Samuele Campo hat sich in Darmstadt blitzschnell eingefunden. Nach Kurz-Quarantäne saß er gegen Nürnberg schon auf der Bank – und hofft nun gegen Osnabrück auf seinen ersten Einsatz für die Lilien.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Campo: "Ich bin ein richtiger Zehner"

Samuele Campo im Dress von Darmstadt 98
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Samuele Campo hat beim FC Basel im Mittelfeld schon so ziemlich alles gespielt. Zehner, Achter, Sechser: Wo er gebraucht wurde, da half der Schweizer aus. Seine bevorzugte Position benennt er trotzdem ganz klar: "Vom Spielertyp bin ich ein richtiger Zehner", sagte der Neuzugang des SV Darmstadt 98 in einer Medienrunde am Mittwoch. Seine Stärken, so definiert er sie selbst, liegen klar im fußballerischen Bereich. Da kommt ihm der Markus-Anfang-Fußball gerade gelegen.

Auch deshalb hat Campo sich im Winter für einen Wechsel zu den Lilien entschieden. "Weil ich die gleiche Spielidee habe", so der 25-Jährige, der zunächst auf Leihbasis nach Südhessen gekommen ist. Mit Langholz arbeitet der technisch beschlagene Mittelfeldspieler eher ungern. Er präferiert die spielerische Lösung, den Ball nach Eroberung von hinten rauszuspielen und nahtlos in den Angriff umzuschalten. Also genau die Art von Spiel, die unter Anfang auch in Darmstadt gepflegt wird. "Das hat mich direkt angesprochen. Das ist der Fußball, der mir gefällt", sagt Campo.

Mehr Spielzeit, mehr Assists, mehr Tore

Ein aktiver Teil dieses Lilien-Fußballs könnte der Winter-Neuzugang bereits am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Osnabrück werden. Fünf Tage musste Campo nach seiner Ankunft in Deutschland in Quarantäne, zwei Trainingseinheiten mit der Mannschaft später, saß er gegen den 1. FC Nürnberg dann aber bereits auf der Bank. "Ich hoffe, dass ich am Wochenende wieder dabei bin und vielleicht sogar zu meinem ersten Einsatz komme", lautet nun die Devise gegen die Niedersachsen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Campo: "Das hat mich direkt angesprochen"

Samuele Campo bei Darmstadt 98
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Mittelfristig möchte Campo die Südhessen tabellarisch wieder in die ruhigeren Gefilde der 2. Bundesliga führen. "Ich habe mir vorgenommen, zu mehr Spielzeit zu kommen und der Mannschaft mit Toren und Assists zu helfen", formuliert die Baseler Leihgabe seine selbstgesteckten Ziele erstmal nur bis zum Sommer. Die Mannschaft habe genug Qualität, um den Klassenerhalt frühzeitig klarzumachen. Danach wäre noch genügend Zeit, um die Karriere über die Saison hinaus zu planen. Vielleicht ja gemeinsam mit den Lilien.