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+++ Hessen geht es gut, aber ... +++ Merkel und Bouffier warnen vor Rot-Rot-Grün +++ Schäfer-Gümbel fordert klarere Abgrenzung zu Grünen +++ Grüne setzen auf Öko-Themen +++ Schlagabtausch der sechs Spitzenkandidaten +++

+++ Hessen geht es gut, aber ... +++

Wenige Tage vor der hessischen Landtagswahl hat hr-Reporter Sebastian Kisters eine Bestandsaufnahme gemacht: Wie geht es Hessen? Eigentlich gut, schreibt Kisters auf tagesschau.de. Die Wirtschaft boomt. Doch auf der Kehrseite des Erfolgs steigen die Mieten. Straßen und der Bahnverkehr sind überlastet. Den ganzen Beitrag lesen Sie hier.

MELDUNGEN VOM SONNTAG, 21. OKTOBER

+++ Merkel und Bouffier warnen vor Rot-Rot-Grün +++

Videobeitrag
hs

Video

zum Video Wahlkampf-Endspurt in Hessen

Ende des Videobeitrags

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (beide CDU) haben vor einer möglichen rot-rot-grünen Mehrheit bei der Landtagswahl am 28. Oktober gewarnt. "Wer jetzt der CDU die Stimme verweigert, der wacht mit einer linken Mehrheit auf", sagte Bouffier im Beisein Merkels nach einer Sitzung des CDU-Bundesvorstands in Berlin. Merkel lobte Bouffier, der für Stabilität in Hessen gesorgt und "gut regiert" habe. "Deshalb geht es darum, dass es keine linken Experimente gibt, sondern wirklich eine stabile Regierung in bewegten Zeiten in der ganzen Welt", sagte die Kanzlerin.

+++ Schäfer-Gümbel fordert klarere Abgrenzung zu Grünen +++

Der hessische SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel hat eine Woche vor der Landtagswahl eine klarere Abgrenzung seiner Partei von den Grünen gefordert. "Die SPD muss Schluss machen mit der Arbeitsteilung vergangener Jahre, wonach die Grünen fürs Klima zuständig sind und die SPD für Arbeitsplätze", sagte Schäfer-Gümbel dem Tagesspiegel. Arbeit und Umwelt gehörten zusammen. Den Grünen warf Hessens SPD-Chef inhaltliche Konturlosigkeit vor. Es sei nicht klar, wofür die Partei inhaltlich stehe und was sie in den Bereichen Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung oder Steuern wolle. "Die Parteichefs Annalena Baerbock und Robert Habeck strahlen ein bisschen Lifestyle aus, aber sie drücken sich um schwierige Entscheidungen."

+++ Wer will in den Landtag? Der hr-Kandidatencheck +++

Wer tritt in meinem Wahlkreis an? Was wollen die Kandidaten erreichen? Kommenden Sonntag wird in Hessen gewählt: Für alle, die noch unsicher sind oder wissen wollen, wofür ihre Favoriten stehen, lohnen sich die Videos in unserem Kandidatencheck. Dazu haben wir alle Kandidaten zu Videointerviews eingeladen und sie gebeten, unsere Fragen zu beantworten. 548 Kandidaten haben mitgemacht. Hier geht es zu den Videos.

+++ Grüne setzen bei kleinem Parteitag auf Öko-Themen +++

Eine Woche vor der Landtagswahl in Hessen haben die Grünen auf einem kleinen Parteitag in Frankfurt ihre Kernthemen Klima und Naturschutz in den Mittelpunkt gestellt. Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, sagte am Sonntag, der Aufschwung in den Umfragen sei diesmal nachhaltiger als nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima im März 2011. Beim letzten Hessentrend kamen die Grünen auf 20 Prozent.

Auf dem Parteirat sollten "20 Punkte für ein ökologisches, gerechtes und vielfältiges Hessen" beschlossen werden. Die Bilanz von fünf Jahren Schwarz-Grün habe auch diejenigen überzeugt, die eine Koalition mit der CDU anfangs skeptisch betrachtet hätten, sagte die Landesvorsitzende Angela Dorn. Die Grünen hätten in der Regierung einen eigenständigen Kurs bewahrt. "Man kann sich Koalitionen nicht aussuchen, aber Grün macht den Unterschied aus", sagte Göring-Eckardt zum hessischen Wahlkampf-Slogan "Grün statt Groko".

MELDUNGEN VOM FREITAG, 19. OKTOBER

+++ Schlagabtausch der sechs Spitzenkandidaten +++

Videobeitrag
hessenschau

Video

zum Video Elefantenrunde vor Landtagswahl

Ende des Videobeitrags

Die Spitzenkandidaten der sechs Parteien, die wahrscheinlich nach der Wahl ins Parlament einziehen, haben sich in der Landespressekonferenz am Freitag in Wiesbaden einen Schlagabtausch geliefert. Die neuesten Umfrageergebnisse spielten dabei eine große Rolle.

+++ AfD-Spitzenkandidat Rahn grenzt sich von Radikalen ab +++

AfD-Spitzenkandidat Rainer Rahn hat sich von radikalen Parteimitgliedern abgegrenzt. "Natürlich haben wir einzelne Parteimitglieder, die wir gerne los wären. Wir sind in Hessen auch dabei, Parteiausschlüsse durchzuführen", sagte er in einer Fernsehsendung auf Sat.1. Er könnte aber nicht garantieren, dass es in der hessischen AfD künftig kein Mitglied mit rechtsextremistischem Hintergrund gebe - wohl aber, dass im Landtag kein AfD-Abgeordneter sitzen werde, der "in irgendeiner Weise nicht ganz klar auf dem Boden des Grundgesetzes steht".

+++ Bouffier offen für Jamaika-Bündnis +++

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zeigte sich am Freitag offen für ein Jamaika-Bündnis. Er hätte eine solche Konstellation im Bund für eine große Chance gehalten. Allerdings hätten die Liberalen diese mögliche Koalition platzen lassen und nicht die Union. Für den FDP-Spitzenkandidaten René Rock ist ein Jamaika-Bündnis nach der Hessen-Wahl die wahrscheinlichste Variante. Die Liberalen strebten eine Regierungsbeteiligung an, und mit der CDU gebe es die größte Schnittmenge, sagte Rock in Wiesbaden. Allerdings schließe er Gespräche mit den anderen Parteien nicht aus - außer Linkspartei und AfD.

+++ Gewerkschaft der Polizei beklagt Überlastung +++

Die Gewerkschaft der Polizei in Hessen klagt vor der Landtagswahl über Dauereinsätze und Überlastung. "Unsere Kollegen sind jetzt schon durch die vielen Wahlkampf-Veranstaltungen im Dauereinsatz", heißt es auf Twitter. Eine landesweite Kontrolle im öffentlichen Nahverkehr, die vom 22. bis 24. Oktober durchgeführt werde, verschärfe die Situation zusätzlich, beklagte GdP-Landesvorsitzender Andreas Grün. Die hessische Polizei sei "personell völlig ausgereizt". Grün forderte die Landesregierung auf, die geplanten ÖPNV-Kontrollen ersatzlos zu streichen oder auf die Zeit nach der Landtagswahl zu verschieben.

Unsere Kollegen sind jetzt schon durch die vielen Wahlkampf Veranstaltungen im Dauereinsatz und dürfen nun noch öffentlichkeitswirksam Fahrscheine im ÖPNV kontrollieren. Wir haben dafür kein Verständnis!

[zum Tweet mit Bild]

+++Al-Wazir: Grüne profitieren von Schwäche der GroKo +++

Nach Einschätzung von Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir profitieren die hessischen Grünen bei ihrem Umfragehöhenflug von der Schwäche der Parteien in der großen Koalition. Die GroKo kreise nur um sich selbst, anstatt Probleme zu lösen, sagte der hessische Vize-Regierungschef bei einer Podiumsdiskussion am Freitag in Wiesbaden zur Begründung. Union und SPD haben in aktuellen Umfragen an Zustimmung stark gelitten. Die Grünen konnte in den Umfragen - wie zuletzt auch im Hessentrend stark zulegen.

+++ Probleme mit der Post: Briefwähler sollten besser persönlich vorbeikommen +++

Schon seit Jahren wählen immer mehr Menschen nicht erst am Wahlsonntag, sondern schon vorher, per Briefwahl. Das setzt aber voraus, dass die Post auch kommt. In Fulda und in Teilen des Kreises Marburg-Biedenkopf ist das derzeit etwas schwierig, es gibt Probleme bei der Zustellung. Die Städte Fulda und Neustadt (Marburg-Biedenkopf) raten entsprechend, wer auf Nummer sicher gehen will, solle die Unterlagen lieber persönlich beantragen und abgeben. Als Grund für die Probleme in den betroffenen Orten nannte ein Postsprecher neben Neustrukturierungen bei der Zustellung personelle Engpässe.

+++ Neuer Online-Wahlhelfer: der Kandidatencheck von abgeordnetenwatch.de +++

Der 36-stündige hr-Kandidatencheck-Marathon ist geschafft, aber die Wahlentscheidung ist immer noch nicht gefallen? Bis zur Landtagswahl ist es zum Glück immer noch über ein Woche. Wer dennoch eine weitere Entscheidungshilfe benötigt, kann den Kandidatencheck des unabhängigen Internetportals abgeordnetenwatch.de nutzen. Rund 80 Prozent der Wahlkreisbewerberinnen und -bewerber haben teilgenommen und zu 19 landespolitischen Themen Stellung bezogen. Durch Eingabe der Postleitzahl werden die Angaben der Kandidatinnen und Kandidaten des jeweiligen Wahlkreises und deren Zustimmung, Ablehnung oder neutrale Einstellung sowie eine kurze Erklärung zu den ausgewählten Thesen sichtbar. Die Themen reichen von Migration, Pflege, Bildung, über Umweltschutz bis zu Videoüberwachung. Die gesamte Auswertung aller Thesen finden Sie hier.

+++ Die 6 Spitzenkandidaten in der hr3-Wahlkabine +++

In der Politik gibt es Höhen und Tiefen - passend dazu hat hr3 die sechs hessischen Spitzenkandidaten jeweils für 30 Minuten in einen Lastenaufzug gepackt und ihnen dazu noch ein leckeres Frühstück serviert. Rainer Rahn (AfD), Janine Wissler (Die Linke), Tarek Al-Wazir (Grüne), René Rock (FDP), Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) und Volker Bouffier (CDU) - alle mussten sich sechs politischen Fragen stellen während die hr-Wahlkabine mit den Gastgebern Tobi Kämmerer, Tanja Rösner und Stefan Frech hoch und runter fuhr. Zusätzlich zu den kritischen Fragen zur Landtagswahl wurden die Kandidaten noch mit einem Überraschungsgast und spontanen Aufgaben auf die Probe gestellt. Seit Freitag sowie die gesamte nächste Woche sind die Interviews auf hr3 zu hören und auch hier jederzeit online abrufbar.

+++ Livechat mit Volker Bouffier zum Nachlesen +++

Warum sind Windräder in Wäldern nicht generell verboten? Zahlt der Steuerzahler die Zeche in der Dieselaffäre? Und wäre er selbst bereit zu einem weiteren TV-Duell - aber diesmal mit dem Grünen Tarek Al-Wazir? Auch darauf antwortete CDU-Spitzenkandidat Volker Bouffier in unserem Livechat zur Landtagswahl. Hier alles zum Nachlesen.

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 17. OKTOBER

+++ Hessentrend sieht Grüne im Höhenflug +++

Der aktuelle Hessentrend sieht die Grünen im Höhenflug mit 20 Prozent. Verlierer sind CDU und SPD, sie müssen sich auf zweistellige Verluste einstellen. Laut der Umfrage von infratest dimap im Auftrag der ARD liegt die CDU bei 26 Prozent, die SPD käme nur noch auf 21 Prozent. Die AfD wäre mit 12 Prozent viertstärkste Kraft, die FDP bekäme neun, die Linken acht Prozent. Die schwarz-grüne Koalition hätte damit keine Mehrheit, für eine Groko aus SPD und CDU würde es ebenfalls nicht reichen.

Hessentrend im Oktober 2018
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+++ Bouffier will um Stimmen von Unentschlossenen kämpfen +++

Volker Bouffier (CDU) will mit Blick auf die schlechten CDU-Umfragewerte von nur noch 26 Prozent besonders um die Stimmen der noch unentschlossenen Wähler kämpfen. "Darunter ist ein großer Teil Unionswähler, da bin ich mir sicher", sagte er in einem Interview in der Sendung RTL Hessen. Weit über 40 Prozent der Wahlberechtigten seien nach der jüngsten ZDF-Umfrage noch unentschlossen. Eine grün-rot-rote Koalition wäre nach Ansicht von Bouffier eine Katastrophe für Hessen. "Die Linken haben Vorstellungen, da kannst Du das Land zumachen. Ich finde es abenteuerlich." Die guten Umfragewerte des Koalitionspartners würdigte er hingegen: "Die Grünen haben einen Lauf", urteilte er.

+++ Neue Umfrage sieht die Grünen auf dem zweiten Platz +++

Wiederholt sich Bayern in Hessen? Die aktuelle Umfrage des ZDF-Politbarometers sieht die CDU bei 26 Prozent, gefolgt von - Achtung! - den Grünen mit 22 Prozent. Die SPD käme demnach nur auf 20 Prozent. Linke und FDP wären mit jeweils acht Prozent sicher im Landtag, aber hinter der AfD, die auf zwölf Prozent käme. Befragt wurden 1.035 Menschen zwischen dem 15. und dem 17. Oktober, also nach der Wahl in Bayern. Alle Umfragen und Wahlen seit 1991 haben wir in unserem Umfragemonitor für Sie aufbereitet.

+++ So sahen die Medien das TV-Duell der Spitzenkandidaten +++

Krawatte oder nicht Krawatte - das war eine der zentralen Fragen, die viele Medien beim TV-Duell der hessischen Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) und Volker Bouffier (CDU) beschäftigt hat. Generell sind die meisten Zeitungen sich aber einig, dass es ein Duell auf Augenhöhe war, in dem die wichtigen Themen Bildung, Wohnen und Dieselfahrverbot angesprochen wurden. Nur mit Aussagen über mögliche Koalitionen und Vergleiche zur Bayernwahl, hielten sich die Kontrahenten eher zurück. Die ganze Presseschau zum gestrigen TV-Duell gibt es hier.

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 17. OKTOBER

+++ So lief das TV-Duell zwischen Bouffier und Schäfer-Gümbel +++

Ministerpräsident Bouffier (CDU) und SPD-Spitzenkandidat Schäfer-Gümbel haben sich zum TV-Duell im hr getroffen. Über weite Strecken ging es hoch her. Aber es gab auch einvernehmliche Momente. Unsere Analyse des TV-Duells.

+++ TV-Duell zwischen Bouffier und Schäfer-Gümbel: Fünf Antworten vorab +++

Volker Bouffier (CDU, 66) gegen Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD, 49): Anderthalb Wochen vor der Landtagswahl am 28. Oktober treffen am Mittwoch im hr-fernsehen der hessische Ministerpräsident und der Spitzenkandidat der größten Oppositionsfraktion im Landtag im TV-Duell aufeinander. Wir haben hier fünf Antworten schon vorab.

"#hrWAHL - Das Duell" um 20.15 Uhr im hr-fernsehen und im Livestream auf hessenschau.de sowie auf unserer Facebook-Seite. Auch im Radio ist das TV-Duell zu hören - in hr-iNFO.

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 16. OKTOBER

+++ Bouffier: Weniger Protestwähler als in Bayern +++

CDU-Landeschef Volker Bouffier rechnet mit weniger Protestwählern als in Bayern bei der hessischen Landtagswahl in knapp zwei Wochen. Weil es in Bayern eine deutliche Unzufriedenheit gegeben habe, hätten viele Bürger für eine Veränderung gestimmt, sagte der Ministerpräsident am Dienstag in Wiesbaden. In Hessen seien die Vorzeichen dagegen anders, nach Umfragen seien die Menschen im Land deutlich zufriedener. Die schwarz-grüne Koalition habe zudem ohne Krawall und ständige Krisensitzungen regiert.

+++ Livechat mit Thorsten Schäfer-Gümbel zum Nachlesen +++

Hat die SPD die "normalen" Arbeiter vergessen? Wie steht er zur Zukunft des Flughafens Frankfurt? Und wo sollen die Flächen für seine Wohnungsbau-Offensive herkommen? Der hessische SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel hat sich diesen und anderen Fragen unserer Nutzer im Live-Chat gestellt. Die Antworten zum Nachlesen gibt es hier.

+++ Vor den Wählerstimmen werden Likes gesammelt +++

Der Countdown läuft, die Wahlkämpfer in Hessen geben noch mal alles. Die Plattformen im Netz sind noch wichtiger als bei der Landtagswahl vor fünf Jahren. Unterschiedlich ist der Aufwand, der dafür betrieben wird. Die Grünen haben kein eigenes Social-Media-Team - die Plattformen im Netz werden mit Unterstützung einer Agentur von anderen Mitarbeitern mit betreut. Eine einzige Person ist für die Auftritte der Linken bei Facebook und Twitter zuständig, zwei bei der FDP, bei SPD zwei bis drei Mitarbeiter und bei der CDU sieben. Den personell größten Aufwand betreibt wohl die AfD - dort sind laut Landessprecher Robert Lambrou sechs Personen allein für Facebook zuständig und jeweils eine für Twitter und Instagram.

Beim Einsammeln von "Gefällt-mir"-Klicks auf Facebook liegt die AfD Hessen mit mehr als 25.000 weit vor allen anderen Parteien. Danach folgen CDU (mehr als 10.600), SPD (rund 10.000), Linke (mehr als 7.300), FDP (mehr als 5.800) und Grüne (rund 3.600). Hinter diesen Account-Zahlen stehen allerdings nicht immer reale Menschen. Nach einer kürzlich vorgelegten Studie der Nichtregierungsorganisation Campact und des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) werden insbesondere in rechtsgerichteten Kreisen eine Vielzahl von Accounts genutzt, "um Kommentare zu schreiben und 'Likes' zu generieren, damit die Unterstützung für ihre politischen Botschaften größer wirkt, als es ohne diese Manipulationen der Fall wäre".

+++ #hrWAHL - Der Vierkampf im Video +++

Videobeitrag
Grüne, AfD, Linke und FDP im Vierkampf

Video

zum hr-fernsehen.de Video Die Spitzenkandidaten von Grüne, AfD, Linke und FDP im Vierkampf

Ende des Videobeitrags

Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl sind am Montagabend in der hr-Sendung "#hrWAHL - Der Vierkampf" die Spitzenkandidaten der vier aussichtsreichsten kleineren Parteien aufeinandergetroffen. Wie wollen sie eine große Koalition aus CDU und SPD verhindern, welche Themen würden sie im Falle einer Regierungsbeteiligung umsetzen? Tarek Al-Wazir (Grüne), Janine Wissler (Linke), René Rock (FDP) und Rainer Rahn (AfD) haben darüber munter diskutiert, Kristin Gesang und Ute Wellstein stellten die Fragen. Wer's am Abend verpasst hat, kann den Schlagabtausch hier in voller Länge anschauen.

MELDUNGEN VOM MONTAG, 15. OKTOBER

+++ Höchste Zeit für Briefwahl +++

Noch knapp zwei Wochen sind es, bis in Hessen ein neuer Landtag gewählt wird. Alle, die regulär am Wahlsonntag ihr Wahllokal aufsuchen, haben also noch reichlich Zeit sich zu entscheiden, wo sie ihr Kreuzchen setzen möchten. Wer sich aber für eine Briefwahl entscheidet und am 28. Oktober nicht vor Ort wählen kann oder will, sollte sich nicht mehr all zu viel Zeit lassen. Der Hessische Landeswahlleiter empfiehlt sich möglichst bald um die Versendung und noch eher um die Beantragung der Briefwahlunterlagen zu kümmern. Zwar können Briefwahlunterlagen im Normalfall bis zum Freitag vor der Wahl bis 13.00 Uhr bei der Gemeindebehörde beantragt werden. Jedoch sollten alle, die für Antragstellung und Abgabe der Briefwahlstimmen den Postweg benutzen müssen oder wollen, die Postlaufzeiten beachten. Um die Briefwahlunterlagen sicher noch rechtzeitig zu erhalten, sollte ein Antrag bis allerspätestens Dienstag, den 23. Oktober verschickt werden. Der Landeswahlleiter macht auch darauf aufmerksam, dass Wahlbriefe, die dem zuständigen Wahlamt nicht bis zum 28.Oktober 2018, 18.00 Uhr vorliegen, bei der Wahl und den Abstimmungen nicht berücksichtigt werden können. Alle wichtigen Infos zur Briefwahl gibt es hier.

+++ #hrWAHL - Der Vierkampf um 21.05 Uhr +++

Zwei Wochen vor der Landtagswahl treffen am Montag in der Sendung "#hrWAHL - Der Vierkampf" im hr-fernsehen die Spitzenkandidaten der vier aussichtsreichsten kleineren Parteien live aufeinander. Es diskutieren Tarek Al-Wazir (Grüne), Janine Wissler (Linke), René Rock (FDP) und Rainer Rahn (AfD). Wie wollen die kleineren Parteien eine große Koalition aus CDU und SPD in Hessen verhindern, welche Themen würden sie im Falle einer Regierungsbeteiligung umsetzen? Um Fragen wie diese geht es von 21.05 Uhr an - live im hr-fernsehen und im hessenschau.de-Livestream. Die Fragen stellen Ute Wellstein, Leiterin des Fernsehstudios Wiesbaden, und Kristin Gesang.

+++ Hessische Reaktionen auf Landtagswahl in Bayern +++

Jubel bei Grünen und AfD, Ernüchterung bei CDU und SPD: Hessens Parteien haben am Montag sehr unterschiedlich auf die Ergebnisse der Landtagswahl in Bayern reagiert. Einig waren sich die meisten, dass das bayerische Ergebnis nicht auf die Landtagswahl in zwei Wochen in Hessen übertragbar ist. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) nannte das Ergebnis der CSU "mehr als schmerzhaft", SPD-Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel sprach für die Sozialdemokraten von einer "richtig bitteren Niederlage". Die Situation in Hessen sei allerdings eine andere als in Bayern, waren sich die beiden Politiker mit Blick auf die Landtagswahl in Hessen einig. Die hessischen Grünen feierten ihre Kollegen in Bayern, die 17,4 Prozent der Stimmen erhielten, und kündigten für die Hessen-Wahl an: "Wir wollen in 14 Tagen nachlegen."

MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 13. OKTOBER

+++ Bouffier kritisiert CSU und Seehofer scharf +++

Einen Tag vor der Landtagswahl in Bayern hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier die CSU scharf kritisiert. "Die CSU war leider in den letzten Monaten für das Ansehen der Union insgesamt nicht besonders hilfreich", sagte der stellvertretende CDU-Chef der Welt am Sonntag. Er halte einige Handlungen der Partei für falsch: "Die CSU hat die Union in der letzten Zeit viel Vertrauen gekostet. Man kann nicht über Monate den Eindruck erwecken, dass vieles durcheinander geht und die Regierung nicht handlungsfähig ist, und dann erwarten, dass die Leute der Union vertrauen." Bouffier bezeichnete die Debatte um die Zurückweisung abgelehnter Asylbewerber an der Grenze als überflüssig und ging damit indirekt CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer an. "Wer die Backen aufbläst und den Leuten erzählt, jetzt alles zu lösen, und am Ende gelingt die Zurückweisung von nur einer Handvoll Migranten im Monat, der macht sich unglaubwürdig."

+++ Bouffier denkt gerne an Bündnis mit FDP zurück +++

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hält sich ein mögliches Bündnis mit der FDP nach der Landtagswahl in zwei Wochen offen. "Ich habe mit der FDP sehr gut zusammengearbeitet", sagte der CDU-Spitzenkandidat der Frankfurter Neuen Presse mit Blick auf das frühere Bündnis bis Anfang 2014. Am Ende gehe es darum, ob man genügend Übereinstimmungen in der Sache finde, um eine stabile Regierung zu bilden, sagte Bouffier. FDP-Spitzenkandidat René Rock zeigte sich offen für ein Jamaika-Bündnis. Es gebe zwischen CDU, Grünen und FDP auch thematische Übereinstimmungen, sagte der FDP-Fraktionschef der Deutschen Presse-Agentur.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 12. OKTOBER

+++ Auswirkungen der Wahlen in Bayern und Hessen +++

Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat in einer aktuellen Umfrage vom Freitag mögliche Auswirkungen der Ergebnisse der nächsten Landtagswahlen in Hessen und Bayern auf die Bundespolitik und umgekehrt untersucht. 39 Prozent der Befragten sind sowohl der Meinung, dass die Bundespolitik den Wahlausgang der Landtagswahl in Hessen beeinflussen wird als auch umgekehrt. In Bayern fallen diese Werte sogar noch höher aus. Männer und ältere Befragte tendieren laut der Umfrage stärker dazu, einer möglichen Beeinflussung zuzustimmen als Frauen und jüngere Befragte. Auch die Parteibindung scheint mit dieser Meinung zusammenzuhängen, da vor allem FDP- und SPD-Wähler angaben, an eine Beeinflussung zu glauben, während CDU-Wähler einer möglichen Wechselwirkung am häufigsten widersprachen. Hier finden Sie alle Ergebnisse der Insa-Umfrage.

+++ Livechat mit René Rock zum Nachlesen +++

Welche Flüchtlingspolitik ist die richtige für Hessen? Soll der ÖPNV ausgebaut werden? Und was hat es eigentlich mit den Wahlplakaten der FDP auf sich? Der Hessische FDP-Spitzenkandidat René Rock hat sich diesen und anderen Fragen unserer Nutzer im Live-Chat gestellt. Die Antworten zum Nachlesen gibt es hier.

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 11. OKTOBER

+++ "#hrWAHL - Reden wir über Sicherheit" zum Nachschauen +++

Videobeitrag
Jens Kölker und Ute Wellstein

Video

zum Video #hrWAHL - Reden wir über Sicherheit

Ende des Videobeitrags

Ist Hessen ein sicheres Land? Oder müssen die Bürgerinnen und Bürger Angst haben? Die Zahlen sind besser denn je, doch das Gefühl vieler Menschen sagt etwas anderes - wer hat Recht? In der letzten der drei großen Debattensendungen "#hrWAHL - Reden wir über ..." ging es am Mittwochabend um das Thema Sicherheit. Die Moderatoren Ute Wellstein und Jens Kölker diskutierten vor ausgewähtem Publikum mit den Spitzenpolitikern Peter Beuth (CDU), Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen), Janine Wissler (Die Linke), René Rock (FDP) und Klaus Herrmann (AfD).

+++ Livechat mit Tarek Al-Wazir zum Nachlesen +++

Wie wollen die Grünen dem Lehrermangel im Land begegnen? Wie läuft die Zusammenarbeit mit Volker Bouffier? Nur zwei der vielen Fragen, auf die Grünen-Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir am Donnerstag im Livechat die Fragen unserer Nutzer beantwortete. Hier können Sie den Chat noch einmal nachlesen.

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 10. OKTOBER

+++ Wahlplakate werden verbrannt, geklaut und beschädigt +++

In Wahlkämpfen werden immer wieder Plakate geklaut oder beschmiert. Im aktuellen Landtagswahlkampf beklagt die AfD besonders hohe Verluste: Allein in Kassel und Offenbach sollen 700 Plakate verschwunden sein - AfD-Mitglieder brachten die Fälle zur Anzeige. Ob es tatsächlich so viele Plakate waren, kann die Polizei kaum nachvollziehen, weil sie die Plakate im Stadtbild vorher nicht zählt. Die Ermittlungen werden in allen Fällen von Beschädigung oder Diebstahl von Wahlplakaten vom Staatsschutz geführt, weil die Taten politisch motiviert sein könnten. Die Offenbacher AfD verkündete, Mitglieder und Anhänger würden künftig abends und nachts als eine Art Wahlplakatbeschützertruppe durch die Straßen patroullieren. Aber auch Plakate andere Parteien werden beschmiert oder sogar verbrannt.

+++ Spitzenpolitiker diskutieren über Sicherheit +++

Wie sicher ist Hessen und was tun die Parteien für unsere Sicherheit? Heute Abend findet der dritte und letzte Teil unserer Debattenreihe zur Hessischen Landtagswahl "#hrWAHL - Reden wir über ..." statt. Die Moderatoren Ute Wellstein und Jens Kölker führen durch die politische Debatte zu den Themen Kontrolle, Überwachung, Sicherheit und Angst mit Peter Beuth (CDU), Nancy Faeser (SPD), Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen), Janine Wissler (Die Linke), René Rock (FDP) und Nikolaus Pethö (AfD). Ab 21 Uhr wird die Diskussion im hessenschau.de-Livestream, im hr-fernsehen und auf hr-iNFO live aus dem Musiktheater Rex in Bensheim übertragen. Diskutieren Sie mit: per E-Mail an hrWAHL@hr.de oder unter #hrWAHL bei Twitter und Facebook.

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 9. OKTOBER

+++ Hessische Wahlplakate im defacto-Check +++

Videobeitrag
defacto

Video

zum hr-fernsehen.de Video Wahlplakate in Hessen

Ende des Videobeitrags

Derzeit hängen sie wieder an jeder Ecke und sind kaum zu übersehen: Wahlplakate. Doch wie kommen die Plakate bei den Wählerinnen und Wählern an? Was sind die Botschaften dahinter? Die Redaktion defacto hat die Plakate der großen Parteien unter die Lupe genommen.

+++ Live-Chat mit Rainer Rahn zum Nachlesen +++

Nächtenliebe und Asyl, Rechtsextremismus, Renten: Darum ging es unseren Nutzern unter anderem am Dienstagmorgen im Livechat mit Rainer Rahn, dem AfD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl. Hier finden Sie den Chat zum Nachlesen. Im dritten Livechat beantwortet am Donnerstag Tarek Al-Wazir von den Grünen Nutzerfragen. Ihre Fragen können Sie hier schon jetzt stellen.

MELDUNGEN VOM MONTAG, 8. OKTOBER

+++ Backstage bei "#hrWAHL - Reden wir über ..." +++

In drei Debattensendungen beantworten die Spitzenpolitiker zur hessischen Landtagswahl die Fragen des Publikums und der hr-Moderatoren. In den ersten beiden Sendungen "hrWAHL - Reden wir über ..." ging es bereits um die Topthemen Stadt & Land sowie Bildung. Am kommenden Mittwoch steht das Thema Sicherheit auf dem Programm. Die Kollegen von hr.de haben bei der Produktion der zweiten Sendung in Kassel hinter die Kulissen geschaut.

+++ Livechat mit Janine Wissler zum Nachlesen +++

Ob Diesel-Streit, "Rechtsruck" oder Rot-Rot-Grün - den zahlreichen Fragen unserer Nutzer stand die Spitzenkandidatin der Linkspartei, Janine Wissler, am Montagmorgen im Livechat auf hessenschau.de Rede und Antwort. Hier finden Sie den Chat mit ihr zum Nachlesen. Am Dienstag stellt sich im zweiten Livechat Rainer Rahn von der AfD den Fragen unserer Nutzer. Schon jetzt können Sie hier Ihre Fragen hinterlegen.

MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 6. OKTOBER

+++ Merkel räumt GroKo-Mitschuld an schlechten Umfragewerten ein +++

Der Streit in der Großen Koalition im Bund belastet nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor den Landtagswahlen in Hessen und Bayern die Stimmung in den beiden Bundesländern. "Ich weiß auch, dass wir durch unseren Streit dazu beigetragen haben, dass die Umfragen so sind wie sie sind", räumte sie am Samstag auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Kiel ein. Merkel rief die Union zu mehr Einigkeit auf. CSU und CDU stünden vor "sehr, sehr wichtigen Landtagswahlen", betonte die CDU-Vorsitzende.

In Hessen waren die Werte für die CDU zuletzt auf unter 30 Prozent gefallen. In Bayern, wo bereits zwei Wochen vor Hessen am 14. Oktober ein neuer Landtag gewählt wird, rutschte die CSU jüngst auf 33 Prozent ab.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 5. OKTOBER

+++ Vier Merkel-Auftritte mit Bouffier im Wahlkampf-Endspurt +++

Die Umfragewerte unter der 30-Prozent-Marke - in dieser Lage hofft die CDU um ihren Spitzenkandidaten Volker Bouffier auf einen Kanzlerinnen-Effekt im Wahlkampf-Endspurt. Angela Merkel wird in der Woche vor dem 28. Oktober gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten vier Termine in Hessen absolvieren: Montags tritt sie nach Angaben des CDU-Landesverbandes nachmittags im Hotel La Strade in Kassel und abends im Festzelt auf dem Kalten Markt in Ortenberg (Wetterau) auf. Dienstagsabend wird die CDU-Bundesvorsitzende in der Römerhalle im südhessischen Dieburg erwartet, am Donnerstagnachmittag in der Esperantohalle in Fulda.

+++ Ihre Fragen an die Spitzenkandidaten +++

Fragen kostet nichts: Kurz vor der Landtagswahl lädt hessenschau.de die Spitzenkandidaten der sechs großen Parteien zum Livechat ein. Den Anfang macht am Montag Janine Wissler von der Partei Die Linke. Es folgen Rainer Rahn (AfD), Tarek Al-Wazir (Grüne), René Rock (FDP), Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) und Volker Bouffier (CDU). Schon jetzt können Sie Fragen an die Spitzenkandidaten stellen.

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 4. OKTOBER

+++ Letzte Wahlbenachrichtigungen werden verschickt +++

Wer am 28. Oktober bei der Landtagswahl teilnehmen darf, sollte im Besitz einer amtlichen Wahlbenachrichtigung sein. Letzter Tag für die Zustellung an alle wahl- und stimmberechtigten Bürger ist der kommende Samstag, wie der Landeswahlleiter am Donnerstag mitteilte. Personen, die keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, können trotzdem an der Wahl teilnehmen, wenn sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind. Eine Einsicht ins Wählerverzeichnis ist vom 8. bis 12. Oktober in der jeweiligen Gemeinde möglich. Bis zum 12. Oktober ist auch noch ein Einspruch möglich, sollte jemand der Ansicht sein, zu Unrecht nicht im Wahlerverzeichnis geführt zu werden. "Wird die Einspruchsfrist versäumt, besteht grundsätzlich keine Möglichkeit mehr, an der Landtagswahl und den Volksabstimmungen teilzunehmen", hieß es in der Mitteilung des Landeswahlleiters.

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 3. OKTOBER

+++ Keine Mehrheit für Schwarz-Grün +++

Dreieinhalb Wochen vor der Landtagswahl gibt es für das bisherige Regierungsbündnis aus CDU und Grünen auch nach einer weiteren Umfrage keine Mehrheit in Hessen. Würde am kommenden Sonntag gewählt, wären demnach eine große Koalition aus CDU und SPD, ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP und unter Umständen eine rot-rot-grüne Koalition möglich, wie eine Umfrage im Aufrag von Hitradio FFH und FAZ ergeben hat.

Stärkste Partei würde demnach die CDU mit 29 Prozent, die SPD erhielte 23 Prozent. Die Grünen kämen auf 18 Prozent der Stimmen. Viertstärkste Kraft wäre mit 13 Prozent die AfD. Die Linkspartei käme auf 8 und die FDP auf 6 Prozent.

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MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 2. OKTOBER

+++ Gründung der "Juden in der AfD" in Wiesbaden +++

Die Gruppe Juden in der AfD will sich nicht wie geplant in Offenbach gründen. Gegen den Wirt einer Gaststätte, wo die Gründungsversammlung am kommenden Sonntag, 7. Oktober, stattfinden sollte, habe es Drohungen gegeben, sagte AfD-Kreissprecherin Christin Thüne zu hessenschau.de. Sie bestätigte damit einen Bericht der Frankfurter Rundschau.

Die umstrittene AfD-Gruppierung weicht nun auf das Bürgerhaus in Wiesbaden-Erbenheim aus, wie Thüne sagte. Es bleibe beim Zeitplan, dass der öffentliche Teil am Sonntag um 16 Uhr beginnt. AfD-Bundesvorstandsmitglied Beatrix von Storch hat sich für die Veranstaltung angekündigt.

+++ Wissler fühlt sich von den Grünen entfremdet +++

Die Spitzenkandidatin der Linken, Janine Wissler, kann sich eine rot-grün-rote Koalition grundsätzlich vorstellen. Allerdings habe es mit den Grünen "größere Entfremdungsprozesse" gegeben, sagte die Landtagsfraktionsvorsitzende der Deutschen Presse-Agentur: "Ich bin über vieles fassungslos, was die Grünen in den vergangenen fünf Jahren gemacht haben." Das habe ein mögliches linkes Bündnis nicht gerade einfacher gemacht.

Grundsätzlich wollten die Linken über eine Dreier-Koalition sprechen, sollte sie möglich sein. Zuvor müssten sich die Grünen jedoch überlegen, "ob sie weiter Mehrheitsbeschaffer sein wollen für die CDU oder ob sie mit anderen Parteien wieder fortschrittliche Politik machen wollen", sagte Wissler. Hessen sei in den vergangenen fünf Jahren nicht gerechter, demokratischer und besser geworden.

MELDUNGEN VOM MONTAG, 1. OKTOBER

+++ hr-Kandidatencheck zur Landtagswahl gestartet +++

4 Minuten Zeit, maximal 33 Fragen, 548 Kandidateninterviews - mit "#hrWAHL - Der Kandidatencheck" hat der Hessische Rundfunk am Montag ein Informationsangebot für die Wählerinnen und Wähler gestartet, das es so noch nie vor einer hessischen Landtagswahl gab. Der hr hat ohne Ausnahme alle Kandidaten, die sich am 28. Oktober um ein Mandat bewerben, zu einem Videointerview eingeladen. Hier können Sie die Politiker unter die Lupe nehmen.

+++ abgeordnetenwatch.de befragt Wahlkreis-Kandidaten +++

Die meisten Direktkandidaten zur Landtagswahl sind dagegen, dass Sicherheitsbehörden Computer mit Staatstrojanern durchsuchen dürfen. Das geht aus einer Befragung des überparteilichen Internetportals abgeordnetenwatch.de hervor, deren Ergebnisse jetzt online sind. 14 Prozent seien für diese Überwachung. Den 19-teiligen Fragebogen zu weiteren Themen wie Videoüberwachung, Ganztagsschule oder Lobbyismus haben den Angaben zufolge bislang 75 Prozent der Politiker ausgefüllt, die in einem Wahlkreis antreten.

MELDUNGEN VOM SONNTAG, 30. SEPTEMBER

+++ Schäfer-Gümbel rechnet mit "knochenharten" Koalitionsverhandlungen +++

Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel rechnet nach der Landtagswahl mit "knochenharten" Koalitionsverhandlungen. "Wir wollen weitreichende Veränderungen im Land", sagte der SPD-Spitzenkandidat in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. Schäfer-Gümbel nannte als zentrale Themen bezahlbaren Wohnraum, Bildungsgerechtigkeit und eine bessere Verbindung von Stadt und Land. Eine Koalitionsaussage treffe er nicht, aber: "Ich will die nächste Regierung anführen." Deswegen interessierten ihn weder Sonntagsfragen noch Koalitionsdebatten. Seine Partei hatte nach der Landtagswahl 2013 sowohl ein mögliches rot-grün-rotes Bündnis als auch eine GroKo sondiert.

MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 29. SEPTEMBER

+++ Grüne bei Dreierbündnissen skeptisch +++

Hessens Grünen-Spitzenkandidaten sind wenig begeistert von der Vorstellung eines Dreierbündnisses nach der Landtagswahl. Es gebe zwar etwa in Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen-Anhalt solche Koalitionen, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir in Wiesbaden. Eine "halbwegs vernünftige Politik" sei da nicht ausgeschlossen. "Aber es ist schon verdammt schwierig." Dass es im Bund mit CDU, CSU und SPD eine Dreierkonstellation gibt, sei Teil des Problems der großen Koalition. Das sei "das Gegenbeispiel dessen, was wir in Hessen an Politik machen wollen", sagte Umweltministerin Priska Hinz. Dem aktuellen hr-Hessentrend zufolge hat Schwarz-grün in Hessen derzeit keine Mehrheit mehr. Reichen würde es knapp für eine große CDU-SPD-Koalition oder ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP. Auch Rot-rot-grün liegt wieder in Reichweite.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 28. SEPTEMBER

+++ Jüdische Gemeinden in Hessen auf Distanz zu AfD-Vereinigung +++

Der Landesvorsitzende der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Jacob Gutmark, hat sich von der beabsichtigten Gründung einer Vereinigung von Juden in der AfD distanziert. Dem Mannheimer Morgen sagte er, die AfD marschiere in Chemnitz Seite an Seite mit Pegida und Rechtsradikalen. Die beabsichtigte Gründung sei irritierend. "Da wird unter falscher Flagge gesegelt", sagte Gutmark. Er wisse nicht, warum für den Kampf gegen Antisemitismus "ausgerechnet die AfD" benötigt würde. Jüdische Mitglieder in der AfD wollen im Rhein-Main-Gebiet eine bundesweite Vereinigung gründen - Anfang Oktober und damit wenige Wochen vor der Landtagswahl am 28. Oktober Die AfD sei die einzige Partei, die "muslimischen Judenhass thematisiert, ohne diesen zu verharmlosen", hatte Dimitri Schulz, Gründungsmitglied und AfD-Landtagskandidat aus Wiesbaden, zur Begründung gesagt.

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER

+++ "#hrWAHL - Reden wir über Bildung" zum Nachschauen +++

Videobeitrag
#hrWAHL - Reden wir über Bildung

Video

zum Video #hrWAHL - Reden wir über Bildung

Ende des Videobeitrags

Kita-Gebühren, Lehrerversorgung und den Zustand der Hochschulen: Über diese und andere Themen sprachen die Spitzenkandidaten zur hessischen Landtagswahl am Mittwochabend in "#hrWAHL - Reden wir über Bildung", der zweiten großen TV-Debatte vor der Wahl. Mit dabei waren Alexander Lorz (CDU, Kultusminister), Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen), Janine Wissler (Die Linke), René Rock (FDP) und Heiko Scholz (AfD).

+++ TSG: Dauerkrise der Union "echte Belastung" +++

Die Dauerkrise in der Union behindert nach Ansicht des SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Thorsten Schäfer-Gümbel, massiv die Arbeit der Bundesregierung. Erfolge würden in der Öffentlichkeit nur wenig wahrgenommen, beispielsweise das neue Kitagesetz. Schäfer-Gümbel beklagte im Interview der Nachrichtenagentur dpa, "dass darüber kein Mensch redet, weil Horst Seehofer mal wieder irgendeinen Gedanken quer sitzen hatte und seine Auseinandersetzung mit Angela Merkel zum einzigen politischen Inhalt macht". Das sei eine echte Belastung für die große Koalition im Bund. Auch weitere wichtige Themen, wie die Renten-Initiative der SPD und das Thema bezahlbares Wohnen würden kaum wahrgenommen. "Das hat etwas mit diesem Konflikt zu tun."

+++ #hrWAHL - Reden wir über Bildung +++

Welche Partei steht für welche Politik bei Bildung und Erziehung? Im zweiten Teil der Reihe "#hrWAHL - Reden wir über ..." widmet sich der Hessische Rundfunk heute Abend mit einer großen Debatte diesem Thema. Im Kulturbahnhof in Kassel geht es unter anderem um Kita-Gebühren, Lehrerversorgung und den Zustand der Hochschulen. Mit dabei: Alexander Lorz (CDU, Kultusminister), Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen), Janine Wissler (Die Linke), René Rock (FDP) und Heiko Scholz (AfD). Übertragen wird die Veranstaltung von 21 Uhr an im hessenschau.de-Livestream, im hr-fernsehen und auf hr-iNFO. Diskutieren Sie mit: per E-Mail an hrWAHL@hr.de oder unter #hrWAHL bei Twitter oder Facebook.

+++ Wahl-O-Mat freigeschaltet +++

Sie wünschen sich Informationen über die Wahlprogramme der einzelnen Parteien oder eine Entscheidungshilfe, wo Sie Ihr Kreuzchen setzen? Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Hessen ist online. Mit dem interaktiven Tool der Bundeszentrale für politische Bildung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Positionen mit denen der Parteien zu vergleichen. "Grundlage für die Thesen im Wahl-O-Mat sind die Partei- und Wahlprogramme der Parteien sowie deren programmatische Aussagen zur Wahl", erläutert die Bundeszentrale auf ihrer Website.

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MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 25. SEPTEMBER

+++ Juden wollen Verein in AfD gründen +++

Jüdische Mitglieder in der AfD wollen am 7. Oktober im Rhein-Main-Gebiet eine bundesweite Vereinigung gründen. "Die AfD ist die einzige Partei der Bundesrepublik, die (...) muslimischen Judenhass thematisiert, ohne diesen zu verharmlosen", schrieb Gründungsmitglied Dimitri Schulz am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Eine "Masseneinwanderung junger Männer aus dem islamischen Kulturkreis" sei wegen deren "antisemitischer Sozialisation" jüdischem Leben in Deutschland abträglich. Vorläufig nenne die Vereinigung sich "JAfD". Es gebe zwar in der AfD selbst "einzelne tatsächliche Antisemiten". Deren Einfluss werde in der öffentlichen Wahrnehmung aber maßlos überschätzt, meint Schulz. Zuerst hatte die FAZ darüber berichtet.

MELDUNGEN VOM MONTAG, 24. SEPTEMBER

Die CDU hat kämpferisch auf das Ergebnis des neuen hr-Hessentrend reagiert. Angesichts von derzeit noch 28 Prozent Zustimmung kündigte Landesparteichef und Ministerpräsident Volker Bouffier in seiner Reaktion an, die CDU werde sich "gewaltig anstrengen" und noch zulegen. Die SPD sieht sich trotz Rückstands auf einem guten Weg, die Grünen deuten Zugewinne als Bestätigung ihres Kurses "der Eigenständigkeit und klaren Botschaften". Auch Linke und FDP glauben angesichts der Zahlen, auf die richtigen Themen zu setzen. Die AfD schoss sich vor allem auf Bouffier ein, von der sie im Wahlkampf verunglimpft werde.

+++ CDU im Hessentrend im Rekordtief +++

Bildergalerie

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zur Bildergalerie Alle Zahlen, alle Ergebnisse - der Hessentrend im September 2018

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Rund fünf Wochen vor der Landtagswahl ist die CDU im neuen Hessentrend des hr unter 30 Prozent gerutscht. Laut Erhebung von infratest dimap büßt die CDU im Vergleich zum Hessentrend vom Juni drei Prozentpunkte auf 28 Prozent ein, bleibt aber stärkste Kraft. Die Grünen würden mit einem Plus von 3 Punkten mit 17 Prozent drittstärkste Kraft hinter der SPD, die sich um einen Punkt auf 23 Prozent verbessern. Die AfD kommt laut Umfrage auf 14 Prozent (minus 1). Die Linke könnte sich leicht auf 8 Prozent verbessern. Die FDP bleibt unverändert bei 7 Prozent.

MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 22. SEPTEMBER

+++ Proteste gegen AfD-Veranstaltung +++

Videobeitrag
afdnif

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zum Video Protest gegen AfD-Wahlkampfveranstaltung

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Rund 450 Menschen haben am Samstag im Frankfurter Stadtteil Oberrad gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD demonstriert. Nach Angaben der Polizei blieb es friedlich. Vier Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen, weil sie versucht hatten, die Absperrung zu überwinden. Hauptredner der Veranstaltung zur Landtagswahl war AfD-Bundesvorsitzender Alexander Gauland.

+++ SPD verabschiedet 100-Tage-Programm +++

Videobeitrag
hs220918

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zum Video SPD mit 100-Tage-Programm für Fall der Regierungsübernahme

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Rund einen Monat vor der Landtagswahl am 28. Oktober hat die Hessen-SPD ein Sofortprogramm für den Fall der Regierungsübernahme verabschiedet. In dem Programm "Für die ersten 100 Tage Regierungszeit", das SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel am Samstag vorstellte, verspricht die Partei unter anderem kostenfreie Kitas. Weitere Themen sind: bezahlbarer Wohnraum, moderne Infrastruktur und Sicherheit. Zudem wollen die Sozialdemokraten gegen Lehrermangel vorgehen und grundlos befristet eingestellte Lehrer unbefristet beschäftigen. Das Elf-Punkte-Programm will auch drohende Fahrverbote "mit einem Bündel von Maßnahmen" abwenden. In der jüngsten Umfrage aus dem ZDF-Politbarometer kommt die SPD auf 25 Prozent der Stimmen.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 21. SEPTEMBER

+++ Neue Umfrage: Keine klaren Mehrheiten in Sicht +++

Gut fünf Wochen vor der Landtagswahl sind weiterhin keine klaren Mehrheiten in Sicht. Im am Freitag veröffentlichen Politbarometer des ZDF kommt die CDU auf 32 Prozent der Stimmen, die Grünen auf 15 - für eine Fortsetzung der Regierung wäre das voraussichtlich zu wenig. Die SPD liegt der Umfrage zufolge derzeit bei 25 Prozent, die AfD kommt auf 11, die Linke auf 8 und die FDP auf 6 Prozent der Stimmen. Bei der Frage, wen die Hessen lieber als Ministerpräsident hätten, kommt Volker Bouffier (CDU) auf 43 Prozent, SPD-Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel auf 37 Prozent.

+++ Wahlwerbung: Wer darf und wie oft? +++

Nicht nur die Wahlplakate werden in diesen Tagen allerorts aufgehängt, auch in Radio und Fernsehen werben die Parteien vor der Landtagswahl wieder um Stimmen. Doch wer bekommt dort eigentlich Sendezeit, und wie viel? Das ist streng reglementiert, auch für den Hessischen Rundfunk. Die Kollegen von der hr-Pressestelle geben Antworten auf die fünf wichtigsten Fragen.

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 20. SEPTEMBER

+++ Marathon und Wahl an einem Tag: Stadt Frankfurt sieht's gelassen +++

Am 28. Oktober findet in Frankfurt zeitgleich zur Landtagswahl auch der Marathon statt. Rund 26.000 Läufer werden dazu erwartet, Dutzende Straßen werden abgesperrt. Etwa 35.000 Wahlberechtigte müssen nach Informationen der Stadt die Marathonstrecke überqueren, um ins Wahllokal zu kommen. Ein Problem? Nein, meint die Stadt. In Berlin seien 2017 schließlich Bundestagswahl und Marathon auf einen Tag gefallen - und alles habe geklappt. "Und wenn die das können, können wir Frankfurter das doch erst recht!", twitterte die Stadt am Donnerstag.

Landtagswahl Hessen und #FrankfurtMarathon an einem Tag (28.10.)?! Wie das gehen soll? Unproblematisch! In Berlin gab es das bei der #BTW17 auch. Und wenn die das können, können wir Frankfurter das doch erst recht! #LTWHE #LTWHEffm @hessenschau

[zum Tweet mit Bild]

+++ "#hrWAHL - Reden wir über Stadt und Land" zum Nachschauen +++

Videobeitrag
#hrWAHL Reden wir über Stadt und Land

Video

zum Video #hrWAHL - Reden wir über Stadt und Land

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Wohnungsnot, Leerstand, Staus oder Funklöcher - welche Partei hat die besten Konzepte, um diese Probleme in Hessen anzugehen? Über die Herausforderungen in den Großstädten und im ländlichen Raum diskutierten am Mittwochabend Spitzenkandidaten und Fachpolitiker von CDU, SPD, Grünen, Linken, FDP und AfD in Bad Hersfeld. Die Zuschauer im Saal und in den sozialen Netzwerken konnten mitdiskutieren und Fragen stellen. Hier können Sie sich die Sendung noch einmal anschauen.

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 19. SEPTEMBER

+++ Live-Sendung: "#hrWAHL - Reden wir über Stadt und Land" +++

"#hrWAHL - Reden wir über …" - fünfeinhalb Wochen vor der Landtagswahl startet der Hessische Rundfunk am Mittwoch eine dreiteilige Reihe großer Debatten mit Spitzenpolitikern und repräsentativ ausgewähltem Publikum. Zum Auftakt geht es ab 21 Uhr in der Schilde-Halle in Bad Hersfeld um "Stadt und Land". Wohnungsnot, Leerstand, Staus oder Funklöcher - welche Partei hat welche Konzepte? Mit dabei sind Thomas Schäfer (CDU), Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), Tarek Al-Wazir (Grüne), Jan Schalauske (Linke), René Rock (FDP) und Rainer Rahn (AfD). Übertragen wird die 90-minütige Veranstaltung um im hessenschau.de-Livestream, im hr-fernsehen und auf hr-iNFO. In zwei weiteren Ausgaben stehen am 26. September in Kassel das Thema Bildung und am 10. Oktober in Bensheim das Thema Sicherheit auf dem Programm.

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 18. SEPTEMBER

+++ Erster WahlSwiper online +++

Sechs Wochen vor der Landtagwahl ist erstmals in Hessen ein sogenannter WahlSwiper online gegangen. Nutzer können per App auf dem Smartphone oder dem Rechner testen, mit welcher Partei sie am ehesten übereinstimmen. Dazu müssen sie 32 Fragen beantworten: von der Bereitschaft zur Aufnahme weiterer Flüchtlinge bis zur Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte. Je nach dem Stellenwert, den sie den Fragen beimessen, können die Nutzer Fragen auch doppelt gewichten. Dazu kommen kurze Erklärvideos. Hinter dem Projekt steckt die Berliner Digital-Agentur Movact. Wissenschaftliche Beratung steuerten Politologen der Universitäten Frankfurt und Freiburg bei. Ende September geht auch der klassische Wahlomat online - erstmals bei einer Landtagswahl in Hessen.

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hsk

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zum Video „Wahlswiper“-App zur Landtagswahl

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+++ Briefwahl in Hessen gestartet +++

Sechs Wochen vor der Landtagswahl können die ersten Kreuzchen schon gemacht werden: Seit Montag ist in Hessen die Briefwahl möglich. Das heißt: Briefwahlunterlagen können ab sofort beantragt, ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Besonders Eilige können aber auch schon jetzt auf dem Wahlamt die Unterlagen abholen und direkt vor Ort ihre Stimmen abgeben. In Hessen, wie auch generell im Bund, nimmt der Anteil an Briefwählern seit Jahren stark zu.

Videobeitrag
hsk

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zum Video Landtagswahlkampf – heiße Phase beginnt

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+++ Wahlämter suchen nach Wahlhelfern +++

Audiobeitrag
Ausländerbeiräte Wahl

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wahlhelfer - händeringend gesucht

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Viele Städte und Gemeinden suchen noch händeringend nach freiwilligen Wahlhelfern, die am 28. Oktober in den Wahllokalen mithelfen. "Letztes Jahr bei der Bundestagswahl war es sehr, sehr, sehr schwierig", beschreibt beispielsweise eine Mitarbeiterin des Gießener Wahlamtes im Gespräch mit hr-iNFO die Herausforderung. Einige Gemeinden zahlen daher inzwischen auch ein kleines Entgelt, um Bürger auf freiwilliger Basis zur Mitarbeit zu motivieren.

MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 15. SEPTEMBER

+++ SPD eröffnet heiße Wahlkampfphase +++

Mit scharfen Angriffen auf die regierende CDU in Hessen hat SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel die heiße Wahlkampfphase seiner Partei eröffnet. Schäfer-Gümbel sagte am Samstag in Offenbach, die hessische CDU sei weder in der Frage des sozialen Wohnens noch in ihrer Abgrenzung nach rechts in Richtung der AfD glaubwürdig. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) habe jahrelang den früheren Landtagsabgeordneten und jetzigen CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer geschützt, der gegen Muslime und Ausländer gehetzt habe. Angesichts dessen seien Bouffiers jüngste Aussagen gegen Rechtspopulismus nicht glaubwürdig, so Schäfer-Gümbel.

Schäfer-Gümbel bekräftigte seine Pläne, in Kitas und Schulen zu investieren sowie mehr günstigeren Wohnraum und mehr Sozialwohnungen zu schaffen. "Ich verspreche, mit mir als Ministerpräsident wird bezahlbarer Wohnraum die Priorität Nummer eins in der Landespolitik bekommen."

Videobeitrag
hs

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zum Video SPD startet in heiße Wahlkampfphase

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+++ Fragen und Antworten zur Landtagswahl in Hessen +++

Wer wird gewählt? Wann geht's los? Und was steht noch so an am 28. Oktober? Alles Wichtige zur Landtagswahl in sechs Wochen finden Sie hier kompakt zusammengefasst.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 14. SEPTEMBER

+++ Grünen-Wahlkampftour mit Hybrid-Anrieb +++

Die beiden Spitzenkandidaten der hessischen Grünen sind am Freitag offiziell zu ihrer Wahlkampftour aufgebrochen. Rund 400 Termine wollen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Umweltministerin Priska Hinz absolvieren. Unterwegs sind sie in grünen Auto mit Hybrid-Antrieb. Auf den Wagen sind große Porträts der Spitzenkandidaten zu sehen sowie der Schriftzug "Vernunft und Leidenschaft statt Populismus". In den Mittelpunkt des Wahlkampfs wollen die Grünen neben dem Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung unter anderem den Klimaschutz stellen. Insgesamt soll es Plakate zu elf verschiedenen Themen geben. Mindestens 350 Großflächenplakate sind geplant.

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 13. SEPTEMBER

+++ Unterlagen zur Briefwahl erhältlich +++

Ab Montag, 17. September können die hessischen Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen für die Landtagswahl und die Volksabstimmung am 28. Oktober erhalten. Dafür müssen sie in die Wahlämter der jeweiligen Gemeinde gehen und ihren Personalausweis vorlegen. Wer die Unterlagen zum Beispiel für seinen Ehepartner mitbringen will, braucht eine schriftliche Vollmacht. Wer warten will oder kann: Die schriftlichen Wahlbenachrichtigungen werden vom 21. September bis 6. Oktober als Brief zugestellt. Hier findet sich der Antrag zur Briefwahl auf der Rückseite des Briefes. Eine Informationsbroschüre zur Volksabstimmung ist ebenfalls enthalten.

+++ 25 Abgeordnete nehmen Abschied +++

Egal wie die Wahl am 28. Oktober ausgeht: Mehr als ein Fünftel der 110 aktuellen Abgeordneten werden dem neuen Landtag nicht mehr angehören. Insgesamt 25 Politiker nehmen am Donnerstag in der letzten Plenarsitzung der Legislaturperiode Abschied. Es sind acht von der CDU, elf von der SPD und jeweils zwei von Grünen, FDP und Linken. Unter ihnen ist Andrea Ypsilanti (SPD), die 2008 mit dem Plan scheiterte, Ministerpräsidentin in einer von der Linken tolerierten rot-grünen Minderheitsregierung zu werden. Der CDU-Wirtschaftspolitiker Clemens Reif hört nach 32 Jahren auf.

+++ Neuer Landtag braucht neuen Präsidenten +++

Landtagspräsident Norbert Kartmann leitet am Donnerstag seine letzte Plenarsitzung. Der 69 Jahre alte CDU-Politiker tritt zwar noch einmal bei der Landtagswahl an. Dem neuen Parlament will er aber als einfacher Abgeordneter angehören. Er war 16 Jahre lang Landtagspräsident. Auch einen neuen Alterspräsidenten, der die konstituiernde Sitzung eröffnet, wird der zukünftige Landtag in jedem Fall brauchen. Der 78 Jahre alte Horst Klee (CDU) bewirbt sich nicht mehr um ein Mandat - nach ununterbrochener Zugehörigkeit zum Landtag seit 1993.

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 12. SEPTEMBER

+++ CDU startet Wahlkampagne +++

Mit dem Slogan "Damit Hessen stark bleibt“ startet die CDU in den Landtagswahlkampf. "In der ersten Welle bauen wir auf den Erfolg des Landes auf", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden bei der Vorstellung der Kampagne. Der nächste Schritt solle zeigen, wo es mit Hessen hin geht. Dann werde der Fokus auf den Spitzenkandidaten liegen. 40.000 Plakate zu den Themen Bildung, Sicherheit, Wirtschaft, Heimat, Ehrenamt und Digitalisierung will die CDU aufhängen. Bouffier selbst wird mit Veranstaltungen wie "Auf eine Currywurst mit Bouffier" durchs Land reisen, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) viermal in Hessen zu Gast sein. Drei Millionen Euro soll der Wahlkampf kosten, so viel wie 2013.

+++ Kandidat der Piratenpartei im Alter von 46 gestorben +++

Mit  "Trauer und Fassungslosigkeit" hat der Landesverband der Piratenpartei auf den Tod von Vorstandsmitglied Michael Behrendt reagiert. Der Politiker aus Korbach (Waldeck-Frankenberg) war, wie erst jetzt bekannt wurde, Ende August im Alter von 46 Jahren gestorben. Er hatte als dritter der Landesliste an der Landtagswahl teilnehmen wollen. Sein Name wird trotzdem auf der Liste bleiben, wie die Landeswahlleitung am Mittwoch in Wiesbaden bestätigte. Die gesetzlich bindende Frist für mögliche Änderungen sei schon verstrichen. Behrendt war seit Herbst 2011 Mitglied der Piraten, die ihn in einem Nachruf als "Stütze der Partei" würdigten.

+++ Das Schlusslicht: SPD-Kandidat Emmel +++

Niemand ist gerne Letzter, und vor allem nicht auf Platz 152. Julius Emmel - Schlusslicht auf der langen SPD-Landesliste zur Landtagswahl - findet das aber gar nicht so schlimm. Im Interview mit hessenschau.de erklärt der junge Sozialdemokrat aus Mörfelden-Walldorf, warum.

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 11. SEPTEMBER

+++ Regierungserklärung: Opposition macht Bouffier Druck +++

Wenige Wochen vor der Landtagswahl haben die Fraktionen im Landtag noch einmal deutlich ihren Standpunkt erläutert. Anlass war die Regierungserklärung von Volker Bouffier (CDU) am Dienstag. Darin fand der Ministerpräsident deutliche Worte für die AfD und deren Politik. Gemeinsam müsse man sich gegen die Demokratiefeinde stellen, forderte Bouffier. Die Opposition im Landtag stimmte ihm in diesem Punkt zu – vermisste aber zahlreiche weitere Themen und stellte der Regierung damit kein gutes Zeugnis aus. Laut jüngsten Umfragen würde die AfD mit einem zweistelligen Wahlergebnis in den Landtag einziehen.

Videobeitrag
hs

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zum Video Regierungserklärung im Landtag

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MELDUNGEN VOM MONTAG, 10. SEPTEMBER

+++ Umfrage: Schwarz-Grün ohne Mehrheit +++

Sieben Wochen vor der Landtagswahl in Hessen ist eine Fortsetzung der schwarz-grünen Regierungskoalition weiter nicht in Sicht. Nach einer am Wochenenende veröffentlichten Umfrage des Instituts INSA im Auftrag der "Bild" steht die CDU nur noch bei 29 Prozent. Die Grünen würden demnach auf 14 Prozent kommen, ebenso wie die AfD, die bisher nicht im Landtag vertreten ist. Die SPD käme, wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, auf 24 Prozent, die Linke auf 8 und die FDP auf 7.

Eine Mehrheit würden demnach weder die aktuelle schwarz-grüne Koalition (43 Prozent) noch ein rot-rot-grünes Bündnis (46 Prozent) erreichen. Möglich wären eine Große Koalition aus CDU und SPD (53%) oder eine "Jamaika"-Koalition aus CDU, Grünen und FDP (50%). Bereits beim letzten hr-Hessentrend im Juni war Schwarz-Grün von einer eigenen Mehrheit weit entfernt.

+++ Republikaner sind nicht mehr gefragt +++

Erstmals seit 27 Jahren sind die Republikaner nicht mehr bei einer Landtagswahl in Hessen dabei. Das Geld für den Wahlkampf fehlt. Nach ihrem Zwischenhoch in den 90er Jahren ist die rechte Partei, die zwischendurch vom Verfassungsschutz beobachtet wurde, verschuldet. Sie erhält nichts mehr aus der staatlichen Parteienfinanzierung. In Hessen langte es für die REPs nie zum Einzug in den Landtag - anders als zum Beispiel im benachbarten Baden-Württemberg. 2013 fielen gerade noch 0,3 Prozent der Stimmen für sie ab. Nicht wenige ihrer Wähler und Mitglieder wechselten zur weitaus erfolgreicheren AfD. Mehr über die Hintergründe lesen Sie hier.

+++ Wahlvorschläge jetzt öffentlich +++

Wer bei der Landtagswahl am 28. Oktober in Hessen antritt, ist spätestens seit diesem Montag endgültig öffentlich. Dieser Tag - der 48. Tag vor der Wahl - ist der späteste Termin für die Veröffentlichung der zugelassenen Wahlvorschläge durch den Landeswahlleiter und die Kreiswahlleiter. Bekannt geworden sind die Namen der Kandidatinnen und Kandidaten allerdings bereits am 31. August, nachdem der Landeswahlausschuss sowie die Kreiswahlausschüsse über die Zulassungen entschieden hatten. Danach waren noch Beschwerden über Zulassungen oder Nicht-Zulassungen möglich. Änderungen haben sich jedoch keine mehr ergeben, wie das Büro des Landeswahlleiters am Montag mitteilte. Damit bewerben sich insgesamt 797 Kandidatinnen und Kandidaten um einen der 110 Sitze im neuen Landtag.

+++ hessenschau.de startet Wahlticker +++

Nachrichten, Informationen, Wissenswertes: Sieben Wochen vor der Landtagswahl startet hessenschau.de einen Wahlticker. Hier erfahren Sie täglich aktuell und kompakt die wichtigsten News zur Hessenwahl am 28. Oktober.