Eine Spielszene aus der Partie Vitesse Arnheim - SV Darmstadt 98

Der SV Darmstadt 98 hat im Testspiel bei Vitesse Arnheim einen Achtungserfolg erzielt. In einer wilden Schlussphase hatte Joker Patric Pfeiffer das letzte Wort.

Der SV Darmstadt 98 hat sich im Testspiel bei Vitesse Arnheim ein 2:2 erkämpft. Die Lilien gerieten durch Oussama Tannane (17.Minute) und Jacob Rasmussen (87.) zweimal in Rückstand. Tobias Kempe per Foulelfmeter (78.) und Patric Pfeiffer (88.) sicherten den Südhessen aber noch das Remis beim holländischen Erstligisten.

"Für uns war es ein richtig guter Test. Viele Abläufen haben funktioniert", zeigte sich Trainer Markus Anfang zufrieden. "Das Tempo war insgesamt hoch, wir konnten nachlegen, die Jungs sind in einer guten Verfassung."

Tannane lässt Mai alt aussehen

In einer müden ersten Halbzeit reichte den Holländern eine Einzelaktion zur Führung. Tannane stürmte mit dem Ball auf den Darmstädter Kasten zu, ließ Neuzugang Lukas Mai mit einer simplen Finte ziemlich alt aussehen und vollendete aus 17 Metern zur Führung für die Hausherren. Die Lilien kamen im ersten Spielabschnitt nicht wirklich zur Geltung.

Das änderte sich auch in der zweiten Halbzeit vorerst nicht. Wirklich klare Chancen hatte nur Arnheim. Die Holländer verpassten es allerdings, ihre Führung auszubauen. Das rächte sich in der 77. Minute, als Erich Berko im Arnheimer Strafraum gelegt wurde und Tobi Kempe den fälligen Strafstoß zum eher schmeichelhaften 1:1 verwandelte.

Schuhen patzt, Pfeiffer glänzt

In der Schlussphase überschlugen sich dann noch einmal die Ereignisse. Erst flog Lilien-Keeper Marcel Schuhen unter einer Vitesse-Ecke hindurch und ermöglichte so die erneute Führung der Hausherren (87.). Dann schlug die Stunde des erst zwei Minuten zuvor eingewechselten Pfeiffer. Der Innenverteidiger wurde im gegnerischen Strafraum per Einwurf angespielt, hob den Ball über seinen Gegenspieler und zog volley aus spitzem Winkel ab. 2:2. Endstand.

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So spielten die Lilien

Schuhen – Herrmann (71. Paik), Rapp, Höhn, Holland (90. Stanilewicz) – Kempe, Mai (71.Schnellhardt) – Berko, Mehlem, Manu – Platte (64. Arslan)

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