Fans von Eintracht Frankfurt

Weiterhin leere Ränge bei Eintracht Frankfurt, Darmstadt 98 und Co. Eine verstärkte Rückkehr von Zuschauern zu Spielen der Fußball-Bundesliga und anderen deutschen Profiligen wird es wegen der steigenden Zahl an Corona-Infektionen vorerst nicht geben.

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Wie geht es weiter mit der Corona-Politik?

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Das geht aus dem nach der Videoschaltkonferenz von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder veröffentlichten Papier hervor. Grundsätzlich hält die Politik wegen der ansteckenderen Virusvariante Omikron vorerst an den derzeit geltenden Corona-Maßnahmen fest. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte angekündigt, sich beim Bund-Länder-Spitzengespräch dafür einzusetzen, dass Sportveranstaltungen wieder vor Publikum stattfinden können. Damit fand er vorerst kein Gehör, "wir konnten uns heute nicht auf eine einheitliche Regelung einigen", sagte er nach der Runde.

Bouffiers Vorschlag sah vor, dass Zuschauerkapazitäten sowohl im Innen- als auch im Außenbereich bis zu 25 Prozent ausgeschöpft werden können. Voraussetzung wäre das Vorliegen eines entsprechenden Hygienekonzepts gewesen. Die Regelung hätte sofort für den Profi- als auch für den Amateurbereich gelten sollen. Eintracht Frankfurt hätte dann wieder 12.875 Zuschauer in der Arena im Stadwald begrüßen können, die Lilien 4.375 Fans.

Einheitliche Regeln sollen kommen

Bouffier hatte im Vorfeld zudem die Wichtigkeit bundesweit einheitlicher Regeln betont. Bei ihren Beratungen mit dem Bund beschlossen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder am Montag, dass die Chefs der Staats- und Senatskanzleien bis zum 9. Februar zumindest eine einheitliche Regelung für überregionale Großveranstaltungen vereinbaren sollen.

Für die Zulassung von Zuschauern gibt es bislang unterschiedliche Höchstgrenzen in den Ländern: In Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen dürfen derzeit überhaupt keine Fans in die Arenen, Eintracht Frankfurt spielte zuletzt vor 1.000 Anhängern.

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