Die Gießen 46ers haben mit Sebastian Schmidt ihren neuen Sportdirektor und Geschäftsführer präsentiert. Ab Juni übernimmt er die Doppelrolle beim sportlich und finanziell angeschlagenen Traditionsclub.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Gießen 46ers präsentieren neuen Sportdirektor und Geschäftsführer

Sebastian Schmidt bei seiner Präsentation
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Sebastian Schmidt heißt der neue starke Mann bei den Bundesliga-Basketballern der Gießen 46ers. Der 35-Jährige wird zum 1. Juni Geschäftsführer und Sportdirektor in Personalunion.

Bei den abstiegsbedrohten und finanziell angeschlagenen Mittelhessen kommt auf ihn eine Menge Arbeit zu. "Unabhängig der kommenden Spielklasse gilt es, Gießen zu einem zuverlässigen Bundesliga-Standort zu machen", sagte Schmidt bei seiner offiziellen Vorstellung am Freitag. Sein Dreijahres-Vertrag gilt unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

Koch-Abschied stand schon fest

Schmidt war zuletzt Geschäftsführer beim Westdeutschen Basketballverband, davor machte er sich als Geschäftsführer und Sportdirektor beim Erstligisten Braunschweig einen Namen. In Gießen wird er ebenfalls in dieser Doppelrolle fungieren.

Der Abschied des bisherigen Sportdirektors Michael Koch hatte bereits festgestanden, der bisherige Geschäftsführer Stephan Dehler wird es ihm demnächst gleichtun. Bis Schmidt im Juni sein Amt antritt, bleibt Dehler aber an Bord.

"Können uns reinen Sportdirektor nicht leisten"

Dass die beiden Posten aus Kostengründen zusammengeführt werden, war zuvor kein Geheimnis. "Die Situation erfordert es, dass wir die verschiedenen Managementaufgaben bündeln, da wir uns einen reinen Sportdirektor nicht leisten können, wenn wir unseren Fokus sowohl auf den sportlichen Erfolg wie auch auf die Nachwuchsarbeit richten", erklärte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Greilich.