Brégerie im Zweikampf mit einem Bielefelder
Spielt er oder spielt er nicht? Romain Brégerie (re.) wird bei den Lilien dringend benötigt. Bild © Imago

Als wäre der Abstiegskampf nicht schon schwierig genug, machen sich bei Darmstadt 98 nun auch noch Personalprobleme breit. Für das Spiel am Freitag in Dresden gehen nach und nach die Alternativen für die Hintermannschaft aus.

Audiobeitrag
Dirk Schuster

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Schuster: "In der Pflicht, unsere Leistungen abzurufen"

Ende des Audiobeitrags

Den abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98 plagen vor dem Spiel bei Dynamo Dresden Abwehrsorgen. Weltmeister Kevin Großkreutz ist wegen der fünften Gelben Karte gesperrt, Immanuel Höhn muss wegen Rotsperre eine Begegnung zusehen. Peter Niemeyer fällt ohnehin noch länger aus.

Zudem quälte sich Innenverteidiger Romain Brégerie zuletzt mit einer Wadenverletzung herum, wie Trainer Dirk Schuster sagte. Die Einsatzchancen des Franzosen bezifferte er am Mittwoch auf 50 Prozent.

Stellt Schuster auf eine Dreierkette um?

Sollte Brégerie ausfallen, stünden dem Tabellen-17. für die Partie am Freitag (18.30 Uhr) nur drei nominelle Verteidiger zur Verfügung. Hinzu kämen Wilson Kamavuaka, der sich aber im Zentrum wohler fühlt, sowie Yannick Stark, der laut Schuster für das Mittelfeld eingeplant ist. Er denke deswegen über eine Umstellung auf eine Dreierkette nach, so der Coach. Die Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Nach dem 1:1 gegen Heidenheim habe man in der Analyse das Positive hervorgehoben: Die Mannschaft habe sehr viel investiert und sich mit dem einen Punkt in Unterzahl zumindest teilweise belohnt.

Bis an die Grenze der Leistungsbereitschaft

Ohnehin habe das Team in den vergangenen drei Spielen große Fortschritte gemacht, obwohl es auch immer wieder "fehlerbehaftete Situationen" gegeben habe, so Schuster. Deswegen gelte es, die Fehlerquote weiter zu minimieren und "in allen Situationen des Spiels hellwach zu sein".

Für Dresden sei die Mannschaft gut gerüstet. "Wir fahren mit Respekt dorthin, aber definitiv ohne Angst", sagte Schuster. Ziel sei ein Sieg. Dafür werde seine Mannschaft bis an die Grenze der Leistungsbereitschaft gehen, versprach er.