Dimitrios Grammozis vor dem Emblem der Lilien
Dimitrios Grammozis ist neuer Chef-Trainer beim SV Darmstadt 98 Bild © Imago Images

Darmstadts neuer Trainer Dimitrios Grammozis hat am Sonntag seine Premiere im Lilien-Outfit gefeiert und die erste Einheit geleitet. Viel ändern will er wohl erst einmal nicht.

Videobeitrag

Video

zum Video Grammozis: "Ich musste nicht lange überlegen"

Ende des Videobeitrags

Was sich seit Freitag angedeutet hat, ist jetzt perfekt: Der SV Darmstadt 98 setzt im Abstiegskampf der 2. Liga auf einen unerfahrenen Trainer. Dimitrios Grammozis kommt aus dem Jugendleistungszentrum des VfL Bochum zu den Südhessen und unterschreibt bei den Lilien einen bis 2020 laufenden Vertrag. Als Assistenztrainer werden Sven Thur und Iraklis Metaxas fungieren.

"Ich bin unheimlich stolz darauf, bei so einem Verein Trainer zu sein", sagte Grammozis bei seiner Vorstellung am Sonntag. "Ich hatte schon beim ersten Anruf ein gutes Gefühl."

Grammozis' Plan

Eine spielerische Revolution wird Grammozis, der als Profi unter anderem beim HSV und dem 1. FC Kaiserslautern spielte, wohl nicht anzetteln. "Ich bin mit der Malocher-Mentalität des Ruhrgebiets aufgewachsen und schätze ehrliche Arbeit. Hier wird ehrliche Arbeit auch geschätzt und ich glaube, dass Darmstadt 98 seine eigene Identität hat."

Carsten Wehlmann, Sportlicher Leiter bei den Lilien, freute sich, dass die Lilien mit dem 40-Jährigen einen neuen Coach bekommen, der "genau ins Anforderungsprofil" der Südhessen passt. "Wir haben bewusst nach jemandem gesucht, der noch nicht am Ende seiner eigenen Entwicklung steht, der aber dennoch über die notwendige Erfahrung im Profifußball verfügt, um uns in der aktuellen Situation zu stabilisieren", skizzierte Wehlmann.

Lilien mit wichtigem Sieg gegen Dresden

Durch den 2:0-Heimsieg am Samstag gegen Dynamo Dresden hat sich die tabellarische Lage bei den Darmstädtern etwas entspannt. Mit 26 Zählern haben die Lilien sieben Punkte Vorsprung auf Relegationsrang 16. Mittelfeldspieler Tobias Kempe blickte bereits nach der Partie gegen die Sachsen voraus: "Ich freue mich auf den neuen Trainer, der kommen wird. Ich hoffe, dass er uns dabei hilft, ein Stück weit besser zu werden und unsere Ziele zu erreichen."