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Trainer Dirk Schuster Bild © Imago

Der SV Darmstadt 98 hat am Sonntag Heidenheim zu Gast und will die sportliche Talfahrt endlich stoppen. Dafür muss Trainer Dirk Schuster sein Team aber wieder in die Spur bekommen.

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Nach zuletzt vier Niederlagen will Dirk Schuster seine verunsicherten Spieler beim SV Darmstadt 98 wieder mental aufbauen. "Wir haben der Mannschaft heute zur individuellen Regeneration trainingsfrei gegeben", sagte der Trainer der abstiegsbedrohten Lilien. "Es ist jetzt wichtig, die Köpfe freizubekommen, um sich danach voll auf die nächste Partie zu konzentrieren." Am Sonntag (13.30 Uhr) empfängt Kellerkind Darmstadt den Tabellen-Neunten aus Heidenheim.

Die letzte Gier fehlte

"Jeder kann auf die Tabelle gucken, die Situation ist nicht angenehm. Wir sind gefordert, alles Mögliche zu tun, um uns daraus zu befreien und da spielt der Kopf auch eine Rolle", sagte Schuster, der nach der 1:2-Heimniederlage der Lilien gegen Kaiserslautern am Mittwoch viele Gespräche geführt hatte.

Grundsätzlich habe die Mannschaft gut gegen das Schlusslicht gespielt. Nur: "Die letzte Gier, vor dem eigenen Tor unbedingt etwas verhindern zu wollen, aber auch die letzte Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor, den Ball unbedingt über die Linie drücken zu wollen, das ist uns da etwas abgegangen. Deswegen standen wir am Ende auch mit leeren Händen da."

Darmstadt ohne Drei

Gegen Heidenheim ist der Einsatz von Innenverteidiger Romain Brégerie fraglich, der gegen Kaiserslautern mit einer Wadenverletzung zur Pause raus musste. Noch mehrere Spiele fehlen werden Peter Niemeyer und Sandro Sirigu. Defensivstratege Niemeyer plagt sich mit einer Folgeverletzung an der operierten Ferse, die ihn fast schon die komplette Hinrunde außer Gefecht gesetzt hatte. Flügelspieler Sirigu hat muskuläre Probleme im Oberschenkel.