Lamont Jones von den Skyliners Frankfurt

Am Montag soll entschieden werden, wo das Endrunden-Turnier der Basketball-Bundesliga stattfindet. Geht es nach Skyliners-Manager Gunnar Wöbke, ist der Ort klar: Frankfurt.

Skyliners-Geschäftsführer Gunnar Wöbke sieht Frankfurt als möglichen Ausrichter des Abschlussturniers der Basketball-Bundesliga bestens aufgestellt. "In Frankfurt kann man das sehr, sehr gut machen", erklärte der Skyliners-Manager bei einem Online-Pressegespräch am Sonntag. Die Voraussetzungen zur Durchführung des Turniers, bei dem zehn Mannschaften an einem Standort ohne Zuschauer die Saison zu Ende und den Meister ausspielen sollen, könnte man alle erfüllen.

"Auf einer Skala von Null bis Zehn würden wir eine Zehn hinbekommen", sagte Wöbke. In einer Schaltkonferenz am Montag sollen die Konzepte der verschiedenen Bewerber, zu denen auch der FC Bayern München, Alba Berlin und die Baskets aus Bonn zählen, miteinander verglichen werden.

"Wir werden die Spieler isolieren"

Für ein Ergebnis sieht Wöbke keinen Zeitdruck: "Das Ziel ist es, dass am Montag eine Entscheidung fällt. Aber wenn sich keine Stadt deutlich herauskristallisieren sollte oder noch Fragen unbeantwortet sind, bin ich der Meinung, dass wir uns lieber noch ein oder zwei Tage Zeit lassen sollten."

Die Pläne müssen noch von den Behörden und der Politik genehmigt werden. Dabei sollen die Profis voraussichtlich schon vor dem Turnier von äußeren Einflüssen abgehalten werden.

"Wir werden die Spieler isolieren, wenn wir sie zurückholen und erstmal 14 Tage in Einzelzimmern in Quarantäne stecken", hatte Wöbke bereits vergangene Woche angekündigt. Die Spieler sollen jeden Morgen medizinisch untersucht und zweimal die Woche auf das Coronavirus getestet werden.