Fans SV Darmstadt 98 Böllenfalltor

90 Prozent Stadion-Auslastung: Mit dem Heimspiel gegen Werder Bremen kehrt beim SV Darmstadt 98 wieder so etwas wie Normalität ein. Möglich macht das ein Konzept, das auch Getestete zulässt.

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Audioseite Lilien erhöhen Zuschauer-Kapazität

Ein Fußball im Stadion des SV Darmstadt 98
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Endlich wieder vor ausverkauftem Haus spielen. Volle Hütte. Das ist der Traum aller Fußballvereine. Und so langsam aber sicher führt der Weg trotz Coronavirus wieder dahin. Auch der SV Darmstadt 98 kommt diesem Ziel nun immer näher. Schon beim nächsten Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (17. Oktober) dürfen die Lilien 13.589 Zuschauer ins Böllenfalltor lassen. Mehr als 14.600 sind wegen der Umbauarbeiten sowieso nicht möglich, das bedeutet, dass 90 Prozent der Plätze vergeben werden dürfen. Möglich macht das eine eine neue Regelung.

Genauer gesagt: ein 2G/3G-Mix-Modell, dem das zuständige Gesundheitsamt bereits zugestimmt hat. Im Detail sieht das Konzept vor, dass die Gegengerade und die Südtribüne im Stadion am Böllenfalltor ausschließlich mit genesenen oder geimpften Personen voll ausgelastet werden dürfen. Ausgenommen davon sind Kinder bis zu einem Alter von elf Jahren, für die ein negativer Corona-Test ausreichend ist.

Ein Schritt in Richtung Normalität

Anders auf der Nordtribüne und im Gästeblock. Hier können zusätzlich auch getestete Fans unterkommen. Ebenfalls neu: Die Maskenpflicht wird an allen Plätzen aufgehoben. Auch im Bereich der getesteten Zuschauer muss diese nur bis zum eigenen Platz getragen werden, am Platz darf sie dann abgenommen werden.

"Mit diesem Konzept kommen wir der Normalität einen riesigen Schritt näher. Wir freuen uns, dass die Heimspiele der Lilien ab sofort viel mehr das gewohnte Stadionerlebnis aus Zeiten von vor der Pandemie mit sich bringen werden, nach dem sich die Fans so sehr sehnen", sagte Darmstadts Geschäftsführer Michael Weilguny. "Uns ist es wichtig, auch Personen, die sich zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, nicht vom Stadionerlebnis auszuschließen und mit der Nordtribüne eine Alternative zu bieten."

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