Fabian Holland SV Darmstadt 98 Jubel

Mit drei Siegen hat der SV Darmstadt 98 das Jahr 2020 beendet. Geht es so auch im Januar weiter? Kapitän Fabian Holland nennt die Voraussetzungen dafür.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Holland: "Ziel ist, genau da weiterzumachen"

Fabian Holland
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Über die freien Tage zu Weihnachten haben sie sich natürlich gefreut. Das steht außer Frage. Auch den Profis des SV Darmstadt 98 war es mehr als recht, mal ein klein wenig durchzuschnaufen und ruhige Tage mit der Famile zu verbringen. Und dennoch kam die kleine Weihnachts-Pause für die Lilien eigentlich zum falschen Zeitpunkt. Endlich war der Darmstädter Express zum Jahresende ins Laufen geraten, endlich stimmten auch die Ergebnisse. Daher gilt für die Lilien vor dem ersten Spiel im neuen Jahr beim VfL Bochum am Samstag (13 Uhr) nun: Alles so wie vorher, bitte.

"Wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben", bestätigte daher auch Kapitän Fabian Holland am Montag. Gemeint damit: die überzeugenden (4:0 in Fürth, 3:0 in Dresden) und wichtigen (2:0 gegen Würzburg) Erfolge vor der Ruhepause. In allen Partien ließen die Südhessen in der Defensive wenig anbrennen und spielten, besonders gegen Fürth und Dresden, vorne ihre hohe individuelle Klasse aus.

"Nicht komplett runtergefahren"

Das war vorher in vielen Begegnungen anders. Reichlich individuelle Fehler kosteten die Lilien einige Punkte. "Da waren auch Spiele dabei, die wir hätten gewinnen können. Es gibt keinen Grund, einen anderen Weg zu gehen", so Holland: "Wir haben immer an unseren Plan geglaubt, auch wenn es nicht so lief." Nun scheint genau dieser Plan endlich aufzugehen.

Dadurch ist der SV98 wenigstens einmal im Tabellen-Mittelfeld des Fußball-Unterhauses angekommen - und im Pokal-Achtelfinale. Nur: Wie nimmt man den Schwung nun mit ins neue Jahr? Kapitän Holland nennt gleich zwei wichtige Voraussetzungen dafür. Erstens: "Wir sind nicht komplett runtergefahren." Bedeutet: Zu viel Weihnachtsspekulatius und Gänsebraten war nicht drin, die Beine sind noch genauso frisch wie vor der Pause.

Mit Selbstbewusstsein nach Bochum

Und zweitens: "Das Spiel in Dresden war ein guter Maßstab für uns, an dem wir uns orientieren sollten." Sprich: Genau wie in das Spiel bei Dynamo wollen die Lilien nun auch in die weiteren Partien gehen. Denn besonders gegen den starken Tabellenführer der dritten Liga aus Dresden zeigten die Darmstädter eine starke Partie, hatten Dynamo zu jedem Zeitpunkt des Spiels im Griff - ganz im Stile einer Zweitliga-Spitzenmannschaft.

Mit diesem Selbstbewusstsein soll es nun auch nach Bochum gehen. "Da wartet eine riesige Aufgabe auf uns", weiß aber auch Holland. Der VfL ist bereits da, wo die 98er gerne hinwollen: in der Spitzengruppe der Liga. Andersherum ist aber vielleicht gerade deswegen dieses Spiel in Bochum der perfekte Maßstab, um zu beweisen, dass der Schwung vor Weihnachten auch im neuen Jahr anhält.