Marcel Schuhen vom SV Darmstadt 98

Nach dem Sieg gegen Sandhausen geht der SV Darmstadt 98 mit neuem Selbstvertrauen in die Partie in Regensburg. Das Spiel gegen den Jahn dürfte aber unangenehm werden. Besonders wenn die Lilien eine Schwäche nicht abstellen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die PK mit Markus Anfang vor dem Regensburg-Spiel

Markus Anfang vom SV Darmstadt 98
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Was ein Sieg, ein einziger Sieg nicht alles bewirken kann. Sah die südhessische Fußball-Lage am Mittwochabend, als etwa 15 Minuten am Böllenfalltor gepielt waren und die Lilien gegen Sandhausen mit 0:1 zurücklagen, noch richtig, richtig düster aus, ist die Laune nun, einen Tag vor der Partie in Regensburg (Samstag, 13 Uhr) und einen 2:1-Sieg gegen Sandhausen später beim SV Darmstadt 98 schon viel besser. "Es ist ja ganz menschlich, dass das etwas mit dem Kopf macht. Es tut natürlich richtig gut. Dafür bekommen wir aber nun nichts mehr", erklärte Lilien-Coach Markus Anfang nun. Und die Marschroute ist: Mit Kampf aber nun ohne Krampf (im Kopf) gegen den Jahn.

Warum Krampf? Klar, weil der Sieg gegen Sandhausen ein echter Brustlöser war. "Die Mannschaft hat gesagt, dass sie direkt nachlegen will", schilderte es auch Trainer Anfang. Und warum Kampf? Weil der Lilien-Coach von einem echten Fight gegen den Jahn ausgeht. "So ein Spiel gegen Regensburg ist ein klassisches Spiel, das man in dieser Liga über den Kampf gewinnen muss."

Palsson wohl nicht in der Startelf

Einer, der da helfen könnte, wäre sicherlich Victor Palsson. Der isländische Nationalspieler durfte gegen Sandhausen nach langer Verletzungspause mal wieder ein paar Minuten mitwirken, ein Startelf-Einsatz gegen Regensburg dürfte dennoch zu früh kommen. "Er ist beim Training so bei 45 Minuten, die er spielen könnte", berichtete Anfang. "Wir müssen immer auch schauen, ob und wie die Muskulatur mitspielt."

Bedeutet, dass der 29-Jährige wohl wieder von der Bank kommen könnte. Er fehlt damit aber weiterhin bei der großen Schwachstelle der Lilien: den Defensiv-Standards. Diese konnten die 98er auch gegen den SVS nicht abstellen, das 0:1 fiel nach einem Freistoß, auch im Anschluss brannte es bei Ecken oftmals lichterloh im Darmstädter Strafraum.

Beliebte Variante: Ecken auf den kurzen Pfosten

Eine beliebte Variante der Gegner dabei: eine Flanke auf den kurzen Pfosten, die dann verlängert wird. Ein Muster, das auch Anfang auf hr-Nachfrage schon mit seinen Spielern erörtert hat. "Das haben wir auch trainiert am Spieltag. Wir haben auch extra noch die Position getauscht. Wir besprechen und zeigen das", bekräftigte der 46-Jährige. Jetzt müssen es seine Spieler nur umsetzen. Dann könnte sich die Lage in Südhessen am Samstag noch weiter verbessern.

So könnten die Lilien spielen:

SV Darmstadt 98 Jahn Regensburg mögliche Aufstellung