Dirk Schuster (li.) und Serdar Dursun
Dirk Schuster (li.) und Serdar Dursun nehmen sich vor der Hertha in acht. Bild © Imago Images

Der SV Darmstadt 98 feiert den Höhepunkt seiner Saison bereits im Herbst. Bei den Lilien ist die Vorfreude auf den Pokalgegner Hertha BSC riesig - und der Respekt vorm Bundesligisten noch größer.

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Dirk Schuster beim Spiel in Dresden.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Schuster: "Brauchen einen absoluten Sahnetag"

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Dirk Schuster schwärmt vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen Hertha BSC von der Offensive des Gegners. Mit Vedad Ibisevic, Davie Selke, Salomon Kalou oder Ondrej Duda seien die Berliner hervorragend besetzt, sagte der Trainer des Zweitligisten Darmstadt 98. "Da kann schon einiges auf uns zurollen, und dann heißt es Sturzhelme auf und Warnweste an", sagte Schuster mit Blick auf die Partie in der 2. Runde des DFB-Pokals am Dienstag (18.30 Uhr). 

Trotz dieses großen Respekts wolle man das Spiel gegen den Tabellensechsten der Bundesliga so lange wie möglich offen gestalten, den Favoriten etwas ärgern - "und wenn es nach unseren Wünschen und unserem Wollen geht, auch für die Sensation sorgen". Dafür müsse jedoch einiges zusammenkommen. "Wir brauchen einen absoluten Sahnetag und müssen absolut über die Leistungsgrenze hinausgehen", sagte Schuster. 

Personell kann der 50-Jährige fast aus dem Vollen schöpfen. Vom Stamm fehlt nur der langzeitverletzte Angreifer Felix Platte. Außenspieler Selim Gündüz sei nach seinem Kreuzbandanriss wieder so weit, dass ein Kurzeinsatz ein Thema werden könne.

"Highlight der Saison"

Schuster bezeichnete die Partie als ein "Highlight der Saison". Bei den Fans hält sich die Begeisterung jedoch bislang in Grenzen. Einen Tag vor dem Spiel gab es noch rund 2.700 Heim-Tickets für alle Stadionbereiche, wie Vereinssprecher Jan Bergholz sagte. Allerdings habe der Verkauf nach dem Heimsieg gegen Greuther Fürth am vergangenen Freitag nochmals angezogen.

Aus Berlin werden rund 800 Fans erwartet. Trotz der jüngsten massiven Ausschreitungen von Hertha-BSC-Fans sieht man in Darmstadt vor dem Spiel gegen die Berliner kein erhöhtes Risiko. "Wir stehen da wie vor jedem Spiel im Austausch mit dem Gastverein und mit den Polizeibehörden und sind daher auf alle Abläufe gut vorbereitet", sagte Bergholz. Die Polizei hat die Partie auch nicht als Hochsicherheitsspiel eingestuft.