Serdar Dursun im Spiel bei Union Berlin

Darmstadt 98 ist zwar bereits gerettet, greift mit dem Spiel gegen Union aber in den Aufstiegskampf ein. Dabei wollen die Lilien nicht abschenken.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Lilien-Trainer Grammozis freut sich aufs "griechische Getränk"

Dimitrios Grammozis
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Trotz des Klassenerhalts will Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 die Saison mit vollem Einsatz und voller Konzentration zu Ende spielen. "Wir sind alle Profis, wir haben auch eine Verpflichtung", sagte Trainer Dimitrios Grammozis mit Blick auf die Partie am Sonntag gegen den Tabellendritten Union Berlin (13.30 Uhr). Diese Verpflichtung gelte nicht nur für den eigenen Verein und die Fans, sondern auch für die Mannschaften, bei denen es noch um etwas gehe. 

"Bin kein Freund von Experimenten"

Union Berlin spiele kompakt und aggressiv, sei zugleich aber sehr geduldig, wie man beim 2:0 über den Hamburger SV gesehen habe, sagte Grammozis. Für die Partie stehen bis auf Innenverteidiger Marcel Franke (Probleme nach Bluterguss) alle Stammspieler zur Verfügung. Dabei will der Lilien-Coach die stärkste Elf aufbieten. "Ich bin kein großer Freund von Experimenten", sagte er. "Die Jungs, die sich unter der Woche im Training anbieten, stehen in der ersten Reihe."

Inzwischen sind die Personalplanungen für die kommende Saison angelaufen. Dabei gehe es um punktuelle Verstärkungen des Kaders "auf zwei bis drei Positionen". Speziell bei den gelernten Innenverteidigern sei man derzeit mit Franke, Immanuel Höhn und Mathias Wittek sehr dünn besetzt, sagte der Darmstädter Trainer. 

Vorfreude auf Berko

Als einziger Neuzugang steht bislang Offensivspieler Erich Berko von Ligakonkurrent Dynamo Dresden fest. Der war im Winter noch unter Grammozis' Vorgänger Dirk Schuster verpflichtet worden. "Klar hätte ich den auch geholt", sagte Grammozis lachend. "Ich freue mich riesig auf den Jungen."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Lilien-Profi Herrmann vor dem Spiel gegen Union Berlin

Patrick Herrmann und der SV Darmstadt 98 rennen einem Rückstand hinterher.
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