SV Darmstadt 98 Fürth

Vor dem Saisonfinale scheint es so, als ob dem SV Darmstadt 98 der ganz große Traum vom Aufstieg verwehrt bliebe. Noch wollen die Lilien aber nicht aufgeben und bleiben angriffslustig.

Es hat nicht viel gefehlt, und es wäre die perfekte Englische Woche geworden. Drei Spiele, neun Punkte, drei Siege - der SV Darmstadt 98 schrammte nur knapp daran vorbei. Der späte Ausgleich, das unnötige Gegentor gegen Greuther Fürth verhinderten das aber. Der Gewaltmarsch der Lilien durch die Tabelle nach oben wurde dadurch ebenfalls fürs Erste gestoppt. Sind die Darmstädter damit raus aus dem Aufstiegsrennen?

Wer sich rund um das Böllenfalltor umhört, hört das vermaledeite Wort Aufstieg sowieso nicht. Hier wird Zurückhaltung gelebt. Und dennoch merkt man, dass das Remis gegen die Franken die Südhessen gewurmt hat. Die Aufstiegsränge wären so nah gewesen, nun sind es wieder sechs Punkte Rückstand auf den Hamburger SV, der aktuell auf dem dritten Tabellenplatz weilt.

Rückschlag gegen Fürth tat weh

"Wenn man so spät ein Tor kassiert, ist es natürlich immer blöd", resümiert Offensiv-Allrounder Tim Skarke im Rückblick auf das Wochenende. Die Lilien könnten es sich nun im Schatten der Aufstiegsränge bequem machen, aber genau das ist nicht der Fall. Der Rückschlag tat weh, stachelt die 98er aber nun so richtig an. "Jetzt gilt es, die restlichen Spiele noch einmal Gas zu geben", so Skarke, der angriffslustig hinzufügt: "Das Team will einfach."

Fünf Spiele sind es noch, und spätestens jetzt merkt man auch den anderen Aufstiegskandidaten den Ernst der Lage an. Der HSV konnte am Wochenende nur mit Ach und Krach gegen den SV Wehen Wiesbaden gewinnen, der VfB ermauerte sich teilweise einen Auswärtssieg beim Tabellenletzten aus Dresden. Souverän ist anders.

"Die Beine sind wieder locker"

Der Druck liegt demnach woanders, aber nicht in Darmstadt. Das könnte für die Lilien noch zum Vorteil werden. "Bei uns sind die Beine wieder locker. Am Wochenende werden wir wieder frisch sein", berichtet Skarke. Der Rest im oberen Tabellendrittel darf diese Aussage vor dem Saisonfinish ruhig als Kampfansage verstehen.

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Das Restprogramm der Lilien

Regensburg (A), Hannover (H), Bielefeld (A), Wiesbaden (H), Stuttgart (A)

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