Böllenfalltor Stadion Flutlicht
Im Flutlichtspiel gegen Hamburg erwarten die Lilien eine "geile Atmosphäre". Bild © Imago

Der SV Darmstadt 98 empfängt am Freitagabend den Hamburger SV am Böllenfalltor. Der Underdog aus Südhessen verspricht, sich vor ausverkauftem Haus nicht nur hinten reinzustellen. Ballbesitzfußball werden die Lilien aber bestimmt auch nicht zelebrieren.

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Dirk Schuster

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Trainer Dirk Schuster von Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 sieht der Partie gegen den Hamburger SV mit großer Vorfreude entgegen. Für Begegnungen wie dieses seien die Spieler Profis geworden, darauf fiebere man hin, sagte Schuster am Mittwoch und fügte mit Blick auf das Duell am ausverkauften Böllenfalltor unter Flutlicht am Freitagabend (18.30 Uhr) an: "Das kann ich mit geiler Atmosphäre zusammenfassen."

Seine Mannschaft habe mit der erfahrenen Mannschaft der Hamburger "eine große Aufgabe vor der Brust", sagte Schuster. "Wir wollen uns nicht nur hinten reinstellen und hoffen, dass das Spiel 0:0 ausgeht», versprach er, räumte jedoch auch ein: "Die Ballbesitzquote wird wahrscheinlich nicht 80:20 bei uns sein."

Krise? Welche Krise?

Er rechne damit, dass der HSV offensiv auftrete. Das sei Chance und Risiko zugleich. Trotz vier sieglosen Spielen und zuletzt drei Niederlagen will Schuster nicht von einer Krise sprechen. Solche Phasen gebe es immer wieder, sagte der 50 Jahre alte Chefcoach. Man blicke nach vorne und wolle mit der Partie am Freitag die richtigen Schritte zurück auf den Erfolgsweg machen.

Im Vergleich zum 2:4 bei Holstein Kiel könnte es einige Veränderungen bei den Lilien geben. Als Rechtsverteidiger hatten zuletzt weder Tim Rieder noch Immanuel Höhn überzeugt. Sandro Sirigu wäre eine Alternative. Im defensiven Mittelfeld ist der Einsatz von Slobodan Medojevic wegen muskulärer Probleme fraglich. Rieder, aber auch Yannick Stark und Wilson Kamavuaka kämen als Ersatz infrage. 

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Dirk Schuster

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