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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Nach rasanter Partie: Lilien mit Last-Minute-Sieg beim KSC

SV Darmstadt 98 Jubel KSC

Führung, Rückstand, Führung, Ausgleich, Sieg: Nach einer wilden Partie in Karlsruhe hat der SV Darmstadt 98 einen Last-Minute-Erfolg gefeiert. Der Siegtreffer fiel dabei in der Nachspielzeit.

Last-Minute-Erfolg für den SV Darmstadt 98: Die Lilien haben nach einer rasanten und äußerst unterhaltsamen Partie mit 4:3 (1:2) beim Karlsruher SC gewonnen. In der torreichen Partie wechselte die Führung dabei gleich mehrfach. Für die Lilien trafen Tobias Kempe (9. Minute/90.+3), Victor Palsson (65.) und Serdar Dursun (77.), für den KSC waren Philipp Hofmann (22./80.) und Marvin Wanitzek (40.) erfolgreich.

Die Lilien, die in Bestformation in Karlsruhe antraten, erwischten dabei einen Start nach Maß. Schon nach neun Minuten lag der Ball im Netz des KSC. Nach einem schönen Solo-Lauf auf der linken Außenbahn brachte Mathias Honsak den Ball in die Mitte, wo ihn Kempe so kurios traf, dass die Kugel vorbei an KSC-Schlussmann Marius Gersbeck ins Tor trudelte.

Führung bringt keine Sicherheit

Die Führung gab den Südhessen aber nicht die gewohnte Sicherheit. Im Gegenteil: Die Gastgeber nahmen den Rückstand als Anreiz, mehr zu machen und setzten die Lilien gehörig unter Druck. Bereits in der 22. Minute war die Darmstädter Führung daher schon wieder egalisiert. Hofmann traf zum 1:1. Schon wieder war damit eine LIlien-Führung dahin.

Die Karlsruher ließen jedoch nicht locker - und die Darmstädter wirkten dadurch verunsichert. Lars Lukas Mai traf per Kopf die eigene Latte (26.), Nicolai Rapp vertendelte kurz vor dem Strafraum den Ball, weswegen Hofmann freistehend an Schuhen scheiterte (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff passierte es dann doch: Rapp foulte nach einer Ecke Hofmann und Wanitzek traf per Elfmeter zur Karlsruher Führung (44.). Die Lilien konnten sich kurz darauf bei Schuhen bedanken, der gegen Kyoung-rok Choi in höchster Not rettete. Kurzum: Mit dem 1:2 waren die 98er zur Pause gut bedient.

Kempe trifft in der Nachspielzeit

Der Halbzeitpfiff tat den Lilien gut. Auch wenn die Darmstädter im zweiten Abschnitt etwas brauchten, um ins Spiel zurück zu finden, war wenigstens die Unsicherheit endlich weg. Marvin Mehlem war dabei der erste, der einen Warnschuss abgab, er scheiterte jedoch an Gersbeck (62.). Kurz darauf wurden die Südhessen für ihre Leistungssteigerung aber belohnt, Palsson brachte einen Kempe-Freistoß per Kopf im Tor unter (65.).

Das Spiel, das zuvor bereits äußerst rasant war, wurde spätestens jetzt zum offenen Schlagabtausch. Auch der KSC ließ nicht locker, Hofmann traf nach einer Ecke die Latte (72.). Dursun machte es auf der anderen Seite besser und traf zum 3:2 für die Lilien (77.). Alleine: Die Führung hielt nicht lange. Hofmann traf nur drei Minuten später zum erneuten Ausgleich (80.). Den Schlusspunkt setzte dann jedoch Kempe, der in der Nachspielzeit einen Handelfmeter, verursacht von Christoph Kobald , der dafür die Gelb-Rote Karte sah, zum umjubelten 4:3 verwandelte.

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Karlsruher SC - Darmstadt 98 3:4 (2:1)

Karlsruhe: Gersbeck - Thiede, Bormuth, Kobald, Heise - Fröde (79. Batmaz) - Wanitzek, Gondorf - Choi (79. Djuricin), Hofmann, Goller (69. Lorenz)

Darmstadt: Schuhen - Bader, Mai, Rapp, Holland - Palsson - Skarke (82. Berko), Mehlem, Kempe, Honsak (64. Seydel) - Dursun (90. Höhn)

Tore: 0:1 Kempe (9.), 1:1 Hofmann (22.), 2:1 Wanitzek (44./FE), 2:2 Palsson (65.), 2:3 Dursun (77.), 3:3 Hofmann (81.), 3:4 Kempe (90.+3/HE)
Gelbe Karten: Fröde - Rapp
Gelb Rot: Kobald (90.+3)

Schiedsrichter: Müller (Bremen)
Zuschauer: 450 (ausverkauft)

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