Die hessische Linken-Fraktionsvorsitzende Wissler hat ihrer Mitgliedschaft bei zwei vom Verfassungsschutz beobachteten Gruppierungen beendet.

Grund sei ihre Bewerbung um den Vorsitz der Bundespartei Ende Oktober in Erfurt, sagte sie der Onlineausgabe der zeit. Es sei "üblich und richtig", innerparteilichen Strömungen dann nicht mehr anzugehören. Wissler hatte sich vor allem wegen der Zugehörigkeit zum radikal antikapitalistischen Netzwerk "Marx 21" rechtfertigen müssen. Sie verlässt auch die Sozialistische Linke.

Die Mitgliedschaften galten als möglicher Hinderungsgrund bei der Wahl zur Parteivorsitzenden. Sie hätten auf Bundesebene auch eine mögliche Koalition der Linken mit SPD und Grünen erschweren können.