Wollen auch in Hamburg wieder jubeln: Dimitrios Grammozis (re.) und Co-Trainer Sven Thur.

Sein Premierensieg als Trainer des SV Darmstadt 98 weckt in Dimitrios Grammozis Erinnerungen an Otto Rehhagel. Mit neuem Selbstvertrauen wollen die Lilien nun für eine Überraschung sorgen. Auch beim HSV soll Zählbares her.

Videobeitrag

Video

zum Video Grammozis: "Für Siege gibt es keinen Ersatz"

Dimitrios Grammozis
Ende des Videobeitrags

Ein Dreier als Integrationshelfer – so oder so ähnlich könnte man den 3:2-Erfolg des SV Darmstadt 98 gegen Holstein Kiel aus Sicht von Dimitrios Grammozis bezeichnen. Nach dem Erfolg vom Wochenende steht der neue Cheftrainer des südhessischen Zweitligisten bei drei Punkten aus zwei Spielen. "Ein schlauer Trainer von mir, Otto Rehhagel, hat mal gesagt, für Siege gibt es keinen Ersatz", bemühte Grammozis im hr-heimspiel! einen der ganz Großen der Fußball-Zunft. "Ich glaube, dass da schon etwas dran ist."

Bedeutender als die eigene Gefühlslage ist für den 40-Jährigen natürlich die seiner Mannschaft, die nach anhaltender Erfolglosigkeit und der Entlassung von Trainer Dirk Schuster nicht gerade mit überbordendem Selbstvertrauen gesegnet war. Das Spiel gegen Kiel, das auch aus spielerischer Sicht ein klarer Schritt nach vorne war, kam da gerade recht. "Der Sieg war nicht nur verdient, sondern für die Jungs auch sehr wichtig", sagte Grammozis.

Videobeitrag

Video

zum Video Grammozis: "Möchte mich auf diesem Niveau beweisen"

Dimitrios Grammozis
Ende des Videobeitrags

Zu Gast in der alten Heimat

Den Glauben an die eigene Stärke müssen die Lilien nun durch die Trainingswoche bringen. Denn am Wochenende wartet eine der beiden schwierigsten Aufgaben im deutschen Unterhaus: Darmstadt gastiert beim Tabellenzweiten aus Hamburg. Für den HSV hatte Grammozis einst selbst zwei Jahre die Schuhe geschnürt (1998-2000). Nun will er seinem ehemaligen Arbeitgeber auf dem Weg zum fest eingeplanten Wiederaufstieg ein Bein stellen.

Er verspüre eine "ganz große Vorfreude" auf die Partie am kommenden Samstag (13 Uhr), sagte Grammozis. Vor allem, weil er mit tatkräftiger Unterstützung der mitreisenden Darmstädter Fans rechnet. "Warum soll man nicht in Hamburg bestehen? Ich bin optimistisch."

Videobeitrag

Video

zum Video Grammozis: "Warum soll man nicht in Hamburg bestehen"

Dimitrios Grammozis
Ende des Videobeitrags