Mike Koch

Die Gießen 46ers dürften im Prinzip das Training wieder aufnehmen. Doch der Basketball-Bundesligist möchte kein falsches Signal an die Bevölkerung senden.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Profisportmannschaften in Deutschland lehnt der Basketball-Bundesligist Gießen 46ers einen mittlerweile in vielen Regionen genehmigten eingeschränkten Trainingsbetrieb derzeit ab. "Hinsichtlich der rigorosen Einschränkungen der Bevölkerung sehen wir das als falsches Signal", sagte Geschäftsführer Michael Koch.

Sein Klub, so der langjährige Nationalspieler und Europameister von 1993 weiter, sei einer der ersten Vereine gewesen, der wegen der Coronakrise schon frühzeitig Mitte März jegliches Training eingestellt habe. Koch: "Das Robert-Koch-Institut meldet weiter steigende Infektionsraten. Für uns steht weiterhin die Gesundheit unserer Spieler, Trainer und Betreuer an erster Stelle."

 Auch andere Hessen-Clubs pausieren

Die 46ers sind mit ihrer Entscheidung, das Training weiter auszusetzen, nicht alleine. Die meisten der 14 Mitglieder der Interessensgemeinschaft Teamsport Hessen - zu denen auch der Basketball-Club gehört - sind derselben Überzeugung wie die Gießener.

Die 46ers nehmen in der aktuellen Bundesligatabelle nach 22 von 32 Hauptrundenspielen den 13. Platz unter 17 Mannschaften ein. Die Liga pausiert seit dem 12. März und wird frühestens am 1. Mai den Spielbetrieb wieder aufnehmen.