Imago Schuster
Dirk Schuster Bild © Imago Images

Der SV Darmstadt 98 hat am Freitag zum Auftakt des Spieltages Greuther Fürth zu Gast. Mit den Franken kommt nicht nur ein starkes Team, sondern auch ein Vorbild der Lilien ans Böllenfalltor.

Mit dem Remis gegen Regensburg hat der SV Darmstadt 98 den Abwärtstrend am vergangenen Wochenende zumindest vorerst gestoppt, doch am Freitag (18.30 Uhr) wartet mit Greuther Fürth bereits der nächste harte Brocken auf das Team von Trainer Dirk Schuster. "Greuther Fürth hat in diesem Kalenderjahr 41 Punkte geholt, das spricht allein für die Qualität dieser Mannschaft. Dort wird sehr gute Arbeit verrichtet und wir müssen am Freitag alles abrufen", sagte Schuster auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Er hoffe, dass seine Mannschaft an das Unentschieden anknüpfen könne.

"Wir müssen wieder an die Grenze und darüber hinaus gehen, wenn wir gegen die 'Mannschaft der Stunde' bestehen wollen." Rat holt sich der Trainer in Sachen Gegneranalyse bei Serdar Dursun, der im August aus Fürth ans Böllenfalltor wechselte. "Er hat einen Großteil der Vorbereitung in Fürth absolviert, ihn nehmen wir in der Spielvorbereitung mit ins Boot."

Vorbild und Gegner

Die Gäste aus Franken sind für die Lilien indes nicht nur Gegner, sondern auch Vorbild. "Fürth hat mit Mohr und Keita-Ruel zwei Spieler aus den unteren Ligen geholt, die sofort zu Leistungsträgern geworden sind. Diesen Weg geht Fürth schon seit einigen Jahren und er ist auch ein wenig beispielhaft für uns", so Schuster.

Bisher sind die Fürther Tabellenzweiter, Darmstadt hinkt mit Rang 14 hinter den Erwartungen her. "Es geht nur über die hundertprozentige Einstellung zur Arbeit und zum Spiel", forderte der Coach.