Universitätsgebäude im Frankfurter Stadtteil Riedberg.

In den Stadtteilen von Frankfurt VI leben überdurchschnittlich viele Familien mit Kindern. Probleme gibt es auf dem Wohnungsmarkt.

So lebt man hier

Der Wahlkreis umfasst 13 sehr heterogene Stadtteile aus dem Norden und Nordosten Frankfurts. Es gibt ländlich geprägte Stadtteile wie beispielsweise Nieder-Erlenbach und Kalbach. In Fechenheim gibt es Chemieunternehmen. Eckenheim und Preungesheim sind dagegen wieder urbaner geprägt. Der Riedberg ist ein junger Frankfurter Stadtteil. Im Gegensatz zu den anderen Frankfurter Wahlkreisen ist Frankfurt VI weniger dicht besiedelt. Es gibt viele Familien mit Kindern - und eine recht hohe Zahl an Ein- und Zweifamilienhäusern.

Das sind die Probleme

So unterschiedlich wie die Stadtteile sind auch die Probleme. Im Riederwald gibt es seit Jahren Probleme mit dem Autoverkehr. Zugestaute Straßen sorgen für Lärm und Schadstoffbelastung. Entlastung soll der Riederwaldtunnel bringen, der seit Jahrzehnten in der politischen Diskussion und Planung ist. Für Lärm und ein hohes Verkehrsaufkommen sorgt auch die A661. Der Druck auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt ist auch hier spürbar. Lange Zeit wurde darüber diskutiert, am Pfingstberg im Norden der Stadt einen neuen Stadtteil zu errichten. Stattdessen soll jetzt im Nord-Westen der Stadt an der A5 ein Stadtteil für bis zu 30.000 Menschen entstehen. Seckbach, nördlich der A661, ist vom Bau des Ernst-May-Viertels betroffen. Dazu sollen Teile der A661 eingehaust werden. Über Länge und Kosten der Einhausung wird ebenfalls seit langem gestritten.  

Das sind die Chancen

Die Stadtteile profitieren von unterschiedlichen Dingen. Der Riedberg ist ein neuer Stadtteil, zu dem auch der Campus der Goethe-Universität gehört. Zumutungen einer Großstadt fehlen in den nördlichen Stadtteilen, da sie ländlich geprägt sind. Preungesheim und Eckenheim wiederum gewinnen durch ihre Urbanität. In Fechenheim gibt es Industrie-Arbeitsplätze - und den Main samt Ufer.

Das ist die politische Ausgangslage

Die CDU hat bei der letzten Landtagswahl den Wahlkreis deutlich gewonnen. Die Union erreichte 36,5 Prozent der Stimmen, die SPD 28,1 Prozent und die Grünen 14 Prozent. Die nördlichen Stadtteile gelten als CDU-Hochburgen. Im Riederwald und Fechenheim kann auch die SPD punkten.

Das sind die Direktkandidaten

Für die CDU tritt Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein an. Er gewann 2013 den Wahlkreis mit 42,8 Prozent der Stimmen. Für die SPD geht Susanne Kassold ins Rennen. Für die Grünen stellt sich Taylan Burcu. Die weiteren Kandidaten sind Daniela Mehler-Würzbach (Linke), Norbert Wied (FDP), Mary Khan (AfD) und Eric Pärisch (Freie Wähler).

Weitere Informationen

Die Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises im hr-Kandidatencheck

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Darum geht es im Wahlkampf

Fehlender Wohnraum, steigende Mieten und der enorme Zuzug nach Frankfurt sind auch im Wahlkreis 39 Thema. Außerdem die teils sehr hohe Belastung durch den Autoverkehr.

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