Eintracht-Fans im Stadion beim Spiel gegen Köln

Wie können die hessischen Clubs wieder vor vollen Rängen spielen? Die Zauberformeln sind 2G und 3G. Nur: Jeder Verein entwickelt aktuell sein eigenes Konzept. Ein Überblick.

Wie kann der hessische Sport zurück zur Normalität kehren? Mehrere Clubs wenden aktuell verschiedene Modelle an, probieren es mit 2G-Möglichkeiten oder verschiedenen 3G-Varianten. Eine Hoffnung eint dabei alle: bald wieder vor ausverkauftem Haus zu spielen. Ein Überblick über die aktuellen Herangehensweisen der Clubs.

Eintracht Frankfurt

Der Fußball-Bundesligist darf beim kommenden Heimspiel gegen Hertha BSC (16. Oktober, 15.30 Uhr) wieder vor vollen Stehplatzrängen ran. Das Gesundheitsamt genehmigte einen entsprechenden Antrag des Vereins, bis zu 40.000 Fans werden in der heimischen Arena insgesamt dabei sein können. Dabei greift erstmals das 3G-Plus-Modell, wonach maximal 2.000 Menschen mit negativem PCR-Test dabei sein dürfen. Die restlichen 38.000 Fans müssen geimpft oder genesen sein. Laut des Vereins können damit nach 18 Monaten wieder alle Dauerkarten-Inhaber im Stadion sein.

SV Darmstadt 98

Ab dem kommenden Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (17. Oktober) greift beim Fußball-Zweitligisten ein ähnliches Modell. Insgesamt 13.589 Zuschauer dürfen hier in Stadion. Möglich macht das ein 2G/3G-Mix-Modell. In das Stadion passen aktuell sowieso nur 14.600 Menschen, rund 90 Prozent im Böllfenfalltor sind damit für Zuschauer frei. Alle Dauerkarteninhaber können in das Stadion. Neu ist zudem, dass im 3G-Bereich auf der Nordtribüne und im Gästebereich die Maske nur bis zum eigenen Platz getragen werden muss, am Platz kann sie abgenommen werden.

MT Melsungen und HSG Wetzlar

Die MT Melsungen setzt auf ein 2G-Modell seit Saisonbeginn und ist damit Vorreiter. "Letztendlich wollten wir den Zuschauern ein schönes Erlebnis bieten, so wie man die Spiele vor Corona kennt", erklärt MT-Manager Axel Geerken. "Das wäre mit 3G nicht möglich gewesen."

Die HSG Wetzlar wird Ende Oktober ebenfalls auf 2G umschwenken. Aktuell dürfen noch Getestete in die Halle. Die Resonanz darauf war aber mau, der Aufwand viel zu hoch, erklärte Geschäftsführer Björn Seipp.

Löwen Frankfurt, Kassel Huskies, EC Bad Nauheim

Die hessischen Eishockey-Clubs planen ähnlich wie die Handballer. Die Löwen Frankfurt wollen noch das nächste Heimspiel abwarten, werden im Anschluss aber wohl auf 2G umschwenken. Die Kassel Huskies sind jetzt schon beim 2G-Modell, der EC Bad Nauheim setzt noch auf das 3G-Konzept.

Skyliners Frankfurt und Gießen 46ers

Auch die Skyliners Frankfurt und die Gießen 46ers lassen bereits jetzt nur Geimpfte und Genese rein.