Die Lilien und ihr Top-Zweikämpfer Patric Pfeiffer (Mitte)

In der Zweitliga-Tabelle thront Darmstadt 98 zum Ende des Fußballjahres auf Platz eins. Schaut man sich die Statistiken an, ist das eher verwunderlich.

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Lilien mit durchwachsener Statistik

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Nur eine Niederlage in 17 Spielen, Platz eins mit 36 Punkten - das sind die Zahlen, die die Fans des SV Darmstadt 98 aktuell träumen lassen. In der zweiten Liga stehen die Lilien zur Winterpause ganz oben und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf einen erneuten Bundesliga-Aufstieg machen.

In einer Statistik wird klar, was den SVD ausmacht: Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht hat in der laufenden Saison die meisten Zweikämpfe gewonnen, insgesamt 1.838. Mit einer Zweikampfquote von 51,21 Prozent ist Darmstadt die drittbeste Mannschaft hinter der Konkurrenz aus Hamburg und Paderborn. Abwehrmann Patric Pfeiffer ist mit 71,76 Prozent gewonnenen Duellen sogar der zweitbeste Zweikämpfer der gesamten Liga.

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Passquote ist noch ausbaufähig

Während es im Kampf Mann gegen Mann bei den Lilien also zur Sache geht, ist das Team vergleichsweise lauffaul. 111,04 Kilometer sind die Darmstädter pro Partie durchschnittlich unterwegs gewesen - nur Rostock, Nürnberg und Sandhausen noch weniger. In Sachen Sprints ist der SVD mit 3.059 sogar abgeschlagen Schlusslicht der zweiten Liga.

Man könnte denken, dass die Lilien lieber Ball und Gegner laufen lassen. Aber auch das geben die Zahlen eher nicht her. Mit 5.977 gespielten Pässen rangiert das Team im Statistik-Mittelfeld. In Sachen Passquote, bei den Lilien 77,95 Prozent, ist der HSV gar mehr als acht Prozentpunkte besser.

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Kempe ist der Eckball-König

Wenn die Spieler unterwegs sind, sind sie allerdings flink: Über 13 Mal pro Spiel konnten sie von Gegnern nur illegal gestoppt werden - nur Fürth und Hannover ziehen noch mehr Fouls. Zudem hat sich Darmstadt die viertmeisten Eckbälle erspielt, nämlich 98. Das alles kommt einem besonders entgegen: Tobias Kempe, Mann für die Standard-Situationen, der aktuell der Vorlagenkönig der Liga ist. Fünf seiner acht Assists waren dabei Eckbälle.

Zudem haben die Lilien das Kunststück fertiggebracht, mit 27 Toren (Platz sechs der Rangliste) 36 Punkte zu ergattern, während beispielsweise Paderborn mit 35 Treffern nur 26 Zähler holen konnte. Effizienz und Abwehrbollwerk (15 Gegentore sind Liga-Bestwer) sind hier die Stichworte, die die Südhessen von erneutem Bundesliga-Aufstieg träumen lassen können.

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