Smartspeaker

Häufigere Aktualisierungen, mehr Reporter und kein "Du": Unser Smartspeaker-Format "Die hessenschau in 100 Sekunden" klingt ab sofort anders. Hier erklären wir, warum.

Regelmäßige Hörer unseres Smartspeaker-Formates werden es schnell feststellen: Bei der "hessenschau in 100 Sekunden" ist nun einiges anders. Jetzt kommen auch Reporter zu Wort, statt drei hören die Nutzer bis zu fünf Meldungen und wir sagen nicht mehr "Du". Damit folgen wir den Wünschen unserer Nutzerinnen und Nutzer.

Auf hessenschau.de hatten wir mehrere Tage lang eine Abstimmung zwischen drei Varianten angeboten: Eine Variante ohne Reportertöne, die von einem Redakteur in direkter "Du"-Ansprache vorgetragen wird, eine, die nur aus zusammengeschnittenen Kurzreportagen besteht, und eine Variante, die eher im Stil von Kurznachrichten inklusive Reporter daher kommt.

Weit über die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer entschied sich für letzere Variante - und dieses Votum nehmen wir ernst. Viele wünschten sich zudem mehr Updates im Laufe des Tages. Auch dem folgen wir: Ab sofort wird "Die hessenschau in 100 Sekunden" daher auch fünf Mal am Tag aktualisiert. Die früheste Ausgabe entsteht bereits in der Nacht, so dass die Hessen schon um kurz nach 4 Uhr fragen können: "Was sind die Neuigkeiten" oder "Spiel mir die hessenschau in 100 Sekunden".

Jeder achte Hesse nutzt Smartspeaker

Warum das Ganze? Schon jetzt nutzt jeder achte Hesse einen Sprachassistenten. Wir wollen, dass auch diese Nutzerinnen und Nutzer Nachrichten aus unserer Hessenredaktion in ihren Alltag integrieren. Themen aus Hessen sind unsere Kernkompetenz, deswegen gibt es "Die hessenschau in 100 Sekunden" seit August zum Hören auch auf den am weitesten verbreiteten Smartspeaker-Systemen Amazon Alexa und Google Home sowie auf hessenschau.de. Inhaltlich leitet die Redakteure die Frage: "Über welche Hessenthemen werden die Hessen am ehesten nachher in der Frühstückspause oder beim Abendessen daheim sprechen?"

Dieses innovative Produkt ist bewusst als "Experiment" an den Start gegangen. Also war es nur konsequent, nach drei Monaten eine Evaluation auf Basis einer Nutzerbefragung durchzuführen und das Produkt so kontinuierlich weiter zu entwickeln. Die Beteiligung der Nutzer war enorm. Viele positive Rückmeldungen haben das Grundkonzept bestätigt, uns aber auch zu den Veränderungen animiert.

Kolleginnen und Kollegen aus Hörfunk, Fernsehen und Online haben das Format gemeinsam entwickelt. Bisher übernahmen Mitarbeiter aus dem Programmbereich Hesseninformation die Produktion. Ab sofort unterstützen auch die Hörfunknachrichten des hr das Projekt mit einer Früh-, Mittags- und Nachmittagsausgabe. Daher heißt es ab sofort mindestens fünf Mal am Tag neu: "Hier ist die hessenschau in 100 Sekunden."