Slobodan Medojevic erzielte einen kuriosen Treffer gegen den 1. FC Magdeburg.
Slobodan Medojevic erzielte einen kuriosen Treffer gegen den 1. FC Magdeburg. Bild © Imago Images

Der SV Darmstadt 98 hat seinen Positivlauf gegen den 1. FC Magdeburg forgesetzt. Neben einem kuriosen Tor stand nach Abpfiff ein hitziges Gefecht im Mittelpunkt.

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Der SV Darmstadt 98 hat am Samstag den zweiten Ligasieg in Folge eingefahren und den 1. FC Magdeburg mit 3:1 (1:0) besiegt. Serdar Dursun (43. Minute), ein Eigentor von Nico Hamnn (60.) und Aytac Sulu (79.) sorgten für den Erfolg, der Anschlusstreffer von Marius Bülter (71.) war für die Gäste zu wenig.

Slobodan Medojevic (SV Darmstadt): Ich habe genau die Situation gesucht: vier Spieler ausdribbeln und ein Tor machen (lacht). Nein, das war schon ein glückliches Tor. Das freut mich, aber das Wichtigste ist, dass wir so ein schwieriges Spiel gewonnen haben. Das ganze Spiel war ein bisschen hektisch, mit vielen Zweikämpfen und unnötigen Fouls. Wir müssen ein bisschen cleverer in die Partie kommen. Wir haben 30 Minuten schlecht gespielt. Dann haben wir angefangen Fußball zu spielen. Am Ende war es ein verdienter Sieg.

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Björn Rother (1. FC Magdeburg): "Irgendwann fängt der Mann in Gelb an zittrig zu werden und pfeift Mist. Sulu muss eigentlich die Rote Karte kriegen. Er schlägt mir ins Gesicht, das ist Elfmeter und Rot. Jeder kennt ihn, er tut immer auf großen Sportsmann, aber im Endeffekt ist er ein sehr unfairer Spieler auf dem Platz. Er fällt hin und schlägt mir absichtlich ins Gesicht. Da muss er sich nicht rausreden. Es war möglich hier zu punkten, die Darmstädter sind keine Koryphäen des Sports. Die haben uns die ganze Zeit beleidigt, dass wir die größten Holzhacker wären, die auf dem Platz hier rumlaufen, aber ich hab bei denen auch keine guten Fußballer gesehen."

Lilien-Kapitän Aytac Sulu stand gegen den 1. FC Magdeburg im Mittelpunkt.
Lilien-Kapitän Aytac Sulu stand gegen den 1. FC Magdeburg im Mittelpunkt. Bild © Imago Images

Aytac Sulu (Kapitän SV Darmstadt): Man hat gesehen, dass wir Woche für Woche an unsere Grenzen gehen müssen. Diese Müdigkeit hat man phasenweise gespürt. Beide Mannschaften leben von Mentalität und Zweikampfstärke. Ich glaube aber nicht, dass es eine überharte Partie war. Ich habe meinen Gegenspieler tatsächlich im Gesicht getroffen, es war aber keine Absicht. Er ist in mich reingesprungen und beim Hinfallen habe ich ihn erwischt. Das habe ich dem Schiedsrichter so gesagt. Wo der Weg jetzt hingeht, ist uns relativ egal. Wir wollen nur nicht unten reinrutschen.

Dirk Schuster (Trainer SV Darmstadt): Wir sind zäh ins Spiel gekommen, da fand das Spiel hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt. Kämpferisch waren wir voll auf der Höhe, aber in der Passgenauigkeit und Konzentration ist uns einiges abgegangen. Nach der Pause haben wir es besser gemacht, gehen etwas glücklich mit 2:0 in Führung und lassen wenig zu. Mit der Überzahl lief dann eigentlich alles für uns, dann haben wir uns aber selbst in Bredouille gebracht und hatten auch mit dem 3:1 noch keine Ruhe.

Jens Härtel (Trainer 1. FC Magdeburg): Unter dem Strich ist der Sieg für Darmstadt nicht unverdient. Wir sind gut ins Spiel gekommen, geraten aber nach einer Fehlerkette in Rückstand. Dann war es klar, dass es schwer werden würde.