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In der Liga läuft es nicht, im Pokal aber können die Skyliners Frankfurt am Wochenende für ein echtes Highlight sorgen: den Einzug ins Top Four.

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Audioseite Im Pokal zurück in die Spur? Skyliners müssen gegen Braunschweig ran

Len Schoormann und Teamkollegen von den Skyliners Frankfurt schauen enttäuscht.
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Sieben Spiele, zwei Punkte, eine rote Laterne – die Saison in der Basketball-Bundesliga läuft alles andere als rund für die Skyliners Frankfurt. Nachdem beim ersten Saisonsieg gegen Ulm vor knapp zwei Wochen der Knoten geplatzt schien, konnten die Hessen gegen Bamberg nicht nachlegen – und treten auf der Stelle. Höchste Zeit also für einen Stimmungsaufheller.

Da kommt das Pokal-Viertelfinale gegen die Löwen Braunschweig am Samstag (18 Uhr) gerade recht. Auch die Niedersachsen spielen bislang eine durchwachsene Saison, die Vorzeichen beim Tabellenfünfzehnten sind ähnlich: Ein junges Team muss sich noch finden. Eines der beiden jungen Teams, so viel ist aber klar, wird ins Top Four einziehen. Und damit für ein echtes Highlight sorgen.

"Ein sehr taffes und intensives Auswärtsspiel"

"Wir haben im Achtelfinale gegen Oldenburg eine sehr gute Leistung abgerufen, demnach haben wir es uns verdient, hier zu stehen und um den Einzug ins Top Four zu spielen", so Skyliners-Headcoach Diego Ocampo. "Wir wissen, dass es ein sehr taffes und intensives Auswärtsspiel wird und wir auf ein gutes, junges Team treffen werden, die auch in der Liga schon gezeigt haben, dass sie um Siege mitspielen."

Gut möglich, dass Ocampo beim Projekt Top Four wieder auf Topscorer Quantez Robertson zurückgreifen kann, über dessen Rückkehr kurzfristig entschieden wird. "Wir mussten in dieser Woche auf einige kranke und verletzte Spieler verzichten, daher war es keine einfache Woche für uns. Ich hoffe sehr, dass wir bis zum Spiel auf diese Spieler zurückgreifen können", so Ocampo.

"Wir müssen den Kampf annehmen"

Ein fitter Robertson würde sicherlich helfen, doch auch ohne ihn wird es auf die typischen Pokal-Tugenden ankommen: Kampf, Leidenschaft, Wille. "Es ist ein Pokalviertelfinale – wir müssen den Kampf annehmen und sie unter Druck setzen", so Ocampo, der von seiner Mannschaft darüber hinaus ein taktisch gutes Spiel fordert.

Ein wenig mehr Konzentration täte den Hessen indes auch gut. Mit 20 Ballverlusten pro Ligaspiel und nur 69,9 Punkten im Schnitt geben sich die Skyliners oft zu unkonzentriert. Vor allem in den Anfangsphasen der Spiele sind die Hessen oft nicht präsent genug.

"Wir müssen das Spiel genießen"

Eines dürfen sie aber auch nicht vergessen: "Wir müssen das Spiel genießen", sagt Ocampo. Schließlich hat man nicht alle Tage die Möglichkeit, ins Top Four einzuziehen. Und sich darüber sogar noch neuen Schwung für die Liga zu holen.