Die Ulmer Spieler feiern, die Skyliners-Profis gucken bedröppelt.

Die Sykliners Frankfurt sind beim Basketball-Bundesliga-Turnier so gut wie ausgeschieden. Im Viertelfinal-Hinspiel ließen sich die Hessen von Ulm regelrecht vorführen.

Die Skyliners Frankfurt können die Heimreise eigentlich schon planen. Beim Basketball-Turnier in München bekamen die Hessen im Viertelfinal-Hinspiel gegen Ulm derart auf die Mütze, dass sie das Rückspiel im Prinzip auch abschenken könnten.

"Wir spielen ohne Herz, ohne Defense und bekommen nichts gebacken", sagte Skyliners-Kapitän Quantez Robertson zur Pause bei Magenta TV. Da lagen die Frankfurter bereits mit 30:57 hinten. Besser wurde es im zweiten Spielabschnitt allerdings nicht. Am Ende prangte ein demütigendes 61:101 auf der Anzeigetafel.

Zu viele Ballverluste, keine Defense

Ja, die Ulmer waren vor dem Aufeinandertreffen klar favorisiert. Aber ein derartiges Debakel, damit konnte niemand rechnen. Die Skyliners produzierten Ballverlust um Ballverlust und wirkten in der Defensive (eigentlich ihre Stärke) heillos überfordert.

Die Ulmer spielten sich hingegen in einen wahren Rausch, versenkten fast zwei Drittel ihrer Würfe aus dem Feld und nahezu jeden zweiten Drei-Punkte-Wurf. Auch deshalb, weil die Frankfurter viele leichte Würfe zuließen.

Rückspiel am Freitag

Yorman Polas Bartolo war mit zehn mickrigen Pünktchen bester Werfer der Hessen. Bei den starken Ulmern stach Dylan Osetkowski mit 18 Punkten heraus.

Am Freitag (20.30 Uhr) hat Frankfurt die Chance, den Rückstand doch noch aufzuholen. Oder sich zumindest erhobenen Hauptes aus dem Turnier zu verabschieden.

Weitere Informationen

Skyliners Frankfurt - Ulm 61:101 (30:57)

Bester Werfer Frankfurt: Polas Bartolo (10 Punkte)
Beste Werfer Ulm: Osetkowski (18), Günther (15), Goodwin (14), Schilling (13)

Zuschauer: keine

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr3, 17.06.2020, 18.30 Uhr