Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Frankfurt oder Gießen? Es kann nur einen geben!

Skyliners-Spieler Quantez Robertson versucht den Ball gegen 46ers-Profi Alen Pjanic im Korb unterzubringen.

Kaum hat die Basketball-Saison angefangen, steht den hessischen Bundesligisten im BBL-Pokal schon ein Endspiel bevor. Und das gegeneinander.

Nein, der Kopf wird natürlich niemandem abgesäbelt. So schlimm ist es am Samstag (15 Uhr) zum Glück nicht, wenn sich die Skyliners Frankfurt und die Gießen 46ers im BBL-Pokal gegenüberstehen. Ein bisschen was hat das Duell der beiden Hessen-Clubs aber doch vom Highlander. Was in dem Fantasyfilm aus den 80er Jahren galt, gilt auch am Samstag: Es kann nur einen geben!

Beide Teams sind mit einer Niederlage in die Gruppe B des Qualifikationsturniers gestartet. Und weil sich nur der Gruppensieger für das Top Four qualifiziert, ist das Derby bei nur noch zwei verbliebenen Spielen schon eine Do-or-Die-Partie. Wer verliert, verabschiedet sich vorzeitig aus dem Wettbewerb.

Weitere Informationen

Top Four wird verlegt

Das Finalturnier der besten vier Mannschaften kann nicht wie geplant am ersten November-Wochenende stattfinden. Alba Berlin muss nach mehreren Corona-Fällen in der Mannschaft in Quarantäne und kann den Spielplan nicht einhalten. Die BBL sucht deshalb nach einem Ersatztermin für das Top Four in München.

Ende der weiteren Informationen

46er nur eine Halbzeit lang gut

Die etwas besseren Karten scheinen die Mittelhessen zu haben. Die haben zwar den Auftakt gegen Rasta Vechta mit 85:99 in den Sand gesetzt, immerhin aber eine Hälfte lang gut mitgehalten. "Wir haben die erste Halbzeit völlig verschlafen", bemängelte Head-Coach Ingo Freyer, der gegen Frankfurt eine konstantere Leistung fordert.

Großes Verbesserungspotenzial herrscht unterm Korb, wo die 46ers gegen Vechta viel zu häufig den Kürzeren zogen. "Das Rebound-Verhalten war katastrophal", so Freyer. Nach der Pause lief dann zwar schon einiges besser zusammen bei den Mittelhessen, für den Turnaround reichte es aber nicht mehr. "Die zweite Halbzeit hat mir auf jeden Fall sehr viel besser gefallen. Da müssen wir drauf aufbauen und das nächste Spiel gewinnen."

Weitere Informationen

Basketball im hr-fernsehen

Szenen des Spiels sehen Sie am Samstag ab 17.15 Uhr im heimspiel! des hr-fernsehens.

Ende der weiteren Informationen

Skyliners völlig ohne Rhythmus

Etwas zum "drauf aufbauen" haben die Skyliners bei der 64:79-Auftaktpleite gegen Göttingen nicht gezeigt. "Wir haben weder in der Verteidigung noch im Angriff unseren Rhythmus gefunden", stellte Trainer Sebastian Gleim ernüchtert fest. Point Guard Konstantin Kongas Fazit fiel sogar noch etwas deutlicher aus: "Wir hätten heute gegen jedes andere Team verloren, egal ob aus der BBL, der ProA oder sonst wo."

Was trotzdem für die Skyliners sprechen könnte? Es kann eigentlich nur besser werden. Und da die Frankfurter ein junges Team haben, das sich zum einen beweisen will und zum anderen lernwillig und -fähig ist, kann Spiel zwei schon ganz anders aussehen. Für einen Derby-Sieg muss sein Team aber "mehrere Schritt nach vorne machen", weiß Gleim.

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! am Samstag, 24.10.2020, 17.15 Uhr