Darmstadt: die Lilien-Profis vor der neuen Gegenerade
Die Lilien-Profis vor der neuen Gegenerade nach dem Sieg gegen Kiel Bild © Imago Images

Gegen Holstein Kiel gibt es für den SV Darmstadt 98 im ersten Heimspiel den ersten Sieg - auch dank der neuen Gegengeraden, die die Lilien-Profis beflügelt.

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Florian Stritzel

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Lilien-Keeper Stritzel: "So entstehen dann solche Ergebnisse"

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Vier Punkte aus zwei Spielen gegen zwei starke Gegner: Der Saisonstart des SV Darmstadt 98 ist mehr als geglückt. Nach dem 1:1 in Hamburg folgte am Sonntag ein 2:0 gegen Holstein Kiel. Neben diesem Heimerfolg sorgte aber noch ein weiterer Faktor für blendende Lilien-Laune - und schnellere Beine bei den Südhessen: die neue Gegengerade am Böllenfalltor. Denn die gibt dem Team von Trainer Dimitrios Grammozis den Extrakick an Motivation.

Erstmals seit Beginn der Umbauarbeiten an der Heimspielstätte der Lilien durften gegen Kiel rund 4.400 Zuschauer auf der neuen Gegengerade Platz - oder besser Stand - nehmen. Die "Sandbank", wie sie Grammozis zuvor schön benannte, ist passé. Der Stimmung am "Bölle" gibt das nochmal einen Extra-Schub. Und den Spielern auch.

Skarke bringt Lilien auf die Siegerstraße

"Mit der neuen Gegengerade nehmen die Fans noch mehr an Stimmung mit, die auf den Platz kommt. Da gibt man gleich drei, vier Prozentpunkte mehr", schwärmte Keeper Florian Stritzel, der das Darmstädter Tor für den verletzten Marcel Schuhen hütete, und schlussfolgerte: "So entstehen dann solche Ergebnisse."

Das 2:0 gegen Kiel war besonders in der Defensive eine Willensleistung. "Wie die hinten gefightet haben, war echt Wahnsinn", betonte Torschütze Tim Skarke nach der Partie. Skarke selbst war freilich eine weitere Hauptfigur des Lilien-Nachmittages. Mit seinem zweiten Treffer im zweiten Spiel brachte er die Südhessen früh auf die Siegerstraße. "Es ist verrückt, aber ein sehr schönes Gefühl", sagte der Neuzugang hinterher. Serdar Dursun sorgte per Elfmeter später für den 2:0-Endstand.

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Skarke

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Tim Skarke: "Es war eine super Stimmung"

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"Es war eine super Stimmung"

Nach der Partie stand aber definitiv die neue Gegengerade mitsamt darauf befindlichem Darmstädter Anhang im Mittelpunkt. "Es war einfach eine super Stimmung", erklärte Skarke. Keeper Stritzel pflichtete ihm bei: "Es war ein unbeschreibliches Gefühl." Ein Gefühl, das bei den Lilien-Profis die notwendigen Extra-Prozente rauskitzelte - und damit mitverantwortlich für den starken Saisonstart der Lilien ist.