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Marcel Heller hadert mit dem Ergebnis Bild © Imago Images

Nach dem Remis gegen Jahn Regensburg sind die Lilien alles andere als zufrieden. Die Spieler hadern mit dem verpassten Sieg, Trainer Dimitrios Grammozis mit den vergebenen Chancen.

Darmstadt 98 ist gegen Jahn Regensburg nicht über ein 1:1 (0:0) hinausgekommen. Serdar Dursun (55.) brachte die Lilien in Führung. Andreas Geipl (69.) traf schließlich zum Ausgleich. In der Tabelle rangieren die Lilien nun auf Rang elf. Zehn Punkte trennen sie vom Relegations-Abstiegsplatz.

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zum Video Grammozis: "Nach dem 1:1 hatte ich ein bisschen Angst"

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Dimitrios Grammozis: Ich habe ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen und wir hatten genug Chancen, um das Spiel zu entscheiden. Wir nehmen den Punkt mit, auch wenn es heute eigentlich drei hätten sein müssen. Trotzdem haben wir nicht verloren, oft rutscht in solchen Spielen sogar noch einer hinten rein.

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Marcel Heller

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Marcel Heller: Regensburg ist keine Laufkundschaft

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Marcel Heller: Ärgerlich, aber wir nehmen den Punkt gern mit. Regensburg ist keine Laufkundschaft und spielt guten Fußball. Dafür haben wir es sehr gut gemacht und uns viele gute Chancen erarbeitet. Jeder Punkt, den wir auf das Konto kriegen tut gut. Selbstbewusstsein bekommen wir auch, wenn wir in den Fußball reinkommen, den der Trainer sehen will. In den letzten Wochen haben wir gesehen, was wir mit dem Ball anfangen können und dass wir mutig sind. Wenn wir wollen und wenn wir uns trauen, und da müssen wir weiter drauf aufbauen.

Yannick Stark: Wir hatten genug Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden. Es ist bitter, dass wir nur einen Punkt hierbehalten. Aber die Leistung lässt hoffen und macht Mut für die nächsten Aufgaben. Wir haben viele klare Chancen gehabt. Heute sind sie leider nicht reingegangen. Ich hoffe, dass sich das ausgleicht. Letzte Woche in Hamburg hatten wir Glück, heute ein bisschen Pech. Das 1:1 ist bitter, aber den Punkt nehmen wir mit. Wir sind auf einem guten Weg, aber wir können uns nicht ausruhen. Aber mit der Leistung ist mir nicht angst und bange.

dpa Pentke
Philipp Pentke Bild © picture-alliance/dpa

Philipp Pentke (Torhüter Jahn Regensburg): Wir haben 70 Minuten heute nicht so gespielt, wie wir das wollten. Durch das Tor haben wir noch einmal richtigen Schwung gekriegt und haben auf den Siegtreffer gespielt. So haben wir uns das von Anfang an gewünscht. Aber wir waren in vielen Dingen einen Schritt zu spät, haben zu viel Fehler am Ball gemacht. Darmstadt hat es gut gemacht und wir sind nur hinterhergelaufen. Ich bin gut reingekommen. Aber dafür stehe ich hier, damit ich auch mal einen Ball halte.