Frank Matiaske

Zweite Amtszeit für Frank Matiaske. Der Sozialdemokrat gewann die Landratswahl im Odenwald deutlich gegen drei Kandidaten.

Frank Matiaske von der SPD wird auch weiter die Geschicke des mit knapp 100.000 Einwohnern bevölkerungsärmsten Landkreises in Hessen lenken. Bei der Landratswahl im Odenwald erhielt der 54-Jährige 67,3 Prozent der Stimmen. "Herzlichen Dank für diesen tollen Vertrauensbeweis", sagte Matiaske am Sonntagabend.

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Er hatte stark gehofft, dass er knapp über 50 Prozent erreichen würde. "Mit dem Ergebnis hätte ich ihm Traum nicht gerechnet", so Matiaske.

Die Sozialdemokraten sind traditionell die stärkste Kraft im Kreis. Keiner der drei Gegenkandidaten übersprang die Marke von 15 Prozent. Die CDU schickte den früheren Büttelborner Bürgermeister Andreas Rotzinger ins Rennen. Er erhielt 13,2 Prozent.

An dritter Stelle landete die Grünen-Kandidatin Petra Neubert aus Michelstadt mit 10,8 Prozent. Andreas Wagner bekam als parteiloser, aber mit der AfD in Verbindung stehender Kandidat 8,7 Prozent.

Windkraft als Top-Thema im Wahlkampf

Das Top-Thema im Landkreis ist seit Jahren die Windkraft und spielte auch jetzt im Wahlkampf wieder eine Rolle. Im Kreis gibt es viele Vorrangflächen für Windräder. Bürgerinitiativen und Gemeindevertreter wehren sich aber gegen den Bau weiterer Anlagen. Nur die Grünen setzen sich weiter offen für neue Windräder ein.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 14.03.2021, 19.30 Uhr