Phillip Tietz und Torsten Lieberknecht

Der SV Darmstadt 98 kann am Freitag erstmals seit 29 Jahren den fünften Heimsieg in Serie in der 2. Fußball-Bundesliga landen. Die Lilien empfangen den noch ungeschlagenen 1. FC Nürnberg mit viel Selbstbewusstsein.

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Audioseite Lieberknecht: Pure Vorfreude auf das Spiel gegen Nürnberg

Lieberknecht nach dem Bremen-Sieg.
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"Wir haben vorne zwei Jungs, die immer in der Lage sind, Tore zu machen - auch in Momenten, in denen es nicht danach ausschaut", sagte Trainer Torsten Lieberknecht am Donnerstag mit Blick auf seine Torjäger Phillip Tietz und Luca Pfeiffer (jeweils acht Saisontreffer). "Wichtig sind dabei aber auch die Jungs drumherum. Für den FCN wird es eine Herausforderung, sich gegen unsere Offensive zu stellen."

Mit 25 Saisontoren stellt Darmstadt die zweitbeste Offensive nach dem FC St. Pauli (27). Lieberknecht warnte vor einem "bärenstarken Gegner" aus Nürnberg: "Meine Mannschaft muss viel Energie aufbringen, wenn wir mit drei Punkten den Platz verlassen wollen."

Gjasula könnte wieder mitmischen

Der Tabellensiebte kann zum Auftakt des 12. Spieltags (18.30 Uhr) vermutlich wieder auf Routinier Klaus Gjasula zurückgreifen. Der 31-Jährige war bei der albanischen Nationalmannschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden und musste in seinem Geburtsland in Quarantäne.

Für Darmstadt wäre ein Sieg der gelungene Abschluss einer nicht nur sportlich erfolgreichen Woche: Bei der Mitgliederversammlung am Mittwochabend verkündete der Club einen Gewinn von mehr als zwei Millionen Euro in der Corona-Saison 2020/21.

Man sei "bisher ordentlich durch die Pandemie gekommen", sagte Präsident Rüdiger Fritsch. Für die laufende Spielzeit plant der Verein allerdings mit einem dicken Minus von drei bis vier Millionen Euro - laut Fritsch vor allem "aufgrund der aus der Corona-Pandemie resultierenden zurückgegangenen TV-Einnahmen".

So könnte Darmstadt 98 gegen Nürnberg spielen:

Mögliche Lilien-Aufstellung gegen Nürnberg
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