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Die Basketball Bundesliga will ihre Saison mit einer dezimierten Anzahl an Teams in München zu Ende spielen. Auch Frankfurt hatte sich um die Ausrichtung beworben.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wöbke: "München hat sich richtig ins Zeug gelegt"

Gunnar Wöbke
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Das Finalturnier der Basketball Bundesliga (BBL) soll in München ausgetragen werden. Diese Entscheidung gab die BBL am Montagabend bekannt. Der deutsche Meister Bayern München setzte sich mit der heimischen Halle im Bewerbungsverfahren einstimmig durch - gegen Frankfurt, Berlin und Bonn.

Wöbke: "Hätten es gut auf die Reihe bekommen"

"Die Entscheidung [...] hat mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu tun. Aber sicher auch damit, dass man mit dem FC Bayern München als Gesamtclub eine nationale und internationale sehr große Sportmarke an der Seite hat, die noch mal ein richtiges Pfund in dieser ganzen Geschichte ist", sagte Skyliners-Geschäftsführer Gunnar Wöbke in einer ersten Reaktion. "Für uns heißt es jetzt München dabei zu unterstützen ein möglichst gutes Turnier durchzuführen. Wir sind der festen Überzeugung, dass sie das auch machen werden."

Auch Frankfurt hatte sich um die Austragung beworben und dafür ein medizinisches Konzept ausgearbeitet. "Ich bin überzeugt davon, dass wir das wirklich gut auf die Reihe bekommen hätten und vielleicht machen wir dann eben irgendwann in der Zukunft ein großes Turnier zusammen", so Wöbke.

Warten auf das Okay der Behörden

Geben die Behörden grünes Licht für ein Sicherheits- und Hygienekonzept der Liga, das Voraussetzung zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist, nehmen am Saisonfinale zehn der 17 Bundesligisten teil. Bonn gehört im Gegensatz zu den übrigen Bewerbern nicht dazu, hatte sein Glück aber dennoch versucht. Von den hessischen Teams sind die Skyliners dabei, die Gießen 46ers nehmen auf eigenen Wunsch nicht teil.

Das Turnier ist für einen Zeitraum von drei Wochen geplant. Ende Juni soll die Saison abgeschlossen sein. An Geisterspiele in zwei Fünfergruppen sollen sich Halbfinals und Finale anschließen. Ursprünglich hatten sich fünf Standorte um die Austragung beworben, die EWE Baskets Oldenburg zogen ihren Antrag aber wieder zurück.