Lilien-Trainer Dimitrios Grammozis

Vier Punkte aus zwei Spielen, immer noch ungeschlagen - beim SV Darmstadt 98 läuft es bislang. Das soll sich auch beim Auswärtsauftritt in Osnabrück nicht ändern. Trainer Dimitrios Grammozis warnt aber vor dem Aufsteiger.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Darmstadt 98 will auch in Osnabrück siegen

Darmstadt 98 startet in die Saison
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Der SV Darmstadt 98 will seinen guten Saisonstart im Montagabendspiel bei Aufsteiger VfL Osnabrück ausbauen. Allerdings sind die Lilien gewarnt. "Osnabrück ist sehr schnell in der Zweiten Liga angekommen", sagte Trainer Dimitrios Grammozis. Auch im Pokalspiel gegen RB Leipzig (2:3) habe das Team einen großen Fight geliefert. "Wir werden uns auf einen Gegner einstellen müssen, der die Sache sehr aggressiv angeht und versucht, die Zuschauer mitzunehmen."

Ob seine Mannschaft in der Partie am Montag (20.30 Uhr) gegen den Neuling dominanter auftreten und mehr Ballbesitz anstreben wird als gegen den Hamburger SV (1:1) und Holstein Kiel (2:0), ließ Grammozis offen. "Man sollte sich von dem Gedanken lösen, mehr Ballbesitz bedeutet, dass ich dominant bin", sagte der Coach. "Der Fokus lag bislang darauf, Gegentore zu minimieren."

Quartett fehlt in Osnabrück

Diese Basis müsse man beibehalten und zugleich fußballerische Lösungen im Spiel nach vorne finden. "Dann bin ich zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir auch unsere Torchancen bekommen." Sicher fehlen werden in Osnabrück laut Grammozis Torhüter Marcel Schuhen (Armbruch) sowie die Offensivspieler Felix Platte, Mathias Honsak (beide Muskelfaserriss) und Braydon Manu (Kapselriss am Knie).

Bei Erich Berko sei die Prognose schwierig. Der Neuzugang von Dynamo Dresden hatte sich zu Beginn der Vorbereitung einen schweren Muskelfaserriss zugezogen und am Montag im Testspiel gegen Hessenligist Hanau 93 (3:1) erstmals wieder eine halbe Stunde gespielt. "Ich denke, er wird noch etwas brauchen, um die richtige Spielfitness zu bekommen", sagte Grammozis.