Ein Spiel gegen ein Topteam ist immer auch ein bisschen Anlass zur Vorfreude - anders bei Darmstadt 98 vor der Partie gegen den Hamburger SV. Der Grund? Das Böllenfalltor ist ein Lazarett.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Darmstadt 98 vor dem HSV-Spiel: Hadern und hoffen

Imago Lilien
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Pläne sind 2020 ja so eine Sache - möglich sind sie, einzig: Meist kommt es dann doch anders. So geht es auch Darmstadt 98 vor dem Duell mit dem Hamburger SV am Samstag (13 Uhr). Und das nicht nur, weil der HSV als Aufstiegsaspirant gilt und das Spiel für die Lilien schon deshalb schwer genug wäre.

Hinzu kommen Personalsorgen, die die Planungen von Trainer Markus Anfang durcheinander wirbeln und ihm die Sorgenfalten auf die Stirn treiben. "Die Personaldecke ist recht dünn. Neben Victor Palsson und Mathias Wittek, der allerdings Fortschritte macht, fehlen uns Matthias Bader und höchstwahrscheinlich auch Nicolai Rapp und Fabian Schnellhardt, die beide noch kein Training absolvieren konnten", zählt der Lilien-Coach auf.

Hoffen, das zumindest ein Plan aufgeht

Ein volles Lazarett, das kennen sie am Böllenfalltor in dieser Saison. Zudem haben die Südhessen "keinen richtig großen Kader", hadert Anfang. Nachdem die Lilien zuletzt drei Niederlagen in vier Spielen kassierten, droht am Wochenende sogar das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz.

"Für uns wird es eine große Herausforderung, aber wir werden alles tun, um ein richtig gutes Spiel zu machen und uns nicht verstecken", kündigt Anfang an. "Wir werden genauso auftreten, wie wir es in den vorherigen Spielen auch gemacht haben." Vielleicht geht ja zumindest dieser Plan auf.

Sendung: hr-iNFO, 12.12.2020, 8.00 Uhr