Die neue Gegengerade der Lilien wird gegen Holstein Kiel eingeweiht.
Die neue Gegengerade der Lilien wird gegen Holstein Kiel eingeweiht. Bild © Imago

Der Punkt der Lilien gegen den Hamburger SV soll gegen Holstein Kiel veredelt werden. Bei diesem Vorhaben kann Darmstadt 98 beim ersten Heimauftritt der neuen Saison auf mehr Unterstützung der Fans bauen.

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Dimitrios Grammozis, Trainer vom SV Darmstadt 98

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Grammozis: Für die Spieler ist das ein ganz anderes Gefühl

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Nach dem gelungenen Saisonstart mit dem 1:1 beim Aufstiegsanwärter Hamburger SV fiebert der SV Darmstadt 98 dem ersten Auftritt vor heimischer Kulisse am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Holstein Kiel entgegen. "Wir freuen uns sehr auf das erste Heimspiel der Saison", sagte Lilien-Trainer Dimitrios Grammozis am Freitag. "Mit dem Punkt in Hamburg haben wir eine gute Basis gelegt."

Böllenfalltor nimmt Konturen an

Gegen die Kieler wollen die Südhessen nachlegen und den ersten Saisonsieg landen, den sie in Hamburg in letzter Sekunde unglücklich verpasst hatten. "Natürlich waren die Jungs nach dem späten Ausgleich geknickt. Aber es gibt Schlimmeres, als sich über ein 1:1 beim HSV zu ärgern", sagte Grammozis. "Wir müssen die positiven Dinge mitnehmen und wollen Gas geben."

Erstmals seit Beginn der Stadion-Umbauarbeiten gibt es für die Fans Zugang zu den Stehplätzen auf der neuen Gegengerade. Die Lilien können zukünftig weitere 4.400 Anhänger begrüßen, Grammozis erhofft sich dadurch mehr Stimmung und einen Vorteil für sein Team. "Es ist sehr schön, dass wir nicht wieder auf eine Sandbank schauen. Für die Spieler ist das ein ganz anderes Gefühl. Das gibt vielleicht ein paar Prozentpunkte mehr."

Grammozis sucht richtige Balance

Dennoch warnte er vor einer Unterschätzung der Aufgabe gegen die Norddeutschen, die am ersten Spieltag nicht über ein Remis gegen den SV Sandhausen hinausgekommen waren. "Wir brauchen eine gute Mischung, die Defensive muss erneut stehen", betonte Grammozis und mahnte: "Wir dürfen nicht einen Juhu-Stil spielen, nur weil es ein Heimspiel ist."