Die Gießen 46ers haben nach dem Abschied von Rolf Scholz einen neuen Headcoach verpflichtet. Der Basketball-Bundesligist bedient sich dank guter Verbindungen von Geschäftsführer Schmidt bei den Löwen Braunschweig.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Basketball: Strobl neuer Trainer in Gießen

Pete Stroble von den Gießen 46ers
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Die Bundesliga-Basketballer der Gießen 46ers haben einen neuen Cheftrainer. Wie die Mittelhessen am Freitag mitteilten, wechselt Pete Strobl von Ligakonkurrent Löwen Braunschweig zu den 46ers und übernimmt das Amt von Rolf Scholz. Der Ex-Coach hatte sich nach dem Ende der Spielzeit vorerst aus dem Profi-Basketball zurückgezogen. Sein Nachfolger Strobl erhält einen Zweijahresvertrag.

Schmidt lockt seinen Buddy nach Gießen

Hauptverantwortlich für den Transfer ist Gießens Geschäftsführer Sebastian Schmidt, der Strobl aus gemeinsamen Zeiten in Braunschweig bestens kennt und schätzt. "Wir sind von der Spielphilosophie her, von der Art Basketball spielen zu lassen und in den Bereichen Nachwuchsförderung und Spielerentwicklung auf einer Wellenlänge", so Schmidt.

Strobl selbst ist in Mittelhessen kein Unbekannter: Während seiner aktiven Zeit spielte er einst gemeinsam mit seinem Trainer-Vorgänger Scholz beim TV Lich. Gießen sei "einer der geschichtsträchtigsten Basketball-Clubs Deutschlands", so Strobl. "Die Begeisterung für Basketball dort ist unglaublich und ich freue mich darauf, eine Mannschaft aufzubauen, die mit mindestens der gleichen Leidenschaft spielt, die auch die treuen Fans zeigen."

Braunschweig wollte Strobl halten

In Braunschweig baute der Trainer in den vergangenen beiden Jahren eine junge Mannschaft auf, in der gezielt deutsche Talente gefördert werden. "Wir hatten Pete bereits signalisiert, auch in der kommenden Saison weiter mit ihm zusammenarbeiten zu wollen. Allerdings hat er sich nun entschieden, ein Angebot von einem anderen Club anzunehmen und das konnten wir ihm zum jetzigen Zeitpunkt in dieser Klarheit noch nicht machen", sagte Braunschweings Sportdirektor Nils Mittma.

Braunschweig hatte die abgelaufene Saison auf Rang neun beendet. Die Gießener waren als Vorletzter sportlich abgestiegen, dürfen dank einer Wildcard in der kommenden Spielzeit aber erneut in der BBL starten.