Links: Skyliners-Coach Sebastian Gleim. Rechts: 46ers-Coach Ingo Freyer

Die Skyliners Frankfurt haben nach drei Bundesliga-Spielen noch immer keinen Sieg auf dem Konto. Gegen Aufsteiger Chemnitz sollte sich das ändern. Den Gießen 46ers steht derweil ein echtes Mammutprogramm bevor.

Den Saisonsauftakt haben sich die Skyliners Frankfurt sicherlich anders vorgestellt. Dass es schwer werden würde, die Playoffs zu erreichen, das sollte allen bei den Hessen klar gewesen sein. Schließlich haben die Skyliners ein extrem junges Team zusammengestellt, dass sich erst noch finden muss. Aber dass man nach drei Spielen ohne Sieg aus dem Tabellenkeller grüßt?

Nächster Prüfstein Chemnitz

Ja, es ist noch früh in der Saison. Ja, man muss Trainer Sebastian Gleim Zeit geben, das Team zu formen. Aber eine Bundesliga-Mannschaft, die es in drei Spielen kein einziges Mal geschafft hat, mehr als 70 Punkte zu erzielen, treibt jedem Fan die eine oder andere Sorgenfalte auf die Stirn. Um die wieder loszuwerden, wäre es gut, die Hessen würden mal den ersten Saisonsieg eintüten. Am besten gleich am Sonntag (18 Uhr) beim ebenfalls noch sieglosen Aufsteiger aus Chemnitz.

"In den ersten drei Pflichtspielen sind wir gegen drei körperlich sehr groß Teams angetreten. Nun spielen wir gegen Chemnitz, eine eher kleinere und sehr Guard-orientierte Mannschaft", so die Analyse von Head Coach Gleim. "Wir werden alle Kräfte mobilisieren müssen, um die Offense der Chemnitzer zu stoppen."

Gießen vor dem Kaltstart

Obwohl für die Gießen 46ers am Sonntag (20.45 Uhr) offiziell bereits der fünfte Bundesliga-Spieltag ansteht, geht die Saison für die Mittelhessen dann erst richtig los. Wegen eines Corona-Falls im Team haben die Gießener bislang erst ein Spiel in der BBL bestritten. Eine Länderspielpause später empfangen die 46ers nun die Baskets aus Bamberg. 

"Es kommt ein aufregender Abschnitt auf uns zu – mit sehr vielen Spielen in ungewöhnlicher und kurzer Zeit", so Head Coach Ingo Freyer. Es geht ab jetzt Schlag auf Schlag. Binnen acht Tagen, müssen die 46ers viermal aufs Parkett: gegen Bamberg, in Braunschweig, in Hamburg und bei den Bayern.

Stichwort: Rhythmus finden

"Nach zwei Wochen Quarantäne, einem Spiel gegen Ulm und einer erneuten zweiwöchigen Pause geht es jetzt darum, schnellstmöglich diesen Rhythmus zu finden", weiß Sportdirektor Michael Koch. Sonst könnte sich Gießen ganz schnell bei den Skyliners im Tabellenkeller wiederfinden.