Szene aus dem Hinspiel: Phillip Tietz im Zweikampf gegen Malick Thiaw

Nach der Niederlage in Nürnberg will Darmstadt 98 zurück in die Spur finden. Gegen Tabellenführer Schalke 04 haben die Lilien aber einige personelle Probleme.

Audiobeitrag

Audio

Lieberknecht: "Wir wollen ohne großen Firlefanz spielen"

Lilien-Trainer Torsten Lieberknecht
Ende des Audiobeitrags

Frühlingswetter, ein ausverkauftes Heimspiel und die Chance, den aktuellen Tabellenführer hinter sich zu lassen - Darmstadt 98 hat allen Grund, sich auf die Partie gegen Schalke 04 am Sonntag (13.30 Uhr) zu freuen. "Die Lust auf den Heimsieg ist da", sagte Torsten Lieberknecht in der Pressekonferenz am Freitag.

Der Trainer vermied es dabei, den Gegner stark zu reden und legte den Fokus lieber auf seine Jungs. "Wir wollen eine gute taktische Präsenz auf den Platz bekommen, ohne groß Firlefanz zu spielen", so Lieberknecht. In Nürnberg habe es trotz der Niederlage häufig geklappt, präsent zu sein.

"Nun wollen wir auch mal ein Topspiel gewinnen"

"Dass die Schalker gut kicken können, wissen wir. Für uns gilt daher, unsere beste Leistung abzurufen", so seine Einschätzung zum Tabellenführer. Der ist den Lilien, die derzeit auf dem undankbaren vierten Platz liegen, allerdings nur zwei Zähler voraus. "Wir hatten in den letzten Wochen viele Topspiele, nun wollen wir auch mal ein Topspiel gewinnen."

Personell hat Darmstadt allerdings einige Sorgen. Torhüter Marcel Schuhen, der in Nürnberg verletzt ausgewechselt werden musste, konnte unter der Woche nicht auf dem Platz trainieren. "Er wird nicht spielen können. Es war ein Wettlauf mit der Zeit", verriet Lieberknecht, der nun auf Ersatzmann Morten Behrens baut. "Er wird mit Sicherheit ein gutes Spiel machen."

Saison-Aus für Schnellhardt

Schlimm erwischt hat es Fabian Schnellhardt: Er zog sich im Training einen Muskelbündelriss zu - sein Trainer rechnet nicht damit, ihn in dieser Saison noch mal bringen zu können. Ein "sehr großes Fragezeichen" steht zudem hinter Stürmer Aaron Seydel, der sich mit Achillessehnenproblemen herumschlägt.

In der Spitze könnte also endlich wieder die Stunde des Duos Luca Pfeiffer/Phillip Tietz schlagen, das nach überragender Hinrunde in der Rückserie noch nicht allzu viel Grund zum Jubeln hatte. "Die beiden haben in den letzten Spielen eine aufsteigende Tendenz", so Lieberknechts Beobachtung. Hinzu kommen Tietz' besondere Erinnerungen an das Hinspiel: Mit zwei Treffern trug er maßgeblich zum 4:2-Sieg der Lilien auf Schalke bei.

So könnten die Lilien gegen Schalke 04 spielen.
Weitere Informationen Ende der weiteren Informationen