Ein Zweikampf zwischen Dario Dumic (Darmstadt) und Fabian Klos (Arminia Bielefeld)

Der SV Darmstadt 98 ist die zweitbeste Rückrundenmannschaft der 2. Bundesliga. Wenn sie beim frisch gebackenen Aufsteiger in Bielefeld gewinnen, knöpfen die Lilien der Arminia sogar den ersten Rang ab.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die komplette Lilien-PK vor dem Bielefeld-Spiel

Darmstadt PK vor Aue
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Lilien-Trainer Dimitrios Grammozis geht nicht davon aus, dass der kommende Gegner Arminia Bielefeld nach dem Bundesliga-Aufstieg die Zügel schleifen lässt. "Ich kenne Uwe Neuhaus", sagte Grammozis über seinen Kollegen. "Er wird die richtigen Worte finden, dass sich die Mannschaft auf das Spiel fokussieren wird."

Neuhaus war Trainer, als Grammozis 2006 bei Rot-Weiss Essen spielte. Am Donnerstag (20.30 Uhr) kommt es beim Gastspiel des SV Darmstadt 98 auf der Bielefelder Alm zu einem Wiedersehen.

In Darmstadt nicht normal

Es ist das Duell der beiden besten Rückrundenteams. Dass Bielefeld in dieser Saison so stark sei, sei keine große Überraschung für ihn, sagte Grammozis. Er freue sich, dass Neuhaus nach vielen Jahren guter Arbeit in der Liga nun mit dem Aufstieg belohnt worden sei.

Dass die Lilien nach einer durchwachsenen Hinrunde nun erfolgreich spielen, sei dagegen nicht alltäglich oder normal. "Das ist ein großes Kompliment an die Spieler", sagte er. Die Mannschaft habe auch sehr professionell reagiert, als festgestanden habe, dass das Trainerteam den Verein zum Saisonende verlässt. Nun gehe es darum, aus den letzten drei Spielen das Maximale herauszuholen.

Wieder mit Dreierkette?

Für die Partie in Bielefeld sind die angeschlagenen Tobias Kempe und Mathias Honsak fraglich. Dagegen steht Innenverteidiger Dario Dumic nach Gelbsperre wieder zur Verfügung. Ob die Mannschaft erneut mit Dreierkette antritt wie erstmals beim 3:2 über Hannover 96 oder zur gewohnten Viererkette zurückkehrt, ließ Grammozis offen. Er habe einen großen Kader und mehrere taktische Optionen. "Wir werden schon eine gute Mannschaft zusammenbekommen", sagte er.