Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer Lukas Wank wechselt zur Saison 2021/2022 zu Basketball-Bundesligist Skyliners Frankfurt. Der 24-Jährige unterschreibt für zwei Jahre mit Option auf ein weiteres Jahr.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Skyliners Frankfurt verpflichten Allround-Talent Wank

Lukas Wank
Ende des Audiobeitrags

In der abgelaufenen Saison stand Wank für die Basketball Löwen Braunschweig auf dem Parkett. Dort erzielte er in 31 Spielen und durchschnittlich 18:20 Minuten Spielzeit 5,6 Punkte, 2,8 Rebounds und verteilte 1,3 Assists.

"Ich möchte mich in Frankfurt weiterentwickeln und mein Spiel so gut es geht auf das nächste Level heben", sagte der Neuzugang in einer Vereinsmitteilung vom Dienstag. "Außerdem möchte ich Frankfurt wieder nach oben verhelfen und erfolgreich machen. Die Bedingungen in Frankfurt sind perfekt für mich, ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und möchte einfach hart arbeiten und meine Chance nutzen."

Debüt in der Nationalmannschaft

Beim Supercup feierte Wank kürzlich sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Bundestrainer Henrik Rödl (Offenbach) nominierte ihn zudem für die Olympia-Qualifikation, bei der Wank auch im erfolgreichen Finale gegen Brasilien zum Einsatz kam. Der Lohn: ein Platz im DBB-Kader für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August).

"Mit Lukas ergänzen wir unsere Mannschaft mit einem sehr vielseitigen und talentierten Teamspieler", sagte Skyliners-Trainer Diego Ocampo. "Er wird dem Team defensiv sehr helfen, weil er in der Lage ist, unterschiedliche Spielertypen zu verteidigen. Offensiv ist er ein kompletter Spieler, aber was mir am besten gefällt, ist die Tatsache, dass er den Ball gut passen kann, ein Auge für seine Mitspieler hat und das Spiel versteht."

Über Jena, Würzburg, Köln und Chemnitz nach Frankfurt

Die ersten basketballerischen Schritte hatte Wank für Jena in der JBBL- und der NBBL-Mannschaft absolviert, ehe er für Jena auch im Profibereich sein Debüt gab. Es folgte der Wechsel nach Würzburg und damit in die BBL, ehe er über Köln und Chemnitz in Braunschweig landete.