Dirk Schuster
Lilien-Trainer Dirk Schuster Bild © Imago

Abhaken und weitermachen: Nach der jüngsten Niederlage steht für Darmstadt 98 das nächste richtungsweisende Spiel an. In Bochum ist am Freitag knallharter Abstiegskampf angesagt.

Vom erneuten Rückschlag im Abstiegskampf erholt will sich der SV Darmstadt 98 beim direkten Konkurrenten VfL Bochum präsentieren. Nach dem 1:2 gegen den MSV Duisburg sei die Stimmung am Böllenfalltor zwar erst mal gedämpft gewesen, sagte Trainer Dirk Schuster am Mittwoch.

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Er betonte vor der nächsten Partie des abstiegsbedrohten Zweitligisten am Freitag (18.30 Uhr) aber auch: "Wir haben mit der Mannschaft dann analysiert, was wir besser machen müssen, haben aber auch hervorgehoben, was in dem Spiel gut war." So seien die weiterhin auf dem Relegationsrang 16 stehenden Lilien mit "neuem Elan und neuem Mut" in die Trainingswoche gestartet.

Der Tabellen-14. aus Bochum hat mit 23 Punkten nur einen Zähler mehr auf dem Konto als die Darmstädter, die allerdings noch die Nachholpartie gegen den 1. FC Kaiserslautern vor sich haben. Schuster will "den Punkt, den wir uns gegen Duisburg selbst abgenommen haben, holen oder besser noch das Spiel gewinnen".

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Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Peter Niemeyer (Fußprobleme). Dass es bei den Gastgebern, die zuletzt vier Niederlagen kassierten, derzeit an vielen Stellen rumort, ist nach Schusters Ansicht auch kein Vorteil: "Die Mannschaft wird alles versuchen, ihren Negativtrend zu stoppen."

Von Slobodan Medojevic hat sich Schuster mittlerweile erläutern lassen, was den Freistoß auslöste, der gegen Duisburg zum entscheidenden Tor führte. Der Ex-Frankfurter hatte den Referee gestoßen. "Slobodan war im Dialog mit dem Schiedsrichter und hat ihm erklärt, dass ein Spieler von Duisburg mit schöner Regelmäßigkeit beim Kopfball ein bisschen schubst."

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Der Unparteiische habe das dann genauer wissen wollen, und das habe der Spieler offenbar falsch verstanden und ihn angefasst: "Das war für mich nachvollziehbar, weshalb es auch keine Sanktionen geben wird", sagte Schuster.