60 Jahre Frankfurter Radklassiker: Der hr feiert das Jubiläum des traditionsreichen Rennens mit einer großen Doku. Den Film finden Sie in der ARD-Mediathek.

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Drei Radfahrer
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Der 1. Mai ist ein Feiertag, auch in Hessen - hier aber im doppelten Sinne. Denn es ist nicht nur Tag der Arbeit, in Hessen ist es auch der Tag des Radsports. "Bei dem Rennen, was ja mein Heimrennen ist, ist es ein Muss, an den Start zu gehen", sagt etwa Profi John Degenkolb aus Oberursel. Auch für die Fans ist der Klassiker Eschborn-Frankfurt Jahr für Jahr ein fester Termin im Kalender.

Und das nun schon seit 60 Jahren - denn 1962 sollte das Rennen eigentlich vor allem den Henninger Turm und die namensgebende Brauerei populär machen. Doch aus einer Werbeidee wurde Werbung für den Radsport. Bis heute sorgt das Rennen für große Emotionen bei allen, die auf und neben der Strecke dabei sind.

Gänsehaut in Häuserschluchten

"Durch die Häuseschluchten hat es gehallt, von der Jugend an", sagt etwa der gebürtige Hesse Kai Hundertmarck. "Wenn ich hier gefahren bin, hatte ich Gänsehaut - die Atmosphäre, die Zuschauer, das war immer etwas Besonderes." Zwar gab es nach der Absage im vergangenen Jahr auch 2021 kein Rennen am 1. Mai, gefeiert wird aber trotzdem - und das schon vor dem offiziellen Nachholtermin am 19. September.

ARD-Radsportkommentator Florian Naß blickt mit seiner Dokumenation "60 Jahre Radrennen" auf die besondere Geschichte und Geschichten des Klassikers zurück. Mit dabei ist neben Degenkolb und Hundertmarck auch Fabian Wegmann. Eine Dokumentation über Menschen, die diesen Tag lieben, mit Fundstücken aus privaten Sammlungen und besonderen Einblicken.

Die Doku finden Sie hier in der ARD-Mediathek.

Sendung: hr-fernsehen, 60 Jahre Radrennen, 01.05.21, 18.45 Uhr