Immanuel Höhn und Markus Anfang von Darmstadt 98

Die Lilien kämpfen in Paderborn gegen ihren Negativlauf an, entscheidend ist für Trainer Anfang die Defensive. Doch nicht nur dort fehlen ihm wichtige Spieler.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Anfang: "Die Defensivarbeit steht im Vordergrund"

Markus Anfang
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Die Lage beim SV Darmstadt 98 spitzt sich zu: Zwar haben sowohl Präsident Rüdiger Fritsch als auch der Sportliche Leiter Carsten Wehlmann in den vergangenen Tagen klare Bekenntnisse zu Markus Anfang und seinem Trainerteam abgegeben. Das hat für das wichtige Spiel in Paderborn am Freitag (18.30 Uhr) allerdings viele Verletzte zu beklagen.

Mai fällt aus, Mehlem fraglich

Neu im Krankenstand sind seit dem 0:1 gegen den KSC am vergangenen Wochenende Lars Lukas Mai (Pferdekuss) und Ersatzkeeper Florian Stritzel (Mittelhandbruch), auch die angeschlagenen Marvin Mehlem (Knieprobleme), Felix Platte (muskuläre Probleme), Nicolai Rapp (Probleme mit der Fußsohle) und Adrian Stanilewicz (Schlag auf das Sprunggelenk) sind für Freitag fraglich. Und auf Mathias Bader, Mathias Wittek, Aaron Seydel, Thomas Isherwood und Silas Zehnder muss Anfang ohnehin schon länger verzichten.

"Es ist schwierig, mit so wenigen Spielern im Training Spielsituationen nachzustellen", beschrieb der Trainer die aktuelle Arbeit auf dem Platz. Und doch ist seine Marschroute für das Auswärtsspiel klar: "Im Vordergrund steht jetzt die Defensivarbeit", sagte er und forderte, dass alles "gnadenlos wegverteidigt" werden müsse. "Das heißt nicht, dass wir alles andere über Bord werfen, aber Priorität hat jetzt, dass wir aggressiv gegen den Ball arbeiten."

Anfang "Wir sitzen alle in einem Boot"

Das Ziel sei, sich aus der Situation "rauszukämpfen": "Die spielerischen Impulse rücken in den Hintergrund, weil wir uns Ergebnisse erarbeiten müssen." Denn in den letzten zehn Ligaspielen haben die Lilien nur sieben Punkte sammeln können, die Abstiegsplätze rücken immer näher.

Anfang legt im Abstiegskampf großen Wert auf den Zusammenhalt, wie er betonte: "Die Spieler sind nicht alleine, wir sitzen alle in einem Boot und müssen da alle gemeinsam durch. Wir sehen uns alle in der Pflicht." Ein Sieg in Paderborn würde die Lage des Teams und die Lage des Trainers gleichermaßen verbessern.