalten.

  • die das ablehnen haben angst um ihre mehrheit, denn die jungen können teilweise besser denken

  • Das allgemeine Wahlrecht ist einer der Grundpfeiler der Demokratie. Es bedeutet Teilhabe an den Entscheidungen der Gemeinschaft und damit auch Übernahme der Verantwortung für die Gemeinschaft.

    Daher sind nicht alle Menschen auch sofort wahlberechtigt, z.B. bei ausländischer Staatsbürgerschaft oder aufgrund von Entmündigung.
    Umgekehrt bedeutet dies, dass zum Wahlrecht auch die Mündigkeit gehört.
    Wenn also die vollständige Mündigkeit, d.h. Volljährigkeit, Geschäftsfähigkeit, Deliktsfähigkeit (strafrechtlich) auf eine neue Altersgrenze angepasst wird, dann ja, das Wahlalter soll ebenfalls daran angepasst werden.

    Umgekehrt gilt zu bedenken, dass Heranwachsende besonders empfänglich für Manipulationen oder Propaganda sind. Wenn also das Wahlalter nur gesenkt werden soll, um sich eine neue wählerschicht zu sichern, dann nein. Dazu ist das Wahlrecht nicht gedacht.

  • Wahrscheinlich sind die linken Parteien dafür, weil sie sich in dieser Altersgruppe besonders viel Zuspruch erhoffen. Sehr durchsichtig. Daher nein!

  • Gegenvorschlag:

    - Wahlrecht ab 21, oder früher mit Abschluss der Berufsausbildung
    - jeder erhhält EINE Stimme, Eltern PRO Kind eine ZUSÄTZLICHE Stimme - ließe sich erweitern,
    z.B. pro 10 Arbeitsjahre jeweils eine halbe Stimme zusätzlich

  • Etwas platt, aber damit vermutlich nicht falsch, gesagt: für eine Absenkung des Wahlalters sind vor allem die Parteien, die sich davon einen Stimmenzuwachs erhoffen (insbesondere im "linken" Feld, also SPD, Grüne, Linke).
    Angenommen, eine Umfrage würde zeigen, dass Jungwähler U16-U18 auf keinen Fall Linke, SPD oder Grüne wählen würden. Ich bin mir sicher, dass man dann schnell sehen würde, inwiefern es den genannten Parteien wirklich um "die Einbeziehung der Jugendlichen" geht...

    Damit will ich nichts gegen die Verbände sagen.
    Sinnvoller wäre es aber auch, in die Diskussion mit einzubringen, welche Erfahrungen "die Nachbarn" mit den Jungwählern gemacht haben. Hat sich dadurch irgendetwas verändert - an den Stimmverteilungen, der Politik, ..., oder sind es "einfach nur mehr Stimmen"?

  • Sind das nicht hauptsächlich die, die die Schule schwänzen, um sich für ziemlich irrelevante Themen starkzumachen? Oder die den Bau einer Autobahn mit rechtlich nicht anfechtbarem Baurecht mit kriegsähnlichen Zuständen bekämpfen? Solche Leute sollen nicht nur, sondern dürfen kein Wahlrecht bekommen! Erstmal erwachsen werden, die Rechtsordnung respektieren und demokratische Gepflogenheiten lernen!

  • Ich als 18 jähriger Schüler sehe, dass viele meiner Altersgenossen sich in den vergangenen Jahren nicht verändert haben, was die Reife zum Wählen angeht.
    Die Leute die sagen, dass Erwachsene geistig reifer wären, haben nicht verstanden, dass ein 18-Jähriger meiner Meinung nach nicht wirklich schlauer und allgemeinwissend sein muss als ein 16-Jähriger.
    Leider hat man mit Herabsetzung des Wahlalters wieder eine (willkürliche) Grenze geschaffen, was es auch nicht viel besser als jetzt macht.

    Ich selber schwanken noch zwischen beiden Seiten, frage mich aber auch, ob es überhaupt jemals eine "perfekte" Lösung geben kann. Wahrscheinlich nicht.

  • @ Tb aus FFM

    Für mich persönlich besteht der Zusammenhang darin, dass mehr Rechte auch unabdingbar mehr Pflichten bedeuten.

    Und wenn gesagt wird, dass 16jährige die geistige Reife haben die Entscheidung bei einer Wahl treffen zu können, wen sie wählen, dann sollten sie auch die geistige Reife haben Recht und Unrecht unterscheiden zu können.

    Aus diesem Grund sollte man diese Grenzen gleich laufen lassen. Dies würde dann auch Volljährigkeit ab 16 Jahren bedeuten.

    Denn man kann nicht sagen, dass jemand die politischen Geschicke überblicken kann, aber diese Person auf der anderen Seite nicht weiß, dass Diebstahl, Körperverletzung oder andere Straftaten Delikte sind, die längere Haftstrafen nach sich ziehen können.

  • Jeder Bundesbürger sollte das Wahlrecht erhalten. Wahlrecht ab Geburt, die Eltern werden natürlich das Stimmrecht zum Besten und ihrer Überzeugung einsetzen. Es würde die Jugendlichen Politisch bilden. Die Eltern der Jugendlichen werden schon beurteilen können ob ihre Kinder schon politische Reife haben. Oder eben nicht. Es geht immer die Zukünft der jungen Bürger selten um die Zukundt der älteren, da geht es dann eher um Lobbyismus, danach werden ältere benutut.
    Eine 4 köpfige Familie mut 2 Stimmen. Such den Fehler.

  • Guten Tag,

    ich befürworte ausdrücklich ein Wahlrecht ab 16 Jahren.

    Wenn ich mir alleine meine beiden Söhne in Relation zur Landtagswahl ansehen, ist das Wahlrecht nicht gerecht. Mein großer ist nun 15 Jahre alt. D.h. bei der Landtagswahl 2021 unabhängig von einer evtl. Änderung nicht wahlberechtigt. Er kann dann erst 2025 bei der übernächsten Wahl mit 20 mitbestimmen, obwohl er dann schon 2 Jahre volljährig und voll strafmündig ist.

    Mein jüngerer Sohn wird im Februar 12 Jahre alt. D.h. bei der Landtagswahl 2021 ist er eh nicht wahlberechtigt, aber ohne Änderung ist er mit 16 in 2025 auch nicht wahlberechtigt, sondern erst 2029 mit 20.

    Dementsprechend fände ich es gerecht, wenn man schon mit 16 wählen dürfte. Das würde bei meinem Großen nix ändern und er könnte er 2 Jahre nach seiner Volljährigkeit mitbestimmen, aber der Kleine könnte quasi im familiären Ausgleich 2 Jahre vor der Volljährigkeit wählen und mitbestimmen.

  • Ja, bitte! Kommunal sind auch jüngere Menschen oft nah am Geschehen. Das kann man ihnen durchaus zutrauen, dass sie hier mitbestimmen. Die, die es nicht interessiert, gehen eh nicht wählen und die Informierten unter ihnen vielleicht schon. Die lokale Presse kann die Jugendthemen dann ja auch mal speziell herausarbeiten, damit die Wahl leichter fällt.
    Die Bewegung Fff hat doch sehr deutlich gezeigt, dass sich auch Jugendliche Gedanken über ihre Zukunft und Politik machen. Da ist Bildung!

    Außerdem wählen die jungen Leute vielleicht nicht so unvernünftig, wie so manch nicht sehr umsichtiger, einfach gestrickter Erwachsener, der vergessen hat, wie wichtig Demokratie ist und die ungünstigen Alternativen (aus)wählt ;)

    Und hä? Was vermischen hier denn einige Strafgesetze mit dem Wahlrecht? Ich bin mir sicher, dass wesentlich mehr Jugendliche von einem Wahlrecht Gebrauch machen würden, als dass auf sie das Strafrecht angewendet wird.

  • Kommunalpolitiker*innen beeinflussen mit ihren Entscheidungen das unmittelbare Lebensumfeld der Jugendlichen - warum sollte man sie also außen vor lassen?
    Wer wählt, trägt damit in der Demokratie auch ein Stückchen Mitverantwortung und muss dann auch mit dem leben, was er gewählt hat. Außerdem geht es hier ja wohl nur um das passive und nicht das aktive Wahlrecht.
    Und wenn ich mir so die Querdenker, Aluhutträger, Brexit-Befürworter oder Trump-Anhänger angucke, bezweifle ich, dass Beeinflussbarkeit und geistige Reife primär etwas mit dem Lebensalter zu tun hat.

  • Leider ein klares NEIN, es sei denn man senkt das Alter der Volljährigkeit auch auf 16 mit allen rechlichen Folgen. Im Moment findet ein Wandel in der Gesellschaft statt, der erstmal abzuwarten ist!

  • Guten Tag und nein, ich wäre gegen die Wahl bei 16 jährigen. Wenn das durchgehen sollte, dann sollten aber auch alle anderen Gesetze ( vor allem das Strafrecht) die ab 18 Jahren in Kraft treten geändert werden müssen. Ich will niemandem unterstellen, dass er den Geist und die Entscheidungskraft mit 16 Jahren nicht hätte, vermute aber, dass bei den meisten nur das Kreuzchen machen alleine genügt, ohne sich vorher bei den verschiedenen Parteien über die Angaben im jeweiligen Parteibuch mit all ihren Punkten informiert zu haben.

    Die Partei die sehr großen Wert auf diese Wahlrechtänderung hofft brauche ich hier nicht zu schreiben und vermute, dass es gerade dieser Partei sehr wichtig erscheint, noch mehr Stimmen zu bekommen.
    Wir hier in Deutschland brauchen erfahrene Politiker, die man in dieser Partei so gut wie nicht findet.

  • Da die meisten Wahlen in einem Zyklus von vier bis fünf Jahren stattfinden, können viele sowieso erst mit einem Altern von neunzehn bis dreiundzwanzig wählen. Ein Wahlrecht ab sechzehn wäre also viel fairer. Reife ist nicht immer nur mit dem Alter verbunden. Es gibt Ältere, die vielleicht weniger informiert sind, als Schüler. Das Wahlrecht ist nicht an Fachkenntnis gebunden, sondern soll Teilhabe ermöglichen. Deshalb bin ich dafür, das Wahlrecht ab einem Alter von sechzehn zu ermöglichen.

  • Auf keinen Fall! Zu viele Jugendliche kennen weder die Strukturen einer Regierung noch einer Partei. Die Allgemeinbildung in dieser Hinsicht ist massiv ausbaufähig..

  • Wie schon weiter unten jemand schrieb: Jeder debile Senior hat das Wahlrecht (die PARTEI nannte diese Gruppe mal die "Letztwähler").
    Warum dann nicht auch 14 oder 16 Jahre alte Jugendliche?

    Die Alternative wäre, den Eltern zusätzliche Stimmen zu geben.
    Heute gefällte politische Entscheidungen betrefen die heute jungen (also auch die ca. 15 Mio Kinder und Jugendlichen unter 18) deutlich mehr, als diejenigen im höheren Alter.
    Von daher wäre es mehr als recht, diese Gruppe auch am Entscheidungsprozess teilnehmen zu lassen!

  • Absenkung des Wahlrechts auf 16 Jahre nur mit einer entsprechenden Absenkung des Strafrechts auf das selbe Alter.

  • Was jetzt das Strafrecht mit dem Wahlrecht zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht, bitte um Aufklärung, wo der Zusammenhang besteht...

  • Ich bin für die zeitnahe grundsätzliche Altersfreigabe des aktiven Wahlrechts auf 16 Jahre für alle Wahlen auf allen Ebenen, beginnend mit Kommunalwahlen.
    In dem Alters kann man durchaus beurteilen, wer und was wählbar ist.
    Außerdem ist es eine Beteiligung an der Verantwortung für das Gemeinwesen, in dem man lebt.
    Immerhin ist man ab 16 Jahren bereits bedingt strafmündig.
    Natürlich ist die konservative Union gegen eine solche Altersfreigabe, weil sie überwiegend von den Stimmen der Älteren profitiert und sich dabei um eine Minderung ihrer Wahlchancen sorgt. Das ist jedoch kein allgemein gültiger Grund, die Senkung auf 16 Jahre zu verhindern.
    Hierbei sollten SPD, Grüne und Linke sich geschlossen einig sein, um das Wahlrecht entsprechend zu ändern.

  • NEINSonst müssen auch die Strafgesetze angepasst werden.

  • Genauso wie vielen unserer Jugendlichen der geistigen Entwicklungsgrad abgesprochen wird, mache ich das auch bei vielen Senioren (Bei beiden Gruppen gilt aber: viele, nicht alle!). Jeder Mensch darf dann, egal ob 70, 80 oder älter, egal wie gebrechlich oder dement, wählen gehen oder auch Autos fahren.

    Im Umkehrschluss sollten dann Jugendliche das doch auch schon dürfen, wenn sie keine Kinder mehr sind (also mit 14 oder 16 Jahren)?

    Ich finde, wir sollten unserer Jugend mehr zutrauen!

  • Für Kommunalwahlen wäre ich dafür das alter auf 16 zu senken. Die Menschen sollen auch eine Stimme haben für ihre anliegen und wünsche.

    Wenn man nur wählen dürfte wenn an die Geistige Reife hat wie manche hier meinen, gibt es Leute die dürften mit 70 noch nicht wählen gehen.

    Wie definiert man überhaupt Geistige Reife ?

  • Wenn Absenkung auf 16 Jahre, dann bitte"All In"
    Wählen, Führerschein, harter Alkohol, volle Geschäftsfähigkeit incl. voller Anwendung des Strafrechts! Etc.
    Wer A sagt muss auch B sagen.
    Alles Andere ist Rosienenpickerei.

  • Der Argumentation, dass es keine Kopplung des Wahlrechtes mit dem Alter gibt, kann man sich durchaus anschließen - nur ist eine Grenze mit 16 Jahren dann genau so fragwürdig! Es gibt 14-jährige mit entsprechender Reife und 21-jährige, denen selbige offenkundig fehlt - die Kopplung mit den Rechten und Pflichten, die sich aus der Volljährigkeit ergeben, ist daher durchaus sinnvoll. Übrigens: Warum wird das nur für Kommunal- und vielleicht Landtagswahlen gefordert? Sind Bundestag und Europaparlament weniger wichtig?

    Wenn wir etwas ändern müssen, dann sind es die doppelten Interessenvertretungen, also Jugendparlament und Seniorenbeirat - es kann nicht sein, dass manche Gruppen mehr Gewicht/Gehör bekommen als andere.

  • Parteien, die sich von den zusätzlichen jungen Wählern Vorteile versprechen, sind natürlich für die Absenkung des Wahlalters, und die anderen sind natürlich dagegen. Im übrigen bin ich derselben Meinung wie FFMler.

  • Ich finde, es sollte bei 18 Jahren bleiben. Auch 16jährige besitzen eine geistige Reife, sind aber leichter beeinflußbar als Menschen mit längerer Lebenserfahrung. Auch müßte dann das Jugendstrafrecht entsprechend gesengt werden. Denn wer wählen darf, ist auch für andere Taten in diesem Alter dann voll verantwortlich !

  • Welche Partei davon am meisten proftiert dürfte klar sein. Aus meiner Sicht sollten die jungen Menschen erst mal lernen etwas Nützliches zur Gemeinschaft beizutragen und Lebenserfahrung zu sammeln bevor sie politische Parteien wählen die unser Leben bestimmen. Das Wahlalter würde ich auf mindestens 25 Jahre hochsetzen.

  • Reife, gerade politische, ist nicht vom Alter abhängig, das erleben wir ja leider jeden Tag sehr schmerzhaft. Engagement ebensowenig.
    Und natürlich ist das auch eine taktische Frage, wie das die AFD sagt - genau deswegen will sie das nicht, ihre Klientel ist älter.
    Der Politikunterricht in der Schule wäre sinnvoller, wenn ihm auch Taten im Sinne von ich darf wählen folgen könnten.

  • Alle Menschen, egal welchen Alters, sollten wählen dürfen, um ihre Interessen vertreten zu können.

    Eltern sollten die Stimme für ihr Kind abgeben, da man unterstellen kann, dass sie die Interessen ihrer Kinder vertreten.

  • Ich persönlich bin der Meinung, dass die Ansenkung des Wahlalters dann auch mit einer Absenkung der Volljährgkeitsgrenze mit allen Konsequenzen einhergehen müsste.

    Das bedeutet, dass dann auch das Erwachsenenstrafrecht für diese Altersgruppe Anwendung finden sollte und man auch in dem Fall die derzeit mögliche Ausnahme von dessen Anwendung bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres überdenken sollte.

    Denn mit mehr Rechten gehen auch mehr Pflichten einher. Diese Verantwortung sollte dann auch logisch sein.

  • Geistige R e i f e erreicht man in der Regel erst mit fortschreitendem Alter. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Aber wenn bestimmte Parteien das durchsetzten wollen, müsste die Mündigkeit, das Strafrecht und a l l e s andere, auch ab 16 Jahren oder noch besser ab 14 gelten. Aber da wird der Aufschrei dieser Parteien wieder groß sein....

  • Wenn die Politik es hinkriegt, diese jungen Menschen mit ihren Botschaften zu erreichen: Ja. Einfach nur wählen, weil es "cool" ist, ist nicht wünschenswert.