Marcel Heller stand zuletzt bei Darmstadt 98 unter Vertrag.

Darmstadt-Abgang Marcel Heller steht noch immer ohne neuen Verein da. Der Flügelflitzer glaubt zu wissen, warum es für ihn auf dem Markt aktuell schwierig ist.

Videobeitrag

Video

zum Video Ex-Lilie Marcel Heller auf Vereinssuche

Marcel Heller
Ende des Videobeitrags

Die Ex-Kollegen stehen schon wieder in Punktspielen auf dem Platz, am Deadline Day gab es zudem die letzten Vereinswechsel in diesem besonders langen Transfersommer. Einer hat das allerdings nur von außen beobachtet: Ex-Lilie Marcel Heller, der nach seinem Weggang aus Darmstadt noch immer einen neuen Club sucht.

Trennung von Darmstadt

"Es ist mittlerweile echt anstrengend, wenn man sich alleine fithalten muss und sieht, dass die Bundesliga schon wieder angefangen hat", sagte Heller, der selbst insgesamt 123 Mal im Oberhaus aufgelaugen ist, im heimspiel! des hr-fernsehens. Bei Kollegen habe er sowas bereits mitbekommen, aber: "Ich habe nie gedacht, dass ich selbst in die Situation komme."

Im Sommer hatten sich die Wege von Heller und den Lilien getrennt. "Ich hatte die beste Zeit meiner Karriere in Darmstadt mit zwei Aufstiegen und dem Klassenerhalt in der Bundesliga. Es war eine intensive Zeit und der Verein wollte für sich selbst einen Umbruch machen", so der Flügelflitzer, der insgesamt 210 Pflichtspiele für die Lilien absolviert hat. "Ich wollte auch noch mal was Neues sehen, deshalb haben wir uns auf die Trennung geeinigt."

"Es geht immer mehr ums Alter"

Dass er nicht längst irgendwo untergekommen ist, wundert Heller selbst: "Ich hätte gedacht, dass ich schon längst irgendwo anders wäre." Eine Erklärung für seine unbefriedigende Situation hat er allerdings auch. "In Deutschland geht es immer mehr ums Alter und ich habe leider schon die 3 davor stehen", so Heller, Jahrgang 1986.

Und wie hält sich der 34-Jährige fit? "Ich drehe oft meine Runden im Wald oder auf dem Sportplatz und habe einen Personal Trainer, mit dem ich seit acht Wochen zusammenarbeite." Er fühle sich sehr gut und sehr fit. "Man weiß ja nie, wie schnell es gehen kann, auf einmal ruft morgen einer an und ich muss da sein." Doch bis dahin heißt es für den Linksaußen: warten.